Test: Arctic Freezer 34 eSports DUO

 

Detailansicht

Der Freezer 34 eSport DUO gibt an sich erstmal ein bekanntes Bild ab. Auf den ersten Blick könnte es auch der Freezer 33 eSport Edition oder auch der Freezer 33 TR mit zweitem Lüfter sein. Beibehalten hat man bspw. die komplette Einfärbung des Kühlers in schwarzen Lack. Wobei Lack wohl nicht die richtige Bezeichnung ist, denn der Hersteller spricht von einer thermischen Beschichtung. Diese soll mikro Turbulenzen erzeugen und damit die Wärmeabfuhr verbessern.

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Die Lüfter werden ebenfalls mit Klammern fixiert, welche einen einfachen Ein- und Ausbau garantieren. Durch das simple System wird auch der Einbau des Kühlers deutlich vereinfacht, selbst im Gehäuse. Eher als Design-Retusche ist die Top-Finne zu bezeichnen. Statt geprägter Muster und Stanzungen ist hier nun nur das Logo eingeprägt. Die schlichtere Optik weiß zu gefallen.

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Eine der größeren Neuerungen betrifft die Lüfter. Hier werden nun die Arctic BioniX P-Lüfter verbaut. Das "P" steht dabei für Pressure, also einen hohen statischen Druck. Neben den hier gezeigten Modellen mit weißen Applikationen gibt es auch eine Variante mit roten Akzenten. Untereinander können die beiden Lüfter direkt verbunden werden, ein Y-Adapter entfällt somit.

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Aber auch der Kühler selbst wurde in die Hand genommen. Änderungen wurden hier bei der Ausrichtung der Heatpipes durchgeführt. Zuvor sind diese nicht auf einer Linie, sondern etwas verteilt gewesen. Nun befinden sich pro Seite immer zwei Heatpipes auf einer Linie. Somit wird dem Luftzug durch die Finnen insgesamt etwas weniger Stirnfläche an den Pipes geboten. Der Airflow ist somit verbessert und dürfte auch die Lautstärke etwas reduzieren. Die Auflageflächen der Lüfter an den Finnen sind ein weiterer Punkt auf der Liste der Anpassungen. Statt einer ebenen bzw. geraden Kante sind die Finnen an beiden Fronten nun gezackt. Auswirken sollte sich dies auf die Lautstärke und auch die Leistung - Stichwort Verwirbelungen.

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Vergleich mit dem Freezer 33 eSport Edition

Folgend noch einmal der direkte Vergleich der beiden Generationen. Wie man sieht, baut der Freezer 33 etwas flacher und die Heatpipes sind anders angeordnet. Insgesamt gesehen ist beim Freezer 34 durch die Konstruktion theoretisch etwas mehr RAM-Freiheit gegeben. Desweiteren kann man noch einmal sehr gut die Kontur der Finnen vergleichen. Aber auch an der Unterseite gibt es leichte Unterschiede. Zwar ist immer noch Heatpipe Direct Touch vorhanden, allerdings ist die Auflagefläche etwas geschrumpft.

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Bei den Lüftern ist nicht die Farbe ausschlaggebend. Links sieht man die Arctic BioniX F120 und rechts die BioniX P120 Lüfter. Durch das stärkere Eindrehen der Rotorblätter soll der statische Druck erheblich größer ausfallen. In Bezug auf einen Luftkühler mit engen Finnenabständen könnte dies einen Vorteil bzw. ein Leistungsplus hervorrufen.

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