Test: Patriot Viper V770

 

Die Software

Die Software ist beinahe identisch zu der der Viper V765. Es gibt lediglich Änderungen was die Beleuchtung betrifft, da bei der V770 natürlich auch die Handballenauflage separat konfiguriert werden kann. Zudem lassen sich natürlich die fünf Makro-Tasten programmieren, was jedoch an der Software nicht den großen Unterschied bildet. Insgesamt wirkt die Software nicht ganz so gut strukturiert wie bspw. die von Cooler Master oder Corsair. Aber auch hier findet man sich eigentlich recht schnell zurecht. Aufgrund der Vergleichbarkeit kann bei mehr Interesse in den Test der V765 geschaut werden. Übrigens hat uns hier als erstes ein Firmware-Update begrüßt.

  Viper V770 Software

 

 

Die Beleuchtung

Die Beleuchtung der Patriot Viper V770 befindet sich unter den Tastenkappen, den Seiten sowie in der Handballenauflage. Die Farben der Tasten lassen sich einzeln festlegen und auch fließende Effekte sind wählbar. Zum Beispiel kann man die übliche Regenbogenwelle einstellen.

Patriot Viper V770 22k

Auf der Oberseite kommt die Beleuchtung besonders gut zur Geltung, da die Silberne Top-Plate das licht schön gleichmäßig streut. Vor allem im Dunkel sieht die Tastatur dadurch besonders cool aus. Neben den Tasten kann man auch den Streifen in der Ablage einstellen. Hier ist man aber eingeschränkter. So lassen sich die dort verbauten LEDs nicht einzeln belegen. Hier kann man nur zwischen einer statischen Farbe und Übergangseffekten wählen. Sie macht aber dennoch was her. Hier ist die Wirkung im Dunkeln größer, da die Leichtkraft nicht so hoch ist.

Patriot Viper V770 23k Patriot Viper V770 23k Patriot Viper V770 23k Patriot Viper V770 23k

Die Mediatasten sind auch beleuchtet, allerdings statisch weiß, was sich auch nicht ändern lässt. Ein kleiner Kritikpunkt, denn zumindest hat man überhaupt an eine Beleuchtung gedacht. Wie immer muss aber auch bei der V770 wieder erwähnt werden, dass die Beleuchtung in den Kappen nicht sehr gleichmäßig ist. Wie immer ist der untere Bereich der Caps weniger kräftig ausgeleuchtet, als der obere. Das liegt einfach an der Konstruktion der mechanischen Schalter liegt. Will man es gleichmäßig und hell, ist die Corsair K57 RGB Wireless einen Blick wert.

Patriot Viper V770 27k Patriot Viper V770 27k Patriot Viper V770 27k

 

 

Der Praxistest

Die Viper V770 musste natürlich mehrere Tage Gaming und Arbeit über sich ergehen lassen. Insgesamt hat sie sich dabei hervorragend geschlagen. Im Gegensatz zur V765 erfüllt die Handballenauflage bspw. ihre Funktion wie sie soll. Die Hände nehmen also vor den Tasten bequem ab, wobei sich eine angenehme Höhe einstellt. Das Tippgefühl der Kailh Red ist gut bzw. nicht wirklich zu unterschieden von Cherry MX Red. Interessant war, dass man sich an die ungewöhnliche Bedienung der Mediatasten recht schnell gewöhnen konnte. Das Schreiben und Arbeiten gelang nach einer Eingewöhnung an das US-Layout auch ohne Probleme. Mit QWERTZ-Layout dürfte nur der Versatz durch die Marko-Tasten eine Eingewöhnungszeit erfordern.

Patriot Viper V770 21k

Dass die Tastatur auch über Pass-Through-Anschlüsse verfügt, ein wirklich positiver Aspekt. ABER, unserer Meinung nach hat der Hersteller die Anschlüsse seitenverkehrt verbaut. Der USB Anschluss würde bspw. für ein Wireless-Maus auf der rechten Seite mehr Sinn ergeben. Vor allem könnte das Audio-Kabel auf der rechten Seite etwas im Weg bei der Bedienung der Maus sein. Wie gesagt, unserer Meinung nach nicht ganz zu Ende gedacht. Eine Führung für das Kabel würde dieses Problem schon etwas verringern.

Patriot Viper V770 30k

 


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