Test: Netgear XR500 Gaming Router + Kurzvorstellung SX10 Switch

 

Detailansicht Netgear XR500 Gaming Router

Der Gaming Router XR500 unterstreicht auch optisch direkt seine Ambitionen. Das Design ist schon etwas extravagant und erinnert an eine italienische Automarke, die es mit Formsprachen auch eher eckig brachial hält. Naja für uns muss ein Router solche eine Optik nicht unbedingt besitzen. Sicherlich steuert Netgear eine gewissen Zielgruppe an, aber schließt damit automatisch andere auch wieder aus, hübsch ist nämlich anders (subjektiv empfunden).

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Damit die volle WLAN-Leistung zur Verfügung steht, müssen die vier mitgelieferten Antennen mit dem Gerät verschraubt werden. Die Antennen sind markiert und haben somit einen fest definierten Platz für die Montage. Unsere Antenne 3 ließ sich leider etwas schwierig montieren, weil der Anschluss im inneren des Gehäuses nicht richtig ausgerichtet war. Das Problem war aber mit etwas Geschick lösbar.

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Für die Kommunikation mit einem USB-Drucker oder die Bereitstellung von Daten eines USB-Mediums, stehen am XR500 zwei USB-3.0-Schnittstellen bereit. Somit können alle Teilnehmer des Netzwerkes auf einen gemeinsamen Drucker oder einen USB-Speicher zurückgreifen, falls das gewünscht wird. Der verbundene Speicher kann aber auch mit Hilfe der Software ReadyShare Vault als Backup-Ort genutzt werden.

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Um aktuelle Verbindungen oder den Status einzelner Funktionen zu signalisieren, setzt Netgear auf eine weiß beleuchtete LED-Leiste in der Front, die sich im Menü des DumaOS aber auch abschalten lässt. In der aktuellen Softwareversion V2.3.2.18 ist noch ein kleiner Programmierfehler enthalten, denn alle LEDs und die dazugehörigen Ethernet-Anschlüsse sind untereinander vertauscht. Steckt das angeschlossene Gerät in ersten Port, leuchtet die LED des vierten Ports und umgekehrt. Für die anderen Ports gilt das auch, hoffentlich bessert Netgear mit einem Software-Update hier kurzfristig nach.

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Für die direkte Steuerung von dem WiFi-Signal und der WPS-Kopplung unterbricht man die klare Linienführung in der Front und setzt dort zwei Taster für genau diese Funktionen ein. Damit lassen sich das WLAN-Signal an- bzw. ausschalten oder eben über Wi-Fi Protected Setup eine Verbindung zu anderen Geräten herstellen, ohne dabei ein Kennwort eingeben zu müssen. Für uns immer noch eine umstrittene Funktion, aber sie ist vorhanden und kann, muss aber nicht genutzt werden.

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Die Rückseite des Gaming-Routers ist sehr übersichtlich gestaltet und bietet die übliche Kost an Schnittstellen. Neben vier Gigabit-Ethernet-Anschlüsse, gibt es einen gelb markierten WAN-Anschluss. Dieser ist für die reine Internetverbindung über das vorhandene DSL-, Kabel- oder Glasfasermodem zuständig. Der XR500 kann aber auch über diesen Port in ein bestehendes Netzwerk integriert werden, denn dann agiert der WAN-Anschluss als Uplink. Zusätzlich befinden sich auf der Rückseite der Powerbutton und der LED-Schalter, mit dem man die Beleuchtung in der Front regeln kann.

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Für eine flüssige Darstellung des DumaOS und der gesamten Netzwerkfunktionen steht dem XR500 ein Dual-Core-Prozessor mit 1,7 GHz zur Seite und wird von 512 MB Arbeitsspeicher ergänzt. Für das OS stehen 256 MB auf einem Flashspeicher zur Verfügung. Die technische Ausrüstung im WLAN-Bereich bietet ein 5 GHz und 2,4 GHz Band, unterstützt Multi-User MIMO (MU-MIMO) und Beamforming. Dank der vier Antennen ist eine MIMO-Konfiguration bzw. ein gleichzeitiges Senden und Empfangen in beiden Frequenzbereichen 4x4 möglich.

 


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