Test: NZXT H700i

 

Impressionen Außen

NZXT behält sich auch bei den neuen H-Modellen vor, Front und Top geschlossen zu halten. Entsprechende Lufteinlässe finden sich seitlich als Gitter eingebracht. Das Tempered-Glass-Element ist nicht getönt und wird von vier Rändelschrauben auf Position gehalten. Ungewöhnlich ist die weiße Abdeckung im Inneren des Gehäusen nicht mehr, denn auch andere Gehäuse des Herstellers besitzen diese.

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Die Hinterseite wird von einer Stahl-Blech-Platte abgedeckt, die sich bequem per Knopfdruck lösen lässt. Dahinter verbirgt sich ein ausgeklügeltes Kabel-Management, welches noch genauer in Betracht gezogen wird.

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Die Rückseite ist wie das Innere im Gehäuse in schwarz gehalten. Oben links neben dem Lufteinlass befindet sich der Push-Button zum Lösen der Abdeckung der Hinterseite. Darauf folgt ein 140mm Lüfter, der sich bei Bedarf verschieben lässt. Ebenfalls lässt sich erkennen, dass das Netzteil mithilfe eines Brackets fixiert wird. Hier muss also doppelt geschraubt werden, auch wenn bereits Rändelschrauben am Bracket befestigt sind.

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Der Schlitz neben den Erweiterungskarten-Schächten dient der Befestigung eines Ausgleichsbehälters, auch wenn er in erster Linie wie ein moderner Einschub für CD's aussieht. Damit wird der sonst freie Platz optimal ausgenutzt. Auch wenn die Zukunft es noch nicht zulassen wird, sähe eine Rückseite mit weniger Nieten noch besser aus - aber wer schaut sich schon freiwillig die Rückseite eines Gehäuses an. Front und Top schließen sauber miteinander ab, das I/O-Panel ist mittig darauf platziert. Vertreten sind zwei 3.5mm Klinken-Buchsen für Audio Ein- und Ausgang, insgesamt vier USB Buchsen, je zwei USB 3.1 Gen 1 und zwei USB 2.0. Der Power-Button ist von einem durchsichtigem Kunststoff umrahmt, hinter diesem versteckt sich eine HDD-Status- sowie eine Power-LED.

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Top und Front lassen sich idealerweise ganz ohne Werkzeug sehr bequem und mit wenig Kraft-Aufwand abnehmen. Hinter der Front findet sich ein mit Magneten befestigter Staubfilter, der den gesamten Luftstrom abfängt. Die offenen Löcher werden durch das Aufsetzen der Front verschlossen. Nun ist auch klar erkennbar, dass die Gitter an Top, Front und Rückseite fester Bestandteil des Rahmens sind.

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Drei Lüfter in der Front und einer in der Rückseite sollen eine optimale Kühlung ermöglichen. NZXT verbaut RF-AAF12C-RB Modelle, die mit einem "Rifle-Bearing" ausgestattet sind. Den abgebildeten Informationen auf den Lüftern selbst ist zu entnehmen, dass diese bei 12V etwa 0.6A und 1.92 Watt Strom benötigen. Auch wenn die Lüfter den "Aer"-Modellen auf der Hersteller-Website sehr ähnlich sehen, handelt es sich nicht um dieselben Produkte.

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Das Top lässt sich erst nach der Front abnehmen. Unten befindet sich der Löse-Mechanismus für die Stahl-Blech-Rückseite, darüber ist ein Bracket für Lüfter und Radiatoren verbaut.

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Die Unterseite hält einen Staubfilter für das Netzteil bereit, die vier Standfüße sind weit außen am Boden positioniert. Mittig sind drei Schienen zu sehen, die zur Befestigung von Wasserkühlungs-Zubehör dienen. Die Einbuchtung zur Front hin soll beim Lösen dieser helfen.

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