Test: Patriot Viper V770

 

Die Tastatur im Detail

Die Viper V770 geht was das Design angeht, einen komplett eigenen Weg. Die Haupt-Tasten sitzen etwas tiefer und werden ringsherum sozusagen eingerahmt. Dennoch handelt es sich um freistehende Keycaps. Beim Material kommt hauptsächlich Kunststoff zum Einsatz, obwohl wie bei der Viper V765 von einem Aluminium-Gehäuse die Rede ist. Das leichte Metall ist allerdings nur unter den Haupttasten vorzufinden. Es soll sich dabei um "Aircraft-Grade" Material handeln, wobei der Unterschied zu 0815-Alu nicht spürbar ist. Von der massiven Platte einer Corsair K70 RGB Mk.2 ist man allerdings weit entfernt. Die Verarbeitung ist insgesamt aber gut.

Patriot Viper V770 3k

Neben den Haupttasten gibt es einige Zusatz-Tasten. Von links beginnend begegnen einen zunächst die fünf dedizierten Makro-Tasten. Diese sind, wie auch beinahe alle anderen Tasten, mittels Software programmierbar. Die Tasten am oberen linken Rand dienen der Beleuchtung. Hier kann man Effekte und Helligkeit wählen bzw. einstellen. Das erfolgt also nicht wie sonst oft per Doppelbelegung (z. B. Cooler Master SK630). Die Medientasen sind auch eher unüblich umgesetzt. Statt Tasten, handelt es sich um Hebel, welche in zwei Richtungen bewegt werden können. Somit realisiert man auf kleiner Fläche gleich sechs Befehle. Die Lautstärke kann mittels Walze verstellt werden. Zum Stummschalten drückt man diese.

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Die Unterseite ist nicht weniger uninteressant. Man erkennt relativ große Gummi-Flächen an der hinteren Kante, vor allem in der Mitte. Auch die Aufsteller sind an der Spitze gummiert. Wirklich interessant ist aber, dass man das mittlere Element nach hinten raus schieben kann. Was es damit auf sich hat, verrät der Hersteller nicht. Man erhält auf der Vorderseite dadurch einen variablen Spalt, in dem man bspw. sein Smartphone abstellen kann. Ob das so gedacht ist, wissen wir wie gesagt nicht.

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Die Zuleitung ist auch bei der V770 nicht entfernbar, was aber auch bspw. bei der Thermaltake Level 20 RGB der Fall ist. Das dürfte daran liegen, dass man gleich mehrere Kabel durch ein Sleeve führt, wodurch es an der Tastatur mehrere Verbinder hätte geben müssen. Am ende des rot ummantelten, 1,8m langen Kabels befinden sich zwei USB Typ-A sowie zwei 3,5mm Klinke Stecker. Während einer der USB-Stecker für die Tastatur selbst benötigt wird, werden die anderen drei durchgeschliffen. Die Audio-Anschlüsse werden in eine vierpolige Buchse zusammengeführt. Benutzt man selbige als Quelle, kann der beiliegende Adapter genutzt werden.

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Als speziell könnte man auch die Handballenauflage bezeichnen. Sie lässt sich mittels Magneten anheften, was hier auch erforderlich ist. Denn in der Mitte sitzen Pins zur Stromversorgung. Diesen braucht sie, da über die gesamte Breite eine RGB-Beleuchtung verbaut ist. Die Oberfläche ist Soft-Touch ähnlich und insgesamt größer als bei der V765.

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Bei den Schaltern greift Viper erneut zu Kailh. Ausgewählt werden können lediglich die linearen, roten Schalter. Welche es konkret sind, nennt der Hersteller nicht. Wir gehen von den Kailh KT Switch Red aus. Den Unterschied zu den neuen Kailh Box (V765) und Cherry MX Red kann man der Tabelle entnehmen.

 

Patriot Viper V770 18k
Schalter Kailh Box 
Red
Kailh KT
Red
Cherry MX
Red
Charakteristik linear
Betätigungskraft 45 ± 10 cN 50 ± 10 cN 45 ± 15 cN
Vorlaufweg 1,8 ± 0,3 mm 1,9 ± 0,5 mm 2,0 ± 0,6 mm
Gesamtweg 3,6 - 0,3 mm 4,0 ± 0,4 mm 4,0 - 0,4 mm
Auslösungen 80 mio 70 mio 50 mio

 


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