Test: Antec P50 Window

 

Impressionen Außen

Optisch weiß sich das überwiegend aus Kunststoff bestehende Äußere gut in Szene zu setzen, ohne dabei wirklich ins Negative abzurutschen. Gestalterische Akzente setzt man mit einer zackigen Formgebung. Unser Testmuster wurde mit einem Window-Seitenteil ausgeliefert, ist aber auch ohne erhätllich. Auf der gegenüberliegenden Seite wurde in dem Bereich wo das Netzteil positioniert ist, ein entsprechender Lufteingang vorgesehen. Dazu aber noch auf der Seite mehr.

Antec P50 1 Antec P50 2 Antec P50 3

Alle Ergonomie-versessenen wird es freuen, dass an der Front gelegene I-O-Panel ist abgeschrägt und dementsprechend besser zu erreichen. Insgesamt stehen vier USB-Ports (2x USB-2.0, 2x USB-3.0) für die Verwendung bereit. Dazwischen finden sich die üblichen Audio-Klinkenstecker. Start- und Reset-Button wurden in den Top-Bereich positioniert. Zwischen den beiden ist das eigentlich interessanteste Feature der Front, die 2-Kanal-Lüftersteuerung mit jeweils drei Regelbereiche. Ab Werk sind beiden Regler mit Y-Kabel ausgestattet bzw. die beiden Front-Lüfter direkt schon angeschlossen. In der Summe können also vier 3-Pin-Stecker angeschlossen werden. Mit entsprechenden Adaptern logischer Weise noch mehr.

Antec P50 4 Antec P50 5 Antec P50 6

Als optischen „Leckerbissen“ bietet Antec die Möglichkeit, den Deckel auszutauschen und zum Beispiel mit einem der gewünschten Farbe zu ersetzen. Die Kosten liegen bei ca. 7 EUR pro Stück. Verfügbar sind diese in Rot, Grün, Blau und Weiß. Das Schwarz wie beim Testmuster ist immer standardmäßig dabei. Darunter finden sich die Haltevorrichtungen für zwei weiteren 120mm Lüfter oder einer All-in-Wasserkühlung.

antec p50 top cover

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Auf der Rückseite wird dann das Kammersystem das erstmal richtig erkennbar. Auf beiden Seiten sorgen einmal zwei, und einmal ein 80mm Lüfter für den rückwertigen Abtransport der warmen Luft. Viele würden vermutlich argumentieren, dass sei nicht mehr zeitgemäß, aber dank der Vorrichtung im Top kann dieses Argument wohl entkräftet werden. Die maximal drei 3,5 oder 2,5 Zoll Laufwerke werden von außen in das Gehäuse geschoben. Dazu muss die Abdeckkappe samt Lüfter entfernt werden. Sinnvoll: die beiden Rändelschrauben vereinfachen das Unterfangen und machen Werkzeug überflüssig.

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Der Lüfter selbst verfügt „nur“ über einen 4-Pol-Stromanschluss und muss so direkt ans Netzteil angesteckt werden. Für einige LAN-Besucher sollte es immer noch ein Aspekt sein: Man kann die primäre Hauptkammer mit einem kleinen Schloss versehen. Jedoch kann sie in der Praxis beim Einhängen des Seitenteils manchmal ein wenig behindernd wirken.

 


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