Mini-ITX Gehäuse Testsystem

MiniITX-Testsys-1-newsbild-2306Immer mehr an Bedeutung gewinnen kleine, platzsparende PCs, besonders da es nun auch leistungsstarke Hardware im Kleinformat gibt. Dementsprechend boomt im Bereich der Kleinst-PCs auch der Gehäusemarkt. Da sich die Kleinen mit den größeren Big- und Midi-Tower Geschwistern kaum vergleichen lassen, bedarf es für diese eines neuen Testparcours mit passendem Testsystem.

Wie bei allen anderen Hardware Komponenten auch verlangt es zur besseren Vergleichbarkeit nach einem einheitlichen Testablauf der einzelnen Gehäuse. So lässt sich bereits nach einigen Messungen die Spreu vom Weizen trennen. Um diese Messungen zu ermöglichen, stellten wir mit unseren Partnern ein Testsystem zusammen, welches bei allen Gehäusetests zum Einsatz kommen wird.

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Prozessor

Für unsere Testumgebung setzen wir auf einen Intel Core i3-3225, welcher der Ivy Bridge Generation entspringt. Die zwei Kerne des Prozessors sind mit jeweils 3,30 GHz getaktet, besitzen je 2 x 256 Kilobyte L2-Cache und Teilen sich 3 Megabyte L3-Cache. Mit einer TDP von 55 Watt stellt die CPU auch eine kleine Wärmequelle dar, die aber von jedem Gehäuse bewältigt werden sollte.

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CPU-Kühler

Bei Mini-ITX-Systemen kann die Wahl des CPU-Kühlers als überwiegend problematisch bezeichnet werden. Einen Kühler finden, der wohl in jedes Gehäuse passt und dabei nicht zu viele Geräusche produziert, stellt sich nicht als einfach heraus. Dennoch fanden wir einen Kühler der in nahezu jedes Gehäuse passen sollte. Als low-profile-Ausführung mit genügend Leistung kommt Noctuas NH-L9i (zum Hardware Journal Testbericht) zum Einsatz. Mit einer maximalen Bauhöhe von gerade einmal 37mm ist dieser Kühlkörper gradezu predestiniert für die Verwendung in kleinen Cubes. Als Lüfter kommt an dieser Stelle die 92mm große Ausführung NF-A9x14 PWM zu Einsatz.

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cooler master eisberg 120 klein

Zur Veranschaulichung bzw. zur Prüfung des Platzangebots, verbauen wir mit der Cooler Master Eisberg Prestige 120 (zum Hardware-Journal Testbericht). Diese gehört zu der Spitze der All-in-One Wasserkühlungen. Auf Temperaturmessungen verzichten wir an dieser Stelle, da diese hierbei nicht im Fokus steht. Es geht primär zur Veranschaulichung das eine AiO-Lösung verbaut werden kann. 

 

Mainboard

Das ASUS P8Z77-I Deluxe entspricht wohl dem perfektem Mini-ITX Board für Übertakter und Enthusiasten. Durch die zusäztliche Platine mit Spannungswandlern und Kondensatoren ist es problemlos Möglich die CPU-Spannung zu verändern. Mit WLAN, Audio-, USB-, Ethernet-Anschlüssen und einer vielzahl an SATA 3 Ports, bietet es alles Nötige für einen HTPC oder kleinen Gaming-PC. Ausgestattet mit dem Z77 Chipsatz, ist es der Hauptplatine auch möglich die iGPU unseres Intel Core i3-3225 zu verwenden und beispielsweise ein BIldsignal über den digitalen HDMI-Anschluss auszugeben.

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Festplatte

Für das Windows Betriebssystem und alle weiteren Programme, die für für unsere Tests von Nöten sind, kommt noch eine gewöhnliche Western Digital HDD (WD3200AAJS) im 3,5 Zoll Format mit 320 Gigabyte Speicherplatz, zum Einsatz. Zur Veranschaulichung verbauen wir auch noch eine SSD im jeweiligen Testkandidaten bzw. prüfen, ob das Gehäuse über eine 2,5 Zoll-Vorrichtung überhaupt verfügt.

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Arbeitsspeicher

Da unser Mainboard kein gewöhnlichen Mini-ITX Mainboard ist, sondern sich an Overclocker richtet verwenden wir natürlich auch dementsprechenden Arbeitsspeicher der sich an dieselbe Zielgruppe richtet. Unsere beiden Kingston HyperX T1 Module takten jeweils mit 2133 MHz und benötigen eine Spannung von 1.65 Volt.

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Grafikkarte

Als Pixelschleuder kommt mit der AMD Radeon R9 270X eine Karte zum Einsatz, die als Budget-Dauerbrenner bekannt ist und neben einem schicken Kühldesign auch noch gute Kühl- und Verbrauchswerte aufweist. Trotz ihrer Länge von knapp 215 Millimeter kann die Karte problemlos in jedem Gehäuse untergebracht werden, welches auch die entsprechende Vorrichtung von zwei Erweiterungs-Slots mitbringt.

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Netzteil

Für die Stromversorung steht sowohl ein vollwertiges ATX-Netzteil von Cooler Master als auch ein SFX-PSU von Silverstone zur Verfügung. Das Cooler Master G700 mit 700 Watt besitzt zwar keine modularen Kabel, dafür kommt es mit einer 80Plus Bronze-Zertifizierung daher. Auf Grund der kompakten Bauweise eignet es sich sehr gut, um in kleineren Gehäusen im Mini-ITX-Format verbaut zu werden. Falls das Gehäuse jedoch nur SFX-Netzteile unterstützt oder trotz der geringen Maße des G700 zu wenig Platz bietet, kommt das neue Silverstone SFX Netzteil der Strider-Serie mit 500W zum Einsatz. Diese ist vollmodular und spart somit einiges an Kabelsalat.

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