Test: Corsair Crystal 680X RGB

 

Impressionen Außen

Wie auch beim Corsair Crystal 280X, ist auch das 680X in Schwarz und Weiß erhältlich. Wie man unschwer erkennt, hat uns die schwarze Variante erreicht. Das Gehäuse ist der Crystal-Serie typisch mit mehreren Glas-Elementen versehen. Diese befinden sich in der Front, dem Top sowie als Seitenteil und bieten somit eine freie Sicht auf das Innere bzw. auf die beleuchteten Lüfter. Um sich den vorherigen Gehäusen von Corsair anzuschließen, wie bspw. dem Corsair Carbide 275Q, setzt man auch hier auf Silber-Chrome Standfüße mit Gummi-Untersatz.

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Mit dem Gehäuse präsentiert Corsair einen neuen Standard im I/O-Panel-Aufbau sowie dessen Bestandteilen: Neben den herkömmlichen USB 3.0-Buchsen, dem Power- sowie Reset-Button, ist nun erstmals auch eine einzelne, 4-polige 3,5mm Klinken-Buchse für moderne Headsets integriert. Fehlen darf natürlich auch die USB Gen 3.1 Typ-C Buchse nicht, um das Smartphone oder schnelle extrene Festplatten wie die SanDsik Extreme 900 anschließen zu können. Auf eine Status-LED hat man jedoch verzichtet.

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Wie beim Zubehör bereits angsprochen, sind vier weitere Gummi-Abstandshalter beigelegt. Mit diesen lässt sich die Höhe des Tops auf die ursprünglichen 15mm herabsetzen, wie es beim kleineren Kubus, dem Crystal 280X, der Standard ist. Der Unterscheid beträgt insgesamt ca. 5mm. Der größere Abstand soll natürlich einem besseren Airflow dienlich sein.

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Die Front teilt sich wie folgt auf: auf der linken Seite beginnt der matte Kunststoff-Rahmen, in den das Tempered-Glas integriert ist. Dieses kann auch nicht ohne weiteres herausgelöst werden. Im unteren Bereich sind Akzente der Crystal-Serie vorzufinden, die einzelnen Zacken halten das Glas. Dieses ästhetische Element ist auch beim Crystal 570X RGB zu finden. Hinter dem Tempered-Glas-Element sind drei RGB-Lüfter zu sehen, auf die später eingegangen wird. Frischluft saugen sie von oben, unten und rechts der Glasschiebe an. Der Rest der Front, sprich der rechtere Bereich, ist wiederum vom matten Kunststoff geprägt. Ingesamt sind die einzelnen Flächen durch 45° Winkel voneinander getrennt. Das auf Grund des hier zu sehenden halboffenen Charakters wohl öfter als gewohnt der Staubwedel hergenommen werden muss, dürfte aber wohl den meisten klar sein?!

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Die zweite Kammer des Cubes ist von einer Stahl-Blech-Platte verdeckt, die im unteren Teil mit Löchern versehen ist. Dadurch soll gewährleistet sein, dass das Netzteil und die Festplatten mit etwas Frischluft versorgt werden. Die Rückseite selbst offenbart viel Spielraum. Unter anderem ist erkennbar, dass man eine Grafikkarte vertikal verbauen kann, was beim Carbide 740 noch nicht der Fall war. Das Netzteil findet seinen Platz unten links, und zwar hochkant. Darüber ist ein Schienen-System angebracht, welches von den Festplatten-Käfigen genutzt wird.

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Der Staubfilter an der Seite ist mit breiten Magneten beklebt, sodass dieser von selbst an der Seitenwand haftet. Allerdings ist der Staubfilter selbst nicht sehr feinmaschig, sodass hier auch gröberer Staub in das Gehäuse gelangen kann.

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Ein weitere Staubfilter, den man allerdings einschiebt, ist an der Unterseite vorhanden. Dieser setzt auf dasselbe "Loch-Blech", sodass auch hier der Staub eine leichtes Spiel hat. Wie bereits angemerkt, sind die zylinderförmigen Standfüße von unten mit einer Gummi-Auflage versehen. Das sorgt für einen rutschfesten Stand. Im Boden der Hauptkammer können sowohl 120 als auch 140mm Lüfter verbaut werden. Ebenso können Radiatoren mit einer Größe von bis zu 280mm einziehen. Ein kleines Loch an der Unterseite der Sekundär-Kammer kann bspw. für das Herausführen von Kabeln genutzt werden.

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