Test: MSI Interceptor DS300 Gaming Maus

 

Die Maus im Detail

Farblich bleibt MSI sich treu und spendiert der Interceptor DS300 auch wieder ein schwarz-rotes Kleid. Mit Ihren Abmessungen von 125 x 81 x 43mm, ist sie allerdings etwas größer als Ihre Vorgängerin. Die Front der DS300 bietet ein klassisches Bild und fällt nicht aus der Reihe, wie beispielsweise eine ASUS ROG Spatha. Auch auf den silbernenfarbenen Boden hat man verzichtet. Dem Design der Maus tut dies jedoch keinen Abbruch. Die ergonomische und für Rechtshänder optimierte Form ist klar erkennbar und auch die Oberflächenbeschaffenheit der Maustasten wird deutlich. Das diese für ausreichend Haftung bei der Verwendung der Maus sorgt, ist nicht schwer zu erahnen.

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Das USB-Kabel zum Anschluss an den Rechner, befindet sich nun anstelle in der Mitte der Maus, an der Linksklick-Taste. Ob dies Design- oder Technische Gründe hat, lässt sich nur vermuten. Klar hingegen ist, dass es sich nicht abnehmen lässt. Für Vollzeit LAN-Party Gänger mag dies eventuell ein Problem darstellen, für den Großteil der Nutzer ist es jedoch nicht von Belangen. Nach 1.8 Metern Länge, endet das gesleevte Kabel in einem vergoldeten Stecker der für die beste Übertragung sorgen soll.

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Die Seiten verraten ganz klar die Gaming Gene der Maus. Auf der linken Seite finden wir eine DPI-Anzeige, zwei frei belegbare Tasten die im Auslieferungszustand mit Vor und Zurück belegt sind. Darunter ist eine Gummierung angebracht, auf welcher der Daumen seinen Platz findet. Das Ganze ist in einer Art Mulde platziert und wird an der Unterkante, durch die kleine Daumenablage mit rotem Akzent, abgerundet.

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Die rechte Seite ähnelt der linken Seite stark, ist allerdings nicht so ausgiebig mit Features versehen. Die Gummierung finden wir allerdings auch hier wieder. Je nachdem wie die Maus gehalten wird, können sich der Ringfinger und der kleine Finger, oder nur letzterer ausruhen. Damit die Ergonomische Form auch hier gegeben ist, gibt es auch auf der rechten Seite eine kleine Ablage.

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Auf der Rückseite prangt der MSI-Drache welcher im Betrieb in 16.8-Millionen Farben erstrahlen kann. Auffällig ist auch die optische Zweiteilung der Oberschale, welche durch das Logo geht. Solch eine Kante lässt sich nahezu immer an modernen Autos finden und soll die Form und Designsprache unterstützen, was bei der Maus gut gelungen ist.

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Bevor wir uns dem Praxistest widmen, werfen wir noch einen Blick auf Ober- und Unterseite der Maus. Von der Oberseite wird die Form der DS300 sehr gut deutlich. Beide Fingerablagen an den Seiten, die Links- und Rechtsklick-Tasten sowie die Zweiteilung kommen gut zur Geltung.

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Hinter dem Mausrad befindet sich ein länglicher Schalter, welche zum Umschalten der voreingestellten DPI-Stufen verwendet wird. Die Position des DPI-Schalters ist immer Geschmackssache, jedoch ist es im Grunde nur ein logischer Schluss ihn direkt hinter das Mausrad zu positionieren. Abgesehen von seiner Position fügt er sich gut ins Gesamtbild ein und wirkt nicht deplatziert.

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Die Unterseite der DS300 offenbart den Avago ADNS-9800 Laser Sensor, welcher mit bis zu 8.200 DPI auflösen kann. Des Weiteren finden wir vier Mausfüße, einen Typenaufkleber und die Abdeckung für das Fach mit den herausnehmbaren Gewichten.

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In diesem Fach befinden sich drei Gewichte mit einem Gewicht von jeweils 4.5g. Damit kann das Gewicht der Maus an die Eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Diesen Trend gab es vor einer Weile sehr ausgeprägt, ebbte dann jedoch ab. Er wird sicherlich nicht zu einem K.O.-Kriterium werden, aber es ist schön zu sehen, dass dem Käufer die Möglichkeit zur Anpassung gegeben wird.

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Insgesamt wirkt die Interceptor DS300 optisch erwachsener und solider als das Vorgängermodell (DS200). Komische Blicke der Kollegen im Büro-Einsatz, erntet man nun nicht mehr. Welches Design besser gefällt, bleibt aber jedem selbst überlassen.

 


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