Test: Cooler Master MasterBox Q300P

 

Impressionen Aussen

Auf den ersten Eindruck, wirkt das Äußere des Q300P etwas ungewöhnlich. Die vier Griffe bzw. Standfüße an den Ecken und die abgerundeten Abdeckungen in der Front und auf der Oberseite, sieht man auf jeden Fall nicht bei vielen Gehäusen. Auch wenn die Optik wohl nicht jedem gefällt, so ist Kreativität doch immer gerne gesehen.

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Die Vorderseite des Gehäuses wird von der dunkel gehaltenen Kunststoff-Abdeckung dominiert. Man sollte beim Preispunkt des Q300P natürlich kein Tempered Glas erwarten, erst recht nicht mit den beiden Rundungen. Unterbrochen wird die Front zum einen durch das Cooler Master Logo und zum anderen durch die bereits angesprochenen Standfüße. Hinter der Abdeckung befinden sich die beiden vorinstallierten 120mm RGB Lüfter aus Eigenem Hause. Diese sind relativ weit weg voneinander an der mit Löchern überzogenen Front montiert. Ein Loch zum Durchführen der Kabel ist zum Glück vorhanden.

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Abgesehen von der RGB-Beleuchtung, weisen die Lüfter in der Front noch eine weitere Besonderheit auf. Normalerweise werden Gehäuselüfter mit den typischen, selbstschneidenden Schrauben verbaut. Cooler Master setzt jedoch gerne auf eine Art Push Pins, wie sie bereits bei mehreren Gehäusen, beispielsweise dem MasterBox 5, der Fall war. Dadurch läuft die Installation der Lüfter schneller ab, da die Pins einfach nur durchgedrückt werden müssen. Eine Demontage derer dürfte aber wieder zur zeitraubenden Fummelarbeit mutieren.

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Wandern wir mit unserer Betrachtung weiter über das Gehäuse sehen wir, dass die Oberseite beinahe identisch zu der Vorderseite ist. Es sieht so aus als hätten wir das Gehäuse einfach nur gedreht und das Logo entfernt. Auch unter der Abdeckung erwartet uns ein bekanntes Bild. Einzig die vorinstallierten Lüfter Lüfter fehlen.

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Auch wenn Vorder- und Oberseite keine Besonderheiten bereithielten, so hat neben dem ständig herausfallenden Staubfilter, die Abdeckung zwischen den beiden Seiten, unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Um besser an diese heran zu kommen, haben wir den darüber liegenden Fuß einfach abgeschraubt, was mit allen der vier Füße gemacht werden kann.

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Auf den ersten Blick wirkt die zusätzliche Abdeckung eher unscheinbar. Darunter befindet sich allerdings eine Ansammlung von zwölf RGB LEDs, die zusammen mit den RGB Lüftern gesteuert werden können. Außerdem gibt es hier einen weiteren Staubfilter. Wie diese indirekte Beleuchtung aussehen kann, werden wir später in unserem Praxistest klären.

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Bevor es mit den Impressionen des Innenraums weitergeht, werfen wir noch einen Blick auf die beiden Seiten des Gehäuses. Wie Eingangs bereits angesprochen, besteht das linke Seitenteil des Cooler Master MasterBox Q300P nicht aus Tempered Glas, sondern aus Acryl. Dadurch halten sich zwar die Herstellungskosten und das Gesamtgewicht des Gehäuses in Grenzen, jedoch muss man mit den typischen Problemen eines Acryl Seitenteils leben. Staub ist der natürliche Erzfeind eines Acryl Seiteneils und jeder der einmal versucht hat Staub von solch einem Fenster oder Seitenteil abzuwischen weiß, dass die Aktion sofort in hunderten von kleinen Kratzern endet. Selbst mit einem Mikrofasertuch konnte der Staub nicht Kratzerfrei von allen Acryl Teilen abgewischt werden. Gehalten wird das Seitenteil von vier Daumenschrauben und dem Frontpanel.

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Das Frontpanel, oder in diesem Fall Seitenpanel, besteht aus der Festplatten LED, zwei USB 3.0 Anschlüssen, dem Powerschalter, Kopfhörer- und Mikrofonanschluss und dem Resetschalter.

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Die rechte Seite des Gehäuses ist deutlich übersichtlicher, denn anstelle eines durchsichtigen Seitenteils, hat Cooler Master auf ein komplettes Metall Seitenteil gesetzt. Auch dieses wird mit vier Daumenschrauben gehalten, welche mit einer Gummierung versehen sind. Dadurch ist es möglich das Gehäuse auf die rechte Seite zu legen, da die Daumenschrauben gleichzeitig auch als optionale Gehäuse Füße agieren können. Je nachdem wie der eigene Arbeitsplatz aufgebaut ist, kann die optionale Ausrichtung des Gehäuses einen wichtigen Pluspunkt darstellen.

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