Test: be quiet! Dark Rock Pro 4

 

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Das Double-Tower-Design gilt im Luftkühlungssektor nach wie vor als das effektivste, weshalb in der Regel nur die Top-Modelle der Hersteller auf diesem Prinzip basieren. So auch der Dark Rock Pro 4. Die beiden Türme werden hier aber nicht nur durch die sieben 6mm Heatpipes verbunden, zusätzlich wird auch eine Stützplatte auf dem Top angebracht. Sie verleiht dem Kühler nicht nur mehr Eleganz, sondern vor allem auch Verwindungssteifigkeit.

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Während das Top weiterhin aus gebürstetem und schwarz eloxiertem Aluminium besteht, sind die Aluminium-Finnen nun nicht mehr dunkel vernickelt, sondern mit dem schwarzen Keramiklack versehen. Man könnte sagen, dass man dem Dark-Charakter damit noch ein Stück näher kommt. Die Lamellen sind mit kleinen „Hügeln“ bestückt, welche die Überfläche etwas vergrößern, aber auch für eine Verwirbelung der Strömung sorgen sollen. Ein Update hat aber auch das Top erfahren. Bei zwei "Zylindern" handelt es sich nicht um Heatpipe-Abdeckungen, sondern um eine Art Rändelschrauben. Die freiwerdenden Löcher sind für die spätere Montage essentiell.

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Natürlich wendet man das Dual-Tower Design auch aus dem Grund an, da man somit einen zweiten Lüfter montieren kann, welcher bei evtl. nur leichter Steigerung der Lautstärker den Luftdurchsatz erheblich erhöht. Dabei geht man nicht bspw. wie beim Cooler Master MasterAir MA620P vor und verbaut zwei identische Lüfter, sondern platziert in der Mitte einen größeren Lüfter.

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Trotz der beiden Lüfter und der Top-Platte, kommt der Kühler lediglich auf eine Höhe von 162,7mm. Allerdings ist er sehr tief bzw. breit und ragt auch über die Speicher-Slots. Auf eine asymmetrische Ausrichtung wird also weiterhin verzichtet. Um etwas mehr Raum für hohen Speicher zu lassen, wurden die Finnen an der entsprechenden Position eingekürzt. Zusätzlich muss man aber auch den Lüfter nach oben versetzen.

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Die Bodenplatte besteht natürlich auch hier aus Kupfer und wurde auch vernickelt. Somit ist man vor Korrosion gefeit und auch Flüssigmetall-Wärmeleitpaste kann angewendet werden. Im Gegensatz zum Dark Rock Pro 3 ist der Rand um die Kontaktfläche ebenfalls in dem schwarzen Keramiklack getaucht. Die Ausrichtung der Heatpipes hat sich hingegen nicht geändert.

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