Test: Cougar Revenger

 

Die Maus im Detail

Wie bereits erwähnt, ist das Design der Cougar Revenger eher zurückhaltend. Guckt man sich den Rest des Portfolios an, könnte man sogar fast sagen, dass die Revenger zwischen ihren Geschwistern wie ein Office-Ableger wirkt. Nichtsdestotrotz ist eine Ähnlichkeit zu den anderen Modellen, beispielsweise der Cougar 550M, auffallend. Ein Vergleich der Dimensionen der beiden Mäuse lässt letztendlich die Vermutung zu, dass der hersteller bei der Revenger auf vorhandene Designs zurückgreift. Dies muss man keinesfalls negativ auffassen, insofern sich das Konstrukt bewährt hat. Da sich die Cougar 550M in unserem Test sehr gut geschlagen hat, stehen die Aussichten also nicht schlecht, dass man mit der Revenger einen würdigen Nachfolger ins Rennen geschickt hat.

Cougar Revenger 5

Insgesamt ist sie eine düstere Erscheinung. Statt Revenger hätte man sie passenderweise auch Panther taufen können, was allerdings irgendwie auch Verwirrung mit den Namensbedeutungen im englischen und deutschen hervorgerufen hätte. Auf der gesamten Oberseite gibt es keine farblichen Akzente. Einzig das Cougar-Logo am Rückenende bricht die einheitliche Oberfläche auf. Dieses und der Spalt darunter können im Betrieb beleuchtet werden und setzen die Maus damit etwas in Scene. Der Body der Revenger wirkt auf den ersten Blick symmetrisch, ist aber ergonomisch für Rechtshänder ausgelegt.

Cougar Revenger 6

Die Vorderseite der Maus unterscheidet sie dann doch ein wenig von Office-Mäusen. Denn sie wirkt hier durch die beiden spitz zulaufenden Halter des Rades etwas zerklüftet. Das Mausrad beherbergt eine der sechs Tasten. Nicht nur die gummierte Oberfläche soll Gamern gerecht werden, auch die taktile Rückmeldung soll perfekt an die Bedürfnisse von Spielern angepasst sein. Hinter dem Mausrad befindet sich eine weitere, freiprogrammierbare Taste. Sie trägt DPI als Prägung. Aufgrund der Lage ist sie für die Funktion als DPI-Schalter auch prädestiniert. Die Taste wird nicht mit einem Druck nach unten ausgelöst, sondern man zieht sie gewissermaßen nach Hinten. Die allesamt verbauten Omron Switches bewirbt der Hersteller mit garantierten 5 Millionen Auslösungen.

Cougar Revenger 8

Dass die Maus nicht symmetrisch ist, wird auch dann deutlich, wenn man die linke Seite betrachtet. Denn im Gegensatz zur rechten Seite sind hier zwei weitere programmierbare Tasten angebracht. Außerdem ist im vorderen Teil eine der beiden RGB Zonen vorhanden. Hier wird mittels der drei Balken die aktivierte DPI-Stufe angezeigt. Eine Gemeinsamkeit der beiden Seiten liegt in der Rutschsicherheit, welche durch den Einsatz von Gummi mit Wabenstruktur erzeugt wird.

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Die Unterseite wird von den großen Gleitflächen dominiert. Mittig sitzt der Sensor. Wie einleitend erwähnt, handelt es sich hierbei um den PixArt PWM3360. Der optische Sensor zeichnet sich nicht nur durch seine extrem hohe Auflösung von maximal 12.000 DPI aus, sondern weist noch weitere unverzichtbare Eigenschaften vor. Die Abtastrate ist mit maximal 1.000 Hz beziehungsweise 1ms angegeben und soll dafür sorgen, dass die Befehle nahezu in Echtzeit übertragen werden können. Zudem verzichtet der Sensor hardwareseitig auf eine Beschleunigung, was für Gamer unentbehrlich ist. Erwähnenswert ist auch, dass Cougar angibt die Revenger sei für allerlei Untergründen geeignet. Für die perfekte Handhabung wird aber trotzdem ein Mauspad empfohlen.

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Die Datenübertragung zum USB Port beziehungsweise PC übernimmt ein schwarzes Kabel an dessen Ende sich ein Stecker mit vergoldeten Kontakten befindet. Insgesamt macht die Maus einen sehr wertigen Eindruck. Gesteigert werden könnte dies mit einer Kabelummantelung. An unserem Exemplar waren zudem keine Verarbeitungsmängel erkennbar.

 


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