Test: ASUS ROG Strix Scope

MSI Vigor GK50 Low Profile NewsbildGamingtastaturen liegen im Trend (...) damit das auch so bleibt, erweitert ASUS die ROG Strix Serie um das Scope-Modell. Neben RGB-Beleuchtung und gebürsteter Aluminiumoberfläche ist es die Standard-Belegung der Tasten, die das Keyboard nicht nur für Gamer interessant macht. Bestückt mit einer Reihe an unterschiedlichen Cherry RGB-Schaltern, dürfte das Modell schnell großer Beliebtheit angehören, oder etwa nicht?

 

 

Tastaturen sind vergleichbar mit Schuhen , eine ganze Menge an Faktoren muss übereinstimmen, um sagen zu können: "Die ist es!". Aus Herstellerseite betrachtet versucht man, die Qual der Wahl etwas leichter zu gestalten. Das Zubehör, die Software und die Austattung werden dabei besonders ins Auge genommen. Die ASUS ROG Strix Scope wird daher mit der ganzen Palette an Cherry RGB-Switchen angeboten - Red, Brown, Blue, Black, Speed Silver und Silent Red. Taktiles, also spürbares und hörbares Feedback gibt es mit Blue und Brown; lineares, nicht spürbares Feedback bieten die anderen und sind dabei erheblich leiser. Was Anti-Ghosting, N-Key-Rollover und 1000Hz Abfragerate angeht - sowas ist mittlerweile ein ASUS ROG-Standard und beherrscht die Tastatur von Grund auf. In diesem Test muss sich das Modell mit den Cherry RGB Red-Schaltern unter Beweis stellen.

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Das Zubehör der Scope fällt an für sich etwas mager aus. Neben der Tastatur ist ein WASD-Set mit silbernen Tastenkappen beigelegt sowie zwei Sticker und ein QuickStart-Manual - leider war es das auch schon. Eine Handballenauflage könnte vielleicht nützlich sein, dazu aber mehr im Praxistest. Aktuell ist die Tastatur nur mit Cherry MX Red im Handel verfügbar und kostet ca. 141 Euro (Stand 4.12.2019). Weitere Ausführungen werden vermutlich in 2020 folgen.

MSI Vigor GK50 Low Profile 3k

 

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Die Tastatur im Überblick
Tastatur-Typ  Gaming, Mechanisch
Bezeichnung  ROG Strix Scope
Switch  Cherry MX RGB Red
Preis  ca. 141 Euro
Hersteller-Homepage  www.asus.com/de
Wichtige Features
Interface  USB
Beleuchtung  Ja, RGB-LEDs
Material
 Kunststoff, Aluminium
Abtastrate  1000 Hz
Kabel  1,8 m lang
Weitere Eigenschaften
  • ARMOURY CRATE
  • On-thy-fly-Bedienung

 

Die Tastatur an sich ist recht kompakt gehalten, es ist kein unnötiger Rand um den Tasten herum vorhanden. Bei den [F1] bis [F12] Tasten hat man nur die ersten vier mit der eigentlichen Funktion versehen, per FN Taste lassen sich auch die anderen nutzen. Der Bedarf an F-Tasten hat im Gaming-Bereich bisher keine große Verwendung gefunden, weder bei FPS-Shootern noch in Strategiespielen. Angefangen bei Taste [F5] sind diese wie folgend belegt: Pause/Weiter, Stopp, Zurück, Vor, Mute, leiser, lauter, Stealth-Modus. Über die Kombination [FN] & [Einfg] können die ursprünglichen Aktionen der F-Tasten aktiviert werden. Die Status-LED bestätigt dies ebenfalls (F leuchtet). Was es mit dem Stealth-Modus auf sich hat, wird sich im Praxistest zeigen.

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Die Cherry Schalter sitzen auf einer Aluminiumplatte, sind also nicht in das Gehäuse eingelassen. Das wirkt sich positiv auf die Beleuchtung und somit auch auf die Optik aus. Das sonst matte, schwarze Metall ist in Richtung des Nummernblocks "gebürstet" worden. Das macht die Tastatur noch ein Stück weit attraktiver und lässt sie hochwertiger erscheinen. Nun aber ein paar Worte zu den KeyCaps: Die Zeichen auf den Tastenkappen sind mit den Fingern zu fühlen. Den einen stört es, der andere merkt es garnicht erst - daher bewerten wir dies nicht. Die Ecken sind abgerundet, Informationen über die Materialwahl liegen nicht vor. Für FPS-Gamer bieten die silbernen Tastenkappen nur ein optisches Plus - es war zu erwarten, dass die Tasten aus einem anderem Material gefertigt oder einfach etwas rauer sind, um diese auch blind finden zu können. Das ist aber nicht der Fall, zumindest hat man zum Wechseln der Kappen einen KeyPuller beigelegt.

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Ein Blick auf die Rückseite offenbart auch hier einige Features. Die Gummifüße sind samt Logo abgeklebt, so wie auch die Tastatur an sich sehr ordentlich verpackt gewesen ist. Hintergrund ist allerdings ein anderer, wie sich gleich herausstellt. Das Kabel der Tastatur kann nach belieben nach links oder rechts herausgeführt werden, wie es sich für ein ordentliches Gamer-Setup gehört.

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Die Gummifüße sind jeweils in zwei Flächen aufgeteilt: Die etwas hellere, innenliegende ist abgeraut, die dunklere, außen liegende ist glatt. Wenn man mit dem Finger darüber fährt, bleibt dieser besonders beider dunkleren Fläche hängen. Auch auf dem Tisch lässt sich die Tastatur kaum verschieben, was wirklich positiv ist. Auch der ausklappbare Standup hebt die Tastatur nicht nur ein ganzes Stück an, sondern ist auch mit einer Gummifläche ausgestattet. Im Vergleich zum Cherry MX Board 1.0 und Cherry MX Board 5.0 wäre aber theoretisch noch mehr möglich, bspw. eine stufenregulierte Höhenverstellung.

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Das Aufnehmen von Macros on the Fly ist bei Gaming Tastaturen, gerade bei den ROG Modellen von ASUS, ein gängiger Standard. Auch bei der Scope stehen dafür die entsprechenden Tastenkombinationen zur Verfügung. Auf der nächsten Seite möchten wir einen Überblick über die neue ROG-Software mit dem Titel "ARMOURY CRATE" geben.

 


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