Test: be quiet! Dark Rock Pro 4

be quiet Dark Rock Pro 4 NewsbildAbermals hat man die Dark Rock Pro Reihe fortgeführt. Nachdem der Dark Rock Pro 3 etwa vier Jahre lang die Vormachtstellung des Lineups inne hatte, konnte man schon davon sprechen, dass es auch an der Zeit für ein Update war. Kühlleistungstechnisch hinkte man zwar immer noch nicht hinter der aktuellen Konkurrenz her, jedoch war besonders die Montage ein Dorn im Auge vieler Nutzer. Der be quiet! Dark Rock Pro 4 soll diesen Punkt nun wesentlich besser absolvieren und auch bei der Lautstärke, respektive Leistung, einen weiteren Schritt nach vorne gemacht haben. Klärungsbedarf, dem wir nachgegangen sind.

 

Nachdem wir dem be quiet! Dark Rock 4 auf den Zahn gefühlt haben, sollte auch der große Bruder in unserem Test antreten. Der Kühler ohne Pro-Namenszusatz baut als Single-Tower, wohingegen das Pro-Modell weiterhin als Dual-Tower ausgelegt wird. Dabei legt er nicht nur in der Zahl der Türme und Lüfter zu, sondern erhält auch eine weitere, siebte Heatpipe.

be quiet Dark Rock Pro 4 Opener

Insgesamt macht der Hersteller aber beim Generationen-Sprung auch beim Top-Modell kaum Experimente. Optisch sind Unterschiede nicht direkt ersichtlich, wenn auch der Dark Rock Pro 4 den neuen schwarzen Keramiklack erhalten hat. Da wir den direkten Vorgänger bereits im Test hatten, waren wir natürlich auch gespannt, ob es leistungstechnisch wirklich einen Unterschied zu vermelden gibt. Preislich rangiert be quiet`s aktuelles Top Modell bei rund 70 EUR Straßenpreis.

 

 

Lieferumfang / Technische Daten

Bevor wir den extra Karton mit dem Zubehör auspackten, befürchteten wir, dass man den selben Inhalt wie beim Dark Rock 4 vorfinden würde. Einzig aus dem Grund, weil dies bedeutet hätte, dass der Kühler auf AMD Sockeln nur vertikal montiert hätte werden können. Zum Glück sind hier andere, kürzere Brücken enthalten. Ansonsten ist der Inhalt aber identisch. Zwei Montagesets, pro CPU Hersteller eines, vier weitere Lüfterklammern (man kann am Heck einen weiteren 120mm optional montieren), Wärmeleitpaste und der vom Dark Rock 4 bekannte Schraubendreher, welcher hier noch wichtiger ist.

be quiet Dark Rock Pro 4 1 be quiet Dark Rock Pro 4 2 be quiet Dark Rock Pro 4 3

Was die technischen Informationen angeht, machen wir es kurz: Der Kühlkörper weist kaum Unterschiede zum Vorgänger auf. Die Beschichtung wurde geändert sowie die Aufnahme der Montage-Brücke ergänzt. Die Lüfter sind scheinbar auch identisch, weisen jedoch geringere maximal Drehzahlen auf. Statt maximal 1.700 U/min (Silent Wings 3 120mm PWM) und 1.400 U/min (Silent Wings 3 135mm PWM) sind es nun nur noch 1.500 bzw. 1.200 U/min. Der Lautstärkepunkt, bezogen auf die maximale Lautstärke, geht als an das neue Modell.

Nachtrag: Wir wurden vom Hersteller darauf hingewiesen, dass es sich beim größeren der beiden Lüfter nicht um einen Silent Wings 3 handelt, auch wenn dies auf der Nabe steht. Er teilt sich zwar die gleiche Elektronik, Lager und Rotordesign, jedoch hat er nicht das trichterförmige Rahmenkonzept des Silent Wings 3.

 

be quiet! Dark Rock Pro 4
Kühler-Typ  Dual-Tower
Abmessungen  136 x 162,8 x 145,7 mm (B x H x T) - Höhe inkl. Lüfter
Gewicht  1.130 g (inkl. Lüfter)
Sockel  Intel: 1150, 1151, 1155, 1156, 1366, 2011, 2011-3, 2066
 AMD: FM1, FM2(+), AM2(+) AM3(+), AM4
Material
 Bodenplatte: Kupfer (vernickelt)
 Finnen: Aluminium (beschichtet)
 Heatpipes: Kupfer (7x 6mm; beschichtet)
Lüfter  Bezeichnung  be quiet! SilentWings 3 120mm PWM / 135mm PWM
 Maße  120 x 120 x 25 mm / 135 x 135 x 22 mm
 Drehzahl (max)
 1.500 U/min / 1.200 U/min
 Anschluss  4-Pin / 4-Pin
Garantie  2 Jahre
Homepage  www.bequiet.de
Straßenpreis  ~ 71 EUR

 


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