Test: be quiet! Dark Rock Slim

 

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Was natürlich als erstes ins Auge springt, ist die schwarze Beschichtung des be quiet! Dark Rock Slim. Über deren technischen Zugewinn lässt sich zwar streiten, allerdings konnten wir minimale Vorteile zwischen dem Dark Rock Pro 3 und Dark Rock Pro 4 ausmachen, was eigentlich nur auf diese zurückzuführen ist, da die Kühler ansonsten beinahe identisch sind. Neben dieser hat der kompakte Kühler jedoch noch mehr Gemeinsamkeiten mit den Geschwistern der Dark Rock-Serie. Nennen kann man hier, dass ein hochwertiger Silent Wings 3 eingesetzt wird, was bei den Kühlern aus der Pure- und Shadow-Rock-Serie nicht der Fall ist.

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Eine Aluminium-Platte als Abschluss nach oben, besitzen hingegen auch die günstigeren Kühler-Modelle. Hier ist die Platte natürlich ebenfalls gebürstet, jedoch zusätzlich schwarz eloxiert. Die Heatpipe-Enden werden hier natürlich ebenfalls mit Kappen verborgen, sodass sich eine sehr hochwertige Optik ergibt. Da die Flut an einsehbaren Gehäusen nicht abreißt, ist die Optik schon lange kein unwichtiger Punkt mehr. Der schwarze Keramik-Lack zieht sich über die Aluminium-Finnen, Heatpipes bis zur Oberseite der Kupfer-Bodenplatte. Diese ist an der Unterseite vernickelt, aber nicht auf den höchsten Glanzgrad gebracht worden. Von er Bodenplatte ausgehend, verlaufen vier 6mm Kupfer-Heatpipes zu den Lamellen, was als das vertretbare Maximum für die relativ kleine Bodenplatte und den schmalen Kühler-Turm erscheint. Das durchaus mehr Möglich ist zeigt der Noctua NH-U12A eindrucksvoll. Ob sich der Aufwand jedoch rentiert, müssen die Tests offen legen.

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Die Zugehörigkeit zur Dark Rock-Serie wird auch am Design der Finnen ersichtlich. Würden sich die Kühler nicht in der Größe und Heatpipe-Anzahl und -Anordnung unterscheiden, könnten sie sich in diesem Punkt eine Produktions-Straße teilen. An der Vorderseite verlaufen die Finnen zur Mitte nach innen und sind zusätzlich mit kleinen Zacken versehen. Der Geräuschentwicklung spielt hier natürlich wieder eine Rolle, jedoch hat dies auch einen anderen Grund. Denn in der Mitte sitzt auch die Nabe des Lüfters, also ist dort die strömende Luft am geringsten. Daher macht es Sinn den Kühler-Querschnitt hier besonders gering zu halten, damit sich die erwärmte Luft hier nicht staut. Ein ähnlicher Effekt wird auf der Rückseite erzielt, indem man die Lammellen in Paketen abwechselnd einkürzt. Gesteigert wird die Wärmeabfuhr zusätzlich dadurch, dass man die Finnen mit kleinen Beulen bzw. Dellen versehen hat. Dadurch wird die laminare in eine turbulente Strömung überführt, was die effektivere Methode des Abtransports von Wärme ist.

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Als Lüfter kommt ein einzelner be quiet! Silent Wings 3 PWM mit 120mm zum Einsatz, welcher hier mit bis zu 1500 U/min seinen Dienst verrichten darf. Damit ist er minimal schneller als das Retail-Modell. Von diesem unterscheidet sich der Lüfter zudem dadurch, dass die Entkoppler in den Ecken fehlen. Dies wird am Dark Rock Slim durch zwei angebrachte Gummi-Leisten realisiert. Befestigt wird er mit Klammern, welche leider auch hier schnell den Lack des Kühlers beschädigen. Selbiges war schon bei den anderen beiden Dark Rock Kühlern der aktuellen Generation der Fall. Die dunkle Vernicklung der Vorgänger war weniger empfindlich.

 


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