Test: ASUS ROG Maximus XI Gene

ASUS ROG Maximus XI Gene NewsbildSchonmal vom Mini-Apex gehört? Diesem widmen wir uns in diesem Test. Es handelt sich dabei um das ASUS ROG Maximus XI Gene. Die Bezeichnung hat das Board daher erhalten, weil es wie das Maximus Apex mit unzähligen OC-Funktionen gespickt ist sowie nur zwei RAM-Slots, dies aber alles auf dem Micro-ATX Formfaktor bietet. Neben den Übertaktungsfunktionen will das Brett auch bei der weiteren Ausstattung der Oberklasse gerecht werden. Gelingt dies? Ihr erfahrt es im folgenden Artikel!

 

Ja, manchmal ist es schwierig aus der Bezeichnung der ASUS Mainboards schlau zu werden. Ohne weitere Kenntnisse dürfte wohl kaum einer wissen, für welchen Sockel das ASUS ROG Maximus XI Gene kreiert wurde. Auflösung: Es handelt sich um ein Mainboard für den Sockel Intel LGA1151 (v2). Damit unterstützt es die Intel Prozessoren der achten und neunten Generation. Dank des verbauten Intel Z390 Chipsatzes wird natürlich auch die Übertaktung der K-CPUs nicht ausgeschlossen. Und genau hier liegt eigentlich auch fast das Augenmerkt des Boards.

ASUS ROG Maximus XI Gene 3k

Selbst bei einem kurzen Blick auf das µATX Board sollten die vielen Schalter und Anzeigen aufgefallen sein. Diese sollen OCler Herzen höherschlagen lassen und somit auch ein bärenstarkes System mit kleinem bzw. kleinerem Fußabdruck ermöglichen. Dies schlägt sich aber auch im Preis nieder. Mit ~330€ ist es fast dreimal so teuer wie das zuletzt untersuchte MSI Z390-A PRO.

 

Lieferumfang

Die Box des XI Gene hält nicht nur Nützliches bereit, sondern auch ein kleines Bonbon. Auf einem großen Bogen sind einige Sticker enthalten, um den Rest des Systems im ROG Style aufzupimpen. Als besonders könnte man auch das ROG DIMM.2 Modul bezeichnen, welches nicht nur zwei M.2 PCIe Datenträger aufnimmt, sondern diese auch mit dicken Kühlern versieht. Eine Antenne für das WLAN-AC Modul liegt auch bei. Darüber hinaus sind zwei SATA-Kabel enthalten, also mal wieder weniger als Anschlüsse, Anleitung, Treiber-DVD und ein langes Verlängerungskabel (80cm) für den RGB-Header. Insgesamt also eigentlich zufriedenstellend.

ASUS ROG Maximus XI Gene 1k ASUS ROG Maximus XI Gene 31k

 

Die Spezifikationen

Schaut man sich die technischen Aspekte an, könnte man aus dem Auflisten gar nicht mehr rauskommen. To much to list, könnte man fast sagen. Nennen wir also zunächst markante Fakten. Das Maximus XI Gene verfügt zwar nur über zwei RAM-Slots, diese werden jedoch mit bis zu 4800+ MHz angegeben. Der dritte, ähnlich aussehende Slot nimmt das DIMM.2 Modul auf und kann bei Bedarf somit die Anzahl der M.2 Laufwerke von zwei auf vier erhöhen. Das liefern selbst die wenigsten ATX Mainboards. Dafür sind aufgrund des Formfaktors die Erweiterungs-Slots beschränkt. Hier findet man einen PCIe x4 sowie x16 vor. Alles weitere wird auf den folgenden Seiten vorgestellt, auch wenn die folgende Tabelle schon einige Informationen verrät.

ASUS ROG Maximus XI Gene - im Überblick
Mainboard-Format  µATX
Bezeichnung  ASUS ROG Maximus XI Gene
Sockel  LGA 1151
Preis  ~330€
Hersteller-Homepage  www.asus.de
Chipsatz-Eckdaten
Chipsatz  Intel Z390 Chipsatz
Speicherbänke und Typ  2x DDR4 bis zu 4800MHz+ (OC) - Dual Channel
Arbeitsspeicher (RAM)
 max. 64 GB
SLI / CrossFire  - / -
Phasen  5x 2 + 2 (Vcc + VccGT)
Stromanschlüsse  2x 8-PIN EPS
 
1x 24-PIN-ATX
Features-Keyfacts
PCI-Express  1x PCIe 3.0 x16/x8
 1x PCIe 3.0 x4
Serial-ATA- und M.2  4x SATA 6G
 2x M.2 PCIe x4 Gen 3.0 - 2242, 2260, 2280, 22110 (ROG DIMM.2)
 2x M.2 PCIe x4 Gen 3.0 - 2242, 2260, 2280
RAID  SATA: 0/​1/​5/​10
USB  5x USB 3.1 Gen2 (3x Typ-A; 1x Typ-C, 1x über Front-Header)
 6x USB 3.1 Gen1 (4x I/O-Panel; 2x über Front-Header)
 6x USB 2.0 (2x I/O-Panel; 4x über Front-Header)
Grafikschnittstellen  1x HDMI 1.4b
Thunderbolt  -
LAN  1x Gb LAN (Intel I219-V)
WLAN  Intel Wireless-AC 9560
Fan-Header  2x CPU-Lüfter
 1x AiO-Pumpe
 1x Pumpe

 4x System-Lüfter
Beleuchtung  2x Zonen
 1x 5050-Header (JRGB)
Audio  ROG SupremeFX S1220A
 5x Analog (3,5mm Klinke)
 1x Toslink
Sonstiges
  • ROG DIMM.2 (M.2 Adapter)
  • dedizierte Wasserkühlung-Unterstützung
  • Übertaktungs-Funktionen (LN2-Mode, Kondensations-Sensor etc.)

 


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