Test: Thermaltake A500 TG

 

Impressionen Außen

Die Front besteht aus einem großen Aluminium-Element, welches sandgestrahlt wurde. Dadurch hat es eine leicht raue Oberfläche, die als Matt-Grau bzw. Space Gray interpretiert wird. Das Element hat unten eine Öffnung für die Hand, sodass es einfach abgenommen werden kann. Etwas darüber befindet sich der Schriftzug von Thermaltake. Zu den Füßen sowie zum Top hin ist das Element abgerundet. Beide Seitenteile sind mit Schanieren versehen, sodass diese sich einfach zur Seite aufklappen lassen. In die "Tür" sind zwar Magnete eingelassen, für einen sichereren Transport jedoch lassen sich die Elemente mit einem Mechanismus verriegeln. Dieser Mechanismus ist bereits vom Cooler Master H500P bekannt, der dieselbe Funktion hat. Während das "Hauptfenster" nur leicht rauchig gefärbt wurde, hat man bei der Hinterseite einen Spritzer grün mit in die Mischung gegeben. Dadurch ist es etwas schwerer, die Kabel durch das Glas zu sehen. Die ästhetische Erscheinung bleibt jedoch erhalten und sollten zufälligerweise auch beleuchtete Komponenten wie Netzteil oder SSD verbaut werden, so können auch diese Farbenfroh hindurchleuchten. Das hat das Corsair Obsidian 500D RGB bereits gezeigt, wenn es hat ebenfalls grün gefärbte Tempered-Glas Elemente.

Thermaltake A500 TG 30

Der Schriftzug ist auf das Gehäuse "gedruckt" und leider nicht eingefräst. Das hätte eine noch besser Optik und Beständigkeit gehabt. Dafür punktet das I/O-Panel, denn es sind vier USB-Buchsen, je zwei USB 3.0 sowie USB 2.0 und eine USB 3.1 Typ C Buchse vorhanden. Somit sind zumindest für die heutige Zeit alle gängigen USB Typen abgedeckt. Auf der linken Seite sind die typischen Nachbarn wie 3.5mm Klinken-Buchsen, eine Load-Anzeige sowie ein Reset-Button zu finden. Getrennt werden die beiden Lager durch den beleuchteten Power-Button.

Thermaltake A500 TG 31 Thermaltake A500 TG 32

Zu den Aluminium-Elementen gehören auch die Schwarzen Metall-Streifen, die direkt an das gehärtete Glas angrenzen. Dies ist nämlich nicht der Rahmen, sondern ist fest mit dem Aluminium verbunden und dient als Staubfilter. Hinter den länglichen Öffnungen verstecken sich fein-löchrige Blech-Streifen. Lüfter sollte man jedoch trotzdem nicht außerhalb des Rahmens bzw. unter dem Aluminium montieren, diese könnten durch den geringen Abstand im Betrieb beeinflusst werden. Thermaltake hat an dieser Stelle mitgedacht und das Innere sowie den minimal nötigen Platz optimal zusammengestellt, sodass Lüfter mit Radiatoren optimal Innen verbaut werden können.

Thermaltake A500 TG 28

Ein Blick auf Rück- und Hinterseite ergeben, dass das Netzteil mit einem Bracket verbaut werden muss (bzw. kann). Man kann also eine nicht zu geräumige Netzteil-Abdeckung erwarten. Um die eigene Grafikkarte mit Beleuchtung oder Wasserkühlung optimal zur Schau stellen zu können, ist eine Halterung zur vertikalen Montage vorhanden. Das fehlende Riser-Kabel muss aber auch beim A500 TG optional erworben werden.

Thermaltake A500 TG 29

Der Boden wird von einem großzügigen Staubfilter abgedeckt, somit auch das Netzteil. Dieser kann zur Hinterseite des Gehäuses herausgezogen werden. Lüfter oder Radiatoren lassen sich trotz der großen Fläche nicht verbauen. Der "Aluminium-Rahmen" wird am Boden weitergeführt, sodass die vier großen, gummierten Standfüße ebenfalls im modernen Look daherkommen und zusätzlich die wertige Anmutung weiter erhöhen.

Thermaltake A500 TG 27 Thermaltake A500 TG 26

 


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