Test: be quiet! Dark Rock 4

 

Detailansicht

Zu verschweigen, dass die Unterschiede zwischen be quiet! Dark Rock 4 und Dark Rock 3 gering sind, würde keinen Sinn ergeben. Betrachtet man beide Kühler von oben, könnte man sie nicht auseinanderhalten. Was hat der Hersteller also verändert? Ganz einfach: Die Neuerungen des "Refreshes" sucht man im Detail. Beim Lüfter setzt man weiterhin auf einen SilentWings 135mm PWM, welcher mit luftstromoptimierten Rotorblättern, 6-Pol-Motor und Flüssigkeitslager nicht primär Leistung, sondern vor allem auch Ruhe verspricht. Unbekannt ist er nicht: Beim Shadow Rock Slim kam auch bereits zum Einsatz.

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Grundsätzlich handelt es sich um einen Single-Tower mit 135mm Lüfter. Die Stinrfläche der Finnen bzw. des Kühlers ist daher wirklich enorm. Damit diese auch effizient mit Wärmeenergie beliefert werden, führen sechs 6mm dicke Kupferheatpies von der Bodenplatte zum Finnen-Block. An Finnen und Wärmeröhren findet man auch bereits eine Detail-Veränderung vor. Die Lackierung erfolgt mit Keramikpartikeln, wodurch die Wärmeabgabe verbessert werden soll. Eine weitere Verbesserung ist nicht ersichtlich. Jedoch spricht be quiet! davon, dass auch die Heatpipes selber verbessert werden konnten.

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Ein Blick auf die Unterseite des Kühlers zeigt gleich mehrere Features. Man erkennt zum Beispiel, dass die Heatpipes immer versetzt geführt werden. Zudem erkennt man, dass die Finnen mit einer Punkt-Struktur versehen sind. Hierdurch soll die Oberfläche weiter vergrößert werden. Den Unterschied der Beschichtung sieht man aus dieser Perspektive auch deutlicher. Sie ist nun komplett matt, während sie beim Dark Rock 3 noch leicht schimmerte. Auch der Rückseitige Verlauf der Finnen zeigt sich auf den folgenden Bildern. Je drei sind abwechselnd erhöht, sodass sich eine Dynamische-Oberfläche ergibt.  Die Veränderungen der Befestigung beleuchten wir auf der folgenden Seite. Die Modifkation am Top-Cover betrefft eigentlich nur die Kappen der Heatpipe-Enden, welche etwas höher wirken. Ansonsten kommt immer noch dickes, schwarz eloxiertes Aluminium mit gebürsteter Optik und Schriftzug zum Einsatz.

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Ohne Lüfter und leicht von der Seite betrachtet, wird die Trichterförmige Konstruktion der Finnen-Stirnseite ersichtlich. Dabei laufen die Finnen aber nicht nur zur Mitte hin zu, sondern sind auch noch leicht gezackt. Der Grund: Das Wellenförmige-Design soll Strömungs-Turbulenzen verringern, welche die Ursache für Luftgeräusche wären.

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Von Vorne betrachtet sieht man die Punkt-Struktur der Finnen noch einmal deutlich. Auch sieht man beim genauen hinsehen am Durchschimmern der Kupferheatpipes, dass die Finnen lediglich gesteckt sind. Neben den Optimierungen an der Luftführung, soll eine Entkopplung des Lüfters dessen Virbationen abfangen und nicht auf den Kühler übertragen, um auch hier die Geräschemission zu verringern. Man hat auch die Option, einen weiteren 120mm Lüfter auf der Rückseite zu montieren. Dieser würde dann allerdings nicht entkoppelt werden.

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Den Kontakt zum Prozessor stellt der Dark Rock 4, wie üblich bei be quiet!, eine vernickelte Kupfer-Bodenplatte her. Je nach Betrachtungswinkel sieht man noch die Spuren vom Bearbeiten. Spürbar sind diese allerdings nicht. Die Fläche ist ziemlich eben, aber nicht spiegelvernickelt, was aber auch keinen weiteren Vorteil bringen würde. Mit der Beschichtung umgeht man eine Korossion, zudem könnte man auch Flüssigmetall als Kontaktmittel einsetzen. An den Kanten erkennt man gut, dass der schwarze Keramiklack nachträglich aufgebracht wurde.

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