Test: MSI B350I PRO AC

 

Detailansichten ohne Verkleidungen

Viel Unterschied macht das Entfernen der Kühler nicht aus bzw. viel mehr kommt dabei nicht wirklich zum Vorschein. Einen Blick auf den beworbenen 9-Phasen-Aufbau der Spannungsversorgung haben wir aber auch mit Spannung erwartet. Spoiler: Enttäuschung macht sich nicht breit.

MSI B350I Pro AC 29

 

Spannungsversorgung

Warum wird man nicht enttäuscht? Ganz einfach: MSI hat nur geringfügig dicker aufgetragen. Denn der Spannungs-Aufbau besteht wirklich aus 6+2+1 echten Phasen. Kontrolliert werden die Phasen durch einen IR35201, welcher hier in einer 6+2 Konfiguration zu Werke geht. Es kommen also keine Phasendoppler oder dergleichen zum Einsatz. Auch bei den anderen Komponenten setzt MSI auf welche von IR.

MSI B350I Pro AC 30

Die Phasen bestehen je aus einem IR3555 und einer Dark Choke (Spule). Hier wurde also auch nicht gespart. Die MOSFETs können bis zu 60A liefern und sind dabei sehr Effizient. Auch die Spulen sollen durch ein spezielles Kerndesign sehr Kühl agieren, was für kleine System nur von Vorteil sein kann. Insgesamt ist der Aufbau damit auf einem ähnlichen Niveau wie beim ASUS ROG Strix X370-F Gaming und übertrifft damit die Spannungsversorgung des MSI B350 Tomahawk und ASUS Prime B350-Plus ein wenig. Die letzte genannte Phase ist im übrigen für den DRAM zuständig. Bei maximal zwei Riegeln völlig ausreichend.

MSI B350I Pro AC 26 MSI B350I Pro AC 28 MSI B350I Pro AC 31

 

HiFi-Ausbau

Der Hifi-Ausbau fällt, wie angesprochen, eher mau aus. Viel Platz ist hierfür aber auch einfach nicht vorhanden. Dennoch hat es sich der Hersteller dien kleinen Bereich vom restlichen PCB getrennt, damit es nicht zu Einflüssen der Spannungen auf die Tonwiedergabe kommt. Ein Realtek ALC887 Codec kümmert sich um die Audio-Verarbeitung. Je ein Nippon Chemicon Kondensator soll pro Kanal für einen warmen Klang sorgen.

MSI B350I Pro AC 25 MSI B350I Pro AC 23

 

Kühler und Blenden

Während der Chipsatzkühler wirklich effektiv wirkt, scheinen die Kühler der Spannungswandler eher grenzwertige Ausmaße zu besitzen. Im Betrieb haben sie sich bei CPU Last zwar stark erwärmt, jedoch würden wir die Temperaturen nicht als kritisch bezeichnen. Für dauerhaftes OC sind sie aber wirklich nicht geeignet, zumindest nicht für hohe Spannungen. Möchte man der CPU mehr Leistung entlocken sollte man wirklich bedacht an die Thematik herantreten. Positv muss man aber anmerken, dass alle Kühler verschraubt sind und die Wärmeleitpads einen guten Eindruck vermitteln.

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