Test: Cooler Master MasterAir MA610P und MA620P

 

Montage

Bevor es an die Montage geht, heißt es beim MasterAir MA610P zunächst einmal, dass man das richtige Equipment zusammenlegt. Benötigt wird die Backplate, die Gewinde-Stifte inklusive Kunststoffklammern für den Intel-Sockel, Mutter-Abstandshalter sowie die beiden Intel-Brücken und zugehörige Schrauben.

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Die Montage bzw. auch die Vorbereitung des Kühlers macht es notwendig, dass man die beiden Lüfter demontiert. Danach kann man die beiden Brücken bereits anbringen. Diese werden von Oben aufgelegt und von unten mit den kleinen Schrauben fixiert. Auch wenn die Schrauben einen sehr filigranen Eindruck machen, der Sitz der Halter ist fest. Weiter geht es mit der Vorbereitung der Backplate. Passend gedreht werden die Gewindestifte eingesteckt und mit den Kunststoffklammern arretiert. Die Riefen geben dabei die richtige Position für den jeweiligen Sockel an. Wichtig ist, dass man die Klammern komplett um die Stifte drückt.

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Legt man die Backplate von hinten auf, kommen vorne die Gewinde zum Vorschein. Hier werden die Abstandshalter aufgeschraubt. Damit das Mainboard nicht in Mitleidenschaft gezogen wird, sind die Metall-Muttern mit Kunststoffringen versehen. Nach der Demontage haben diese leider ihre Klebekraft zum Teil verloren, sodass sie am Mainboard heften blieben. Hier sollte Cooler Master eventuell drüber nachdenken, ob einfache Kunststoff Unterlegscheiben nicht die bessere Wahl wäre. Sind die Muttern befestigt, erfolgt die Montage des Kühlers. Dank der integrierten Schrauben in den Brücken kann hierbei nichts wegfallen und durch die Federn wird immer der passende Druck ausgeübt. Beim Sockel 115X kommt man sehr leicht an die Schrauben. Für die Montage auf dem Sockel AM4 sind extra Vertiefungen im Kühler vorgesehen, sodass man die Schrauben gut erreichen kann.

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Steckt man die Lüfter wieder auf, wirkt der Kühler auf dem Mainboard sehr bullig, Gerade deswegen macht die kurze Detailbetrachtung besonders Sinn. Denn Kompatibilitätsprobleme sind nicht ausgeschlossen.

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Wie man sieht, wird der erste Slot nicht überragt. Jedoch ist der Abstand auch nicht sehr groß. Grafikkarten mit Backplate könnten denn Abstand noch weiter minimieren. Die Lüfterrahmen aus Kunststoff könnten zumindest als Schutz vor Kurzschlüssen dienen, sollte es zur Berührung kommen. Für Ram lässt der MA610P nicht viel Spielraum. Er überragt den ersten Slot komplett und kratzt auch noch am zweiten. Low-Profile-RAM ist also Pflicht. Eine Kombination mit RGB RAM kann also nur im Dual-Channel erfolgen.

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IHS Abdeckung

Statt den Kühler auf jedem Sockel zu montieren, nutzen wir die „Folien-Methode“, welche wir auch schon beim Threadripper-Cooler-Roundup verwendet hatten. Zeigen wollen wir hiermit, inwieweit der Boden des Kühlers die jeweiligen CPUs abdeckt.

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von links nach rechts: Sockel AMD AM4, Intel 115X, Intel 2066

Wie man sieht, werden alle IHS‘ so gut wie komplett abgedeckt. Beim Ryzen und Skylake-X Deckel werden dabei nicht nur die Heatpipes, sondern auch noch der umliegende Alu-Rahmen ausgenutzt. Der IHS einer Coffee Lake CPU wird komplett abgedeckt, hat aber auch mit allen Heatpipes kontakt, wenn auch nur knapp. Was jedoch besonders auffällt, ist, dass der Ryzen Die eigentlich nur von zwei Heatpipes direkt abgedeckt wird. Man muss also auf die Güte der Verlötung der CPU hoffen, also, dass der IHS seine Arbeit korrekt verrichtet.

 

 

Beleuchtung

Den MA610P haben wir auch in einer optisch passenden Umgebung abgelichtet bzw. in Betrieb genommen. Im Cooler Master MasterCase H500P ergibt sich somit ein tolles Zusammenspiel mit den großen beleuchteten Lüftern. Die Steuerung konnte dabei das ASUS ROG Strix X370-F Gaming übernehmen. Abgerundet wurde das RGB Ensemble durch die Corsair Vengeance RGB Speicherriegel. Durch die Beleuchtung im Top des Kühlers macht er besonders bei Gehäusen mit Fenster einiges her, finden zumindest wir.

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Cooler Master MasterAir MA610P Beleuchtung

 


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