Test: Eizo FlexScan EV2750

 

Das Display

Bereits wenige Minuten nach dem Einschalten kann man festhalten, dass die abgelieferte und subjektiv empfundene Bildqualität, als sehr solide und kristallklar einzuordnen ist. Der bereits angesprochene sehr schmale Rand trägt positiv zum Bilderlebnis bei. Auf Grund dessen beträgt der Bereich in dem kein Bild dargestellt wird, lediglich 6 Millimeter – wie man am nachfolgenden Bild sehr gut erkennen kann.

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Die in dem nachfolgenden Bild dargestellte Lichtstärke des IPS-Panels wird vom Farbwert her nicht richtig eingefangen. Deutlich zu erkennen ist aber die insgesamt recht gute Ausleuchtung des LCD. Eine extreme Bildung von Lichthöfen war nicht auszumachen. „In Echt“ kommt der Grad der Ausleuchtung wesentlich satter, und nicht überblendet daher. Das was an dieser Stelle als Grau erscheint, ist in Wahrheit ein sehr guter Schwarzwert.

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Beim Betrachtungswinkel lässt der Eizo Monitor dann richtig seine Muskeln spielen. Die vom Hersteller vorgegeben 178° können, ohne Messgeräte bewertet, vollends erzielt werden. Die nachstehen Animation gibt Aufschluss über die Blinkwinkelqualität. Überzeugend ist nicht nur die reine Darstellung, sondern auch die Farbtreue, welche erst im stark gedrehten Winkel beginnt an Sättigung zu verlieren.

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Das OSD

Das man die edel und geradlinig gestaltete Erscheinung nicht aufgebrochen wird, befinden sich am Gehäuse keine „hässlichen“ Schalter zur Bedienung des eigenen Menüs. Dies wird über Touch-Bedienflächen gelöst, die lediglich kleine weiße Markierungspunkte bekommen haben. Für den Anfang bedarf es einige Augenblicke bis man die Menüstruktur kennt, jedoch navigiert man sich danach um so schnelle durch die einzelnen Unterpunkte.

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Keine der integrierten Tasten hat eine fest Bedeutung zugesprochen bekommen. Je nach Menülevel, ändert sich die Funktion automatisch und wird im Display entsprechend gekennzeichnet. Das Menü als solches ist mit zwei Ebenen versehen. Die Bedienung geht flott und ohne Verzögerung von Statten. Der Funktionsumfang den der Anwender vorfindet, beinhaltet alles Notwendige um die gewünschte Konfiguration zu finden. Der Menüaufbau folgt dem Motto „weniger ist mehr“ und bleibt der selbst auferlegten, stilsicheren Linie treu.

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ECO Modus

Der vom Hersteller besonders empfohlene ECO-Modus hält nicht nur selbst konfigurierbare Stromsparmodi bereit, sondern ist auch fest mit dem Helligkeitssensor verknüpft. So kann man gänzlich selbstständig dem Monitor überlassen, die Helligkeit des Displays in Abhängigkeit der eingestellten Raumhelligkeit zu regeln, oder hinterlegt fest eingestellte Szenarien. Des Weiteren lässt sich eine Ober- und Untergrenze definieren um zu vermeiden, dass das Display nicht mehr lesbar ist. Selbstverständlich lässt sich dieser Modus auch deaktivieren.

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In Allen Fällen wird direkt das damit zusammenhänge Stromersparnis angezeigt, was das Bewusstsein für dieses Feature wohl stärken soll. Die zweite Methode beinhaltet die Erkennung seitens des Monitors, ob auch wirklich jemand davor sitzt. Der sogenannte Anwesenheitssensor schaltet in diesem Falle den Monitor in den Standby-Betrieb oder eben auch nicht.

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In der Praxis funktionierte der Modus sehr gut ohne dabei jetzt wirklich negative Punkte aufzuzeigen. Wirklich sinnvoll erscheint diese Funktion aber erst im Büroeinsatz, bei dem man von mehreren hundert Geräten spricht und sich dann wirklich „richtig Strom sparen lässt“.

 


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