Test: Corsair Force Series MP300 480GB

Corsair Force MP300 480 GB NewsbildDie NAND Preise purzeln munter weiter, weshalb auch größere SSDs in vernünftige Preisregionen rutschen. Neben der Produktions- und Nachfragebedingten Preisregulierung, ist es auch über den Ausbau der Laufwerke möglich, eine Preisanpassung vorzunehmen. Gerade bei PCIe NVMe SSDs soll eine schmalere Anbindung einen einfacheren Controller mit sich ziehen und somit ein günstigeres Produkt ermöglichen. Die Corsair Force MP300 ist genau so ein Laufwerk. Die SSD wird mit zwei 3.0 Lanes angebunden, ist damit nicht so schnell wie der große Bruder MP510, soll aber mit einem besseren Preis punkten. Interesse geweckt? Hier unser Test.

 

PCIe SSDs bieten den Vorteil, dass ihre Anbindung üblicherweise keinen Flaschenhals darstellt, wie es bei SATA3 SSDs der Fall sein kann. Hantiert man mit einem großen Datenaufkommen, kann man also schon Zeit sparen, wird die nötige Geschwindigkeit auch von den Datenträgern bereitgestellt. Bislang war dies aber immer mit horrenden Kosten verbunden. Eine Beschneidung der Anbindung der PCIe SSDs soll hier etwas für Abhilfe sorgen. So ist die Corsair MP300 nur mit zwei statt vier Lanes angebunden, weshalb auch ein günstigerer, da weniger komplexer Controller eingesetzt werden kann.

 Corsair Force MP300 480 GB 5k

Aber nicht nur die Leistungssuchenden interessieren sich für M.2 SSDs. Denn durch das Steckkartenformat braucht man keine Kabel durchs Gehäuse zu verlegen. Der bessere Luftstrom wird hier oft als Vorteil angeführt, jedoch ist wohl die Optik meistens entscheidender. Was den Temperaturvorteil angeht, gilt es auch zu untersuchen, wie sich die MP300 bei Wärmestau verhält. Dies kann nämlich manchen PCIe SSDs zum Verhängnis werden.

Corsair Force MP300 480 GB 1k Corsair Force MP300 480 GB 1k Corsair Force MP300 480 GB 1k

 

 

Technische Daten & Lieferumfang

Anders als beispielsweise bei Samsungs 970 Evo und 970 Pro Serie, fallen die Unterschiede zwischen der Corsair MP300 und MP510 etwas größer aus. Denn die MP300 wird maximal mit zwei Lanes angebunden, während die MP510 mit vier vorlieb nimmt. Auch bei den weiteren Spezifikationen gleichen sich die schnellen NVMe SSDs eher nicht. Im folgenden soll aber nur die MP300 näher beleuchtet werden. Das 2280 (22 x 80 mm) große M.2 Laufwerk ist wahlweise mit 120 GB bis 960GB erhältlich. Der 3D NAND TLC hängt an einem Phison 5008-E8 Controller, welcher mit 256 MB, 512 MB oder 1 GB DDR3 Cache gekoppelt ist. Mit der höheren Speicherkapazität steigt auch die theoretische Geschwindigkeit der Laufwerke. Die Leseleistung variiert von 1520 bis 1600 MB/s. Deutlicher ist der Unterschied bei der Schreibleistung. Hier bietet das 120 GB Laufwerk nur 460 MB/s, was unterhalb einiger SATA3 SSDs liegt, das 960 GB bringt es jedoch auf 1080 MB/s.

 

Corsair Force Series
Serie Corsair MP300 Corsair MP510
Kapazität  120GB
240 GB 480 GB 960 GB   240GB
480 GB 960 GB 1920 GB
Schnittstelle PCIe X2 3.0 PCIe X4 3.0
Leistungsangaben
Leseleistung (MB/s)
1520 1580 1600 1600 3100 3480
Schreibleistung (MB/s)
460 920 1040 1080 1050 2000 3000 2700
IOPS 4K lesen
80k 110k 220k 240k 180k 360k 610k 485k
IOPS 4K schreiben 110k 180k 200k 210k 240k 440k 570k 530k
Total Bytes Written (TWB) 100 200 400 600 400 800 1700 3120
Spezifikationen
NAND-Flash 3D NAND TLC BiCS3 Toshiba 64-Layer
Cache (DDR3)
256MB
512 MB 1 GB 256MB 512 MB 1 GB 2 GB
Controller Phison PS5008-E8 Phison PS5012-E12
Garantiezeit
5 Jahre
Leistungsaufnahme (max.)
2,8 W 3,2 W 3,3 W 4 W 6,1W 6,7 W 6,9 W 7,1 W

 


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