Test: Phanteks Enthoo Evolv ITX (Limited Edition)

 

Design und Features

Phanteks hat sich beim Design des Evolv ITX am großen Bruder orientiert. Besonders die einzigartige Front mit der herausstechenden Frontplate sind das Merkmal der Serie. Dazu hat sich der Hersteller auf ein aufgeräumtes Innenleben konzentriert, dass dem Nutzer zwar nur den Platz für ein Mini-ITX Board besitzt, aber dafür viel Freiheiten beim Kabelmanagement und der Installation von SSDs sowie HDDs bietet.

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Zunächst zum Äußeren des Evolv. Wie bereits erwähnt, wurde das Aussehen stets an die größeren Brüder angepasst. Man verpasst dem Gehäuse kompakte Maße, die dennoch vieles an Hardware aufnehmen können. Zwar ist das Case nicht annähernd so klein, wie beispielsweise ein Raidmax Atomic - dafür bekommt man deutlich mehr an Komponenten in das Evolv. Phanteks setzt hierbei größtenteils auf Stahl, lediglich das Frontpanel und kleinere Details im Inneren sind aus Kunststoff gefertigt.

Die Frontanschlüsse sind oben platziert, der Nutzer findet hier zwei USB 3.0 Ports sowie die HD Audio-Anschlüsse und den Reset-Knopf. Der Start-Button ist auf der Oberseite verbaut. Die Front besitzt das serientypische Panel, welches abgenommen werden kann. Dann hat man besseren Zugang zum 200mm-Lüfter und dem davor befindlichen Staubfilter. Auf der linken Seite ist ein Fenster in das Sidepanel integriert. Besonders bei der Limited Edition sorgen acht Meshstreifen für einen sportlichen Look. Diese sehen zudem nicht nur schick aus, sondern sorgen auch für Frischluft.

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Denn unter dem Deckel können bis zu zwei 120mm oder 140mm Lüfter verbaut werden. Ohne Luftschlitze würden diese sofort "ersticken" oder das Belüftungskonzept komplett durcheinander bringen. Montiert werden diese auf einer herausnehmbaren Schiene.  In der Front kann man den 200mm Fan ebenfalls gegen zwei 120mm oder 140mm Lüfter austauschen. Die Rückseite bietet zudem nochmal die Möglichkeit, einen 120mm beziehungsweise 140mm Lüfter einzubauen.

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Nun zum Inneren, denn hier gibt es wirklich viel zu beschreiben. Beispielsweise gibt es ein Netzteil-Cover, das sowohl die Kabel als auch das Netzteil teilweise verdeckt. Das Innere wirkt dadurch deutlich aufgeräumter und ordentlicher. Das Mainboard wird senkrecht an den Mainboard-Tray installiert, die Grafikkarte dementsprechend waagerecht. Für den Pixelbeschleuniger gibt es zwei Erweiterungsslots. Rechts der Grafikkarte gibt es die Möglichkeit eine Stahlplatte zu verbauen. Auf ihr ist neben dem Phanteks-Logo auch ein Platz für eine SSD. Der Nutzer kann diese Konstruktion allerdings auch entfernen. 

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Festplatten werden im dafür vorgesehenen Käfig verbaut, zu dem man nur über die rechte Seite des Gehäuses Zugriff bekommt. Hier finden bis zu drei 3,5" Platten Platz. Weitere SSDs können auch auf der Rückseite des Mainboard-Trays untergebracht werden. Für das Kabelmanagement hat Phanteks zwei Klettverschluss-Schlaufen angebracht, die die Kabel vom Netzteil besser fixieren sollen. Diese können dann durch Ausschnitte im Mainboard-Tray an den jeweiligen Anschluss gelegt werden.

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Der Staubfilter im Boden sorgt dafür, dass der Innenraum "frei von Staub" bleibt.Auf Grund der Abdeckung, muss das Netzteil mit dem Lüfter nach unten gerichtet verbaut werden. Ein modulares Netzteil ist an dieser Stelle empfehlenswert. Dies spart viel Platz und verbessert das Kabelmanagement. Wie gut der Einbau der Hardware nun klappt, wird auf der nächsten Seite geklärt.

 


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