Test: Lioncast LK300 RGB Pro

 

Der Praxistest

In der Praxis fühlen sich die KeyCaps mit dem MX Brown Swtiches sehr gewöhnlich an. Die Beschichtung der Tasten ist besonders gut Fett abweisend, es besteht ein guter Grip auf jeder Taste. Etwas komisch fühlt es sich dann aber doch an, wenn man zum Aufnehmen eines Makros die Rubber-Dome tasten drücken muss. Leider macht der Hersteller keine Angaben zu N-Key-Rollover oder Anti-Ghosting und gibt darüber hinaus auch weiter kaum Informationen zur Tastatur. Auf Nachfrage bei Lioncast wurde jedoch bestätigt, dass die Tastatur N-Key-Rollerover besitzt. Im Test konnten wir daher auch mehrere Tasten gleichzeitig drücken und alle Befehle wurden ausgeführt.

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Besonders angenehm ist es, mit der rein magnetisch befestigten Handballenauflage zu schreiben. Gerade dadurch, dass die Tasten sehr hoch auf der Tastatur angebracht sind, sollte man die Ablage auch nutzen. Das Material besteht aus einem Kunststoff-Mix, der oberflächlich als sehr weich wahrgenommen wird. Eine Abnutzung der Handballenauflage oder andersweitigen Verschleiß der Tasten konnten wir im Testzeitraum von zwei Wochen nicht feststellen.

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Die Software

Bei der Software bietet der Hersteller momentan nur die Version für das Vorgänger-Modell an. Da sich bis auf das Design der Handballen-Auflage und die verbauten Switches nichts weiter geändert hat wird auch keine andere Software benötigt. Insgesamt drei Profile können direkt auf der Tastatur gespeichert und per Tastenkombination (Handbuch auf der Herstellerseite verfügbar) gewechselt werden. In der Software selbst sind wirklich nur grundlegende Einstellungen möglich. Jede Taste kann einer Tastenkombination, einem Makro oder einer Media-Funktion zugewiesen werden.

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Bei der Beleuchtung kann ebenfalls jede Taste individuell angesprochen werden. Unter den Leucht-Effekten versteck sich auch die sogenannte "Spezielle Gamingtaste", vordefinierte Spiele wie Call of Duty oder Counter-Strike: Global Offensive können ausgewählt werden. Die Tasten leuchten dann unterschiedlich auf, wenn z. B. eine Waffe nachgeladen werden muss leuchtet die [R]-Taste auf. Insgesamt kann man die guten Ideen in der Software sehen, die Umsetzung ist jedoch recht schwach und benötigt eine grundlegende Überarbeitung. Vorreiter in Software bei Peripherie-Geräten ist definitiv Corsair, wie man anhand der Corsair Gaming K68 RGB und der damit verbundenen iCUE Software sehen kann.

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Die Beleuchtung

Auf den ersten Blick ist man natürlich von dem sehr schön dargestellten Regenbogen-Effekt beeindruckt. Schaut man sich jedoch einzelne Tasten, gerade diese mit Sonderzeichen oder Doppel-Funktion an, wird zwar das Primär-Symbol gut beleuchtet, jedoch weitere Symbole eher schlecht. Besonders interessant sind die Tasten von 1-9 bzw. 0 und deren Sonderzeichen - denn hier wird das Sonderzeichen und nicht die Zahl beleuchtet.

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Je nach Farbe können die Symbole unterschiedlich gut abgelesen werden. Bei dem Kontrast Weiß jedoch erkennt man gut, dass dieser aus mehreren Farben gemischt wird. Dadurch wirkt dieses eher als hell Rosa. Weitere Farben wie Rot, Blau und Grün werden einwandfrei dargestellt, da die einzelne LED genau diese Farbe ohne Mischen darstellen kann. Das Mischverhältnis ist jedoch bei noch keiner Tastatur optimal gewesen.

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Die Farbe rot ist besonders schön anzusehen, die KeyCaps werden jedoch auch mit dieser Farbe nicht optimal ausgeleuchtet. Lioncast sollte für zukünftige Tastaturen vielleicht ein eine andere Art der Beleuchtung bzw. eine andere PWM-LED wählen.

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