Test: Patriot Viper VPN100 1TB SSD

 

Detailansicht / PCB der SSD

Wie immer gibt es bei einer M.2 SSD nicht allzu viel zu berichten. Das Markanteste der Viper VPN100 ist der schwarze Aluminium-Kühler, welcher in der Mitte den Schriftzug des Herstellers trägt. Die SSD selbst setzt auf ein blaues PCB, von welchem man durch den Kühler im eingebauten Zustand allerdings nicht sehr viel sieht. Insgesamt scheint es sich um das Referenz-Design von Phison zu handeln.

Patriot Viper VPN100 1TB 4k  Patriot Viper VPN100 1TB 4k

Ergänzt wird dieses durch den Aluminium-Kühler, welcher nicht so massiv ist, wie auf den ersten Blick scheint. Denn im Inneren besitzt dieser sieben Kanäle bzw. sechs Finnen. Damimt die erwärmte Luft besser entweichen kann, wurde der Kühler an 10 Stellen geschlitzt. Insgesamt ist die VPN100 damit deutlich dicker als übliche M.2, wie man im direkten Vergleich sehen kann.

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Die Bestückung der SSD wird auf der Rückseite analysiert, da der Kühlkörper wirklich fest sitzt und wir keine Bauteile durch das Entfernen beschädigen wollten. Dies funktioniert natürlich nur deshalb, weil der Datenträger beidseitig Bestückt ist. Pro Seite findet man also je zwei NAND-Bausteine, welche von Toshiba stammen. Genauer handelt es sich um 3D NAND TLC BiCS3 mit 64 Layern. Statt TLC könnte der Phison E12, welcher unter dem Kühler sitzt, auch mit QLC NAND arbeiten. Zu sehen ist zudem DDR4-Cache von SK Hynix, bei welchem es der Beschriftung nach um 4GB DDR4-2400 RAM handelt. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich einmal der selbe. Dennoch verwendet die SSD "nur" 1GB des Caches.

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Um die Effektivität des Kühlers zu beleuchten, wurde das Laufwerk kontinuierlich beschrieben und dabei der Sensor ausgelesen. Bei einer Raumtemperatur von ~24°C erreicht die SSD maximal 65°C, was einen sehr guten Wert darstellt. Einschnitte bei der Leistung aufgrund der Temperatur sind beim Phison E12 nämlich erst ab 80°C zu verbuchen. Mit einem langsam drehenden 92mm Lüfter in Richtung der SSD wurden sogar nur 40°C erreicht. Der Kühler macht seiner Bezeichnung also aller Ehren.

 


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