Test: Lioncast LK300 RGB Pro

 

Detailbetrachtung Lioncast LK300 RGB Pro

Eine besondere Eigenschaft der Tastatur ist der Aufbau. Die Switches sitzen nämlich auf dem Rahmen auf, Krümel, Haare und Staub können sich so nur schwer festsetzen. Der Untergrund besteht aus einem durchgezogenen Stück gebürstetem Aluminium und wirkt sehr edel. Als etwas störend werden die beiden Schrauben, oben links und rechts, wahrgenommen. Um direkt anzuschließen, befinden sich links und rechts jeweils sechs Macro- bzw. Media-Tasten. Diese sind jedoch mit Rubberdome-Schaltern ausgestattet, vermutlich hat man aus Platzmangel so gehandelt.

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Ein seitlicher Blick auf die Tastatur zeigt die einzelnen Switches, die oben einen durchsichtigen Körper besitzen. Besonders das mittlere Foto zeigt, dass manche Tasten einer Reihe nicht auf derselben Höhe sind. Klar, die Switches haben einen gewissen Spielraum, jedoch beträgt der Höhenunterschied her bereits mehrere Millimeter.

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Die Aluminium-Platte ist im vorderen Bereicht leicht abgewinkelt und macht das Schreiben etwas angenehmer. Für das Ansetzen der Handballen-Auflage ist dieser Übergang ebenfalls nötig. Ingesamt kann man die Höhe, auf der die Switches beginnen, schon als recht hoch ansehen.

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Die Makro-Tasten bestehen aus fünf belegbaren sowie einer Aufnahme-Taste. Die Aufnahme erfolgt durch das gleichzeitige Drücken einer Makro- und der Aufnahme-Taste. Nun kann eine Zeichenfolge mit maximal 30 Anschlägen aufgenommen und über denselben Weg wie der der Aufnahme gespeichert werden. Zu Beginn und Ende der Aufnahme eines Makros leuchten die drei LED's von Numpad, Shift-Lock und Rollen. Über die entsprechende Makro-Taste kann der Makro nun abgespielt werden. Die Media-Tasten auf der rechten Seite sind teilweise ohne Funktion (Standby) und von der Symbolik etwas unverständlich. So öffnet der Koffer beispielsweise den Taschenrechner.

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Die Ausarbeitung der Rückseite wirkt zwar durch die Eintiefungen modern, doch sowohl die Gummi-Pads als auch die Aufsteller sind von minderer Qualität und nicht groß genug ausgelegt. Eine Tastatur, die genau das optimal zur Schau stellt ist das Cherry MX Board 5.0. Sollte es eine weitere Version der Lioncast LK300 RGB Pro geben, sollte der Hersteller hier unbedingt nachbessern. In der Praxis konnte die Tastatur mit etwas mehr Druck auch verschoben werden.

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Angeschlossen wird die Tastatur per USB-Kabel und entsprechendem Anschluss. Wenigstens hat der Hersteller hier mitgedacht, das übrige oder zu lange Kabel kann aufgewickelt und per Velcro-Strap zusammgebunden werden. Der USB-Stecker ist mit dem Lioncast Logo versehen und vergoldet.

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Unter den KeyCaps, die lackiert sind, befinden sich die Cherry MX Brown Switches. Oberhalb des Auslöse-Mechanismus kann man die PWM-LED sehen. PWM bedeutet, dass die LED aus drei kleinen LED's besteht, die jeweils in einer bestimmten Farbe und je nach Strom-Spannung unterschiedlich hell leuchten. Das Licht wird also gemischt, um die entsprechende Farbe darstellen zu können. In der Regel sind die Farben jedoch nicht optimal gemischt, wie sich im Praxistest ebenfalls herausstellt.

 


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