Test: Iiyama ProLite XUB2492HSU

 

Menü-Steuerung

Bei der Steuerung setzt IIyama auf ein On-Screen Menü mit vielen Funktionen. Aufrufen kann man dass Menü über die angebrachten Tasten rechts unter dem Rahmen und zum Navigieren benötigt man vier Tasten. Das Menü selbst ist umfangreich und bietet einige Anpassungen für den geneigten Nutzer. Farbanpassungen können in den jeweiligen Farbtönen einzeln justiert werden, oder man greift auf die vordefinierten Presets wie Spiel, Kino, Landschaft und Text zurück. Aber auch Einstellungen an der Ansicht, dem manuellen Farbmodus oder Bildeinstellungen wie Overdrive oder Schärfe bietet der Iiyama Monitor. Jeden Menüpunkt einzeln aufzulisten, würde aber den Rahmen sprengen und kann im Handbuch (Download-Link) detailliert nachgelesen werden.

Menuesteuerung

Persönlich haben wir das Menü als sehr einfach empfunden, nach einer gewissen Eingewöhnungszeit findet man sich auch zureckt, aber die Übersichtlichkeit hatte uns beim Viewsonic VG2448 besser gefallen. Hier werden die jeweils weiterführenden Unterpunkte direkt mit angezeigt und somit erübrigt sich eine Suche der gewünschten Einstellung. Auch liegt der Viewsonic im Umfang vorn, aber der Iiyama ist trotz all dem mit den wichtigsten Einstellungen ausgestattet.

 

 

Office-Betrieb

Um den Monitor unter realen Bedingungen testen zu können, verfassten wir diesen Testbericht auf dem Iiyama und nutzten ihn im alltäglichen Geschäft eines Redakteurs. Mit einer Pixeldichte von knapp 92 PPI & im Seitenverhältnis 16:9 ist der Monitor sicherlich kein Pixelmonster. Die Darstellung war subjektiv empfunden trotzdem angenehm, aber eben etwas grob in der Auflösung. Das matte IPS-Panel stellt Schriften auf Websiten oder Dokumenten scharf dar. Für normale Schreibtätigkeiten mit Office-Anwendungen stellt das Panel auch genügend Arbeitsfläche zur Verfügung.

Iiyama PROLITE XUB2492HSU 11k

Liegt die persönliche Präferenz bei Multitasking und dem Hantieren mit vielen Fenstern gleichzeitig, sollte die Wahl auf ein höherauflösendes Display fallen oder über ein Multi-Mointor-Setup nachgedacht werden, der schmale Rahmen gibt das jedenfalls her. Die Möglichkeit den Monitor auch im Hochformat verwenden zu können, empfanden wir im Alltag als sehr praktikabel, für das Verfassen von längeren Texten oder zum recherchieren auf Websiten ist die Pivot-Funktion immer hilfreich.

 

 

Gaming-Betrieb

Sicherlich nicht das Kerngeschäft des Iiyama Monitors, aber anschauen wollten wir uns das Verhalten im Zockerbetrieb trotzdem. Um ein wenig im redaktionellen Alltag „die Birne“ wieder frei zu bekommen, bot sich Battlefront 2 an, schließlich ist die "Macht" auch mit uns und was gibt es geileres als Lichtschwerter (...) Trotz fehlender High-End-Gaming Features wie G-Sync oder FreeSync, bringt der Iiyama die Dynamik eines hitzigen Gefechts gut rüber und bietet auch dank der Auflösung keine hohe Anforderung an unsere verbaute AMD RX480 Grafikkarte.

Iiyama PROLITE XUB2492HSU 10k

Enthusiasten sollten sich aber nach einem "echten" Gaming-Monitoren umschauen, das Panel ist dafür etwas zu blass um Blockbustertitel richtig darzustellen, die Reaktionszeit mit 5 Millisekunden zu hoch und das minimal vorhandene Ghosting entspricht nicht deren Ansprüche. Aber das Einsatzgebiet liegt auch eher im einfachen Office-Betrieb und dafür daddelt es sich recht ordentlich auf dem Iiyama Monitor. 

 

 

Blickwinkel

Mit seinem matten IPS Panel stellt diese Disziplin den Iiyama vor keine Probleme und bietet auch seitlich ein gut wahrnehmbares Bild. Das Panel ist blickwinkelstabil und bei seitlicher Draufsicht ist eine Farbverfälschung nur minimal sichtbar. Iiyama gibt für den Monitor einen Betrachtungswinkel von 178° an, den wir so unterschreiben würden. Wir haben versucht mit Hilfe der Animation die Blickwinkelqualität einzufangen. 

 Iiyama XUB2492HSU Animation 02

 


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