Test: Corsair RM650i und RM850i

 

Detailansicht

Beim Chassis gibt sich der Hersteller auch keine Blöße und liefert ein sehr solides Endergebnis ab. Angefangen von der Formgebung und Farbgestaltung, bis hin zur Verwendung der Lackierung. Diese stellt einen Mix aus glatter und widerstandsfähiger Oberfläche dar. Fingerabdrücke bekommen kaum bis gar kein Feedback vom Gehäuse. Apropos, die abgerundeten Gehäusekanten scheinen nicht nur optischer Natur zu sein, denn die Haptik beim Anfassen wird merkbar aufgewertet. Also kurz: das Netzteil lässt sich wesentlich besser greifen.

Corsair RMI Serie 7 Corsair RMI Serie 8 Corsair RMI Serie 9

Corsair RMI Serie 19 Corsair RMI Serie 20 Corsair RMI Serie 21

Das Lüftergitter steht leider ungefähr zwei Millimeter nach oben raus. Dies hat zum Beispiel das be quiet! Straight Power 10 besser gelöst, bei man diesen Bereich eben gestaltet hat. Zum Öffnen, was logischer Weise zum Verlust der Garantie führt, müssen Sechskant-Schraubendreher verwendet werden.

Corsair RMI Serie 10 Corsair RMI Serie 11
Links: Corsair RM850i - Rechts: Corsair RM650i

Die einzelnen Modellversionen sind nicht anders gestaltet, sondern lediglich ein wenig länger, auch auf Grund der verbauten Komponenten. Dazu aber auf der nächste Seite mehr. Das Anschluss-PCB für das vollmodulare Kabelmanagement ist sehr gut beschriftet und zugleich auch gut gestaltet. Neben der bereits angesprochenen Corsair-Link-Schnittstelle befindet sich dort auch ein „Lüfter-Tester“, welcher über die dort ansässige LED Feedback der Funktion gibt.

 

Kabel im Detail

Bei der RMi-Serie kommen erfreulicher Weise sehr hochwertig anmutende Anschlusskabel zum Einsatz. Die Verarbeitung selbst kann als anstands- bzw. tadellos bezeichnet werden. Corsair verwendet darüber hinaus einen durchdachten Mix von „klassischen“ Sleeve-Kabel“ sowie den gewöhnlichen Flachbandkabeln. Ersteres bietet in der näheren Ansicht einen seltenen Umstand, denn die einzelnen Drähte selbst sind gänzlich in Schwarz gehalten, so dass kein hässlicher bunter Farbmix zustande kommt. Dies trifft auf den ATX-, CPU-8-POL- und PCI-Express-Stecker zu. In der Vergangenheit konnten wir diese Form der Kabelqualität (ab Werk) nur bei dem inzwischen nicht mehr erhältlichen OCZ Fatal1ty 1000W sehen.

Corsair RMI Serie 18

Selbst ein be quiet! Dark Power Pro kommt an die abgelieferte Verarbeitungsqualität nicht heran. Der Sleeve wurde sehr sauber umgesetzt und an den Enden mit Schrumpflauf fest abgeschlossen. Bei den Sekundärkabeln zieht sich der rote Faden fort. Die einzelnen Stränge münden alle sauber in den Anschlusssteckern. Schön zu sehen, die 4-POL-Stecker haben alle kleine Bügel, was das Abnehmen der Kabel wesentlich erleichtern kann.

Corsair RMI Serie 12 Corsair RMI Serie 13 Corsair RMI Serie 7

Corsair RMI Serie 12 Corsair RMI Serie 13 Corsair RMI Serie 7

 


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