Test: Drevo Ares 256GB

 

Detailansicht / PCB der SSD

Die Drevo Ares ist mit keinem Laufwerk unser bisherigen Tests vergleichbar. Nicht unbedingt was die Leistung angeht, aber vor allem, was technisch und optisch geboten wird. Statt für den SATA oder M.2 Anschluss, wird sie in einem PCIe X4 Steckplatz betrieben. Falls dieser nicht vorhanden ist, kann man sie auch Problemlos in einen freien PCIe X16 Steckplatz montieren.

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Da es sich nicht um ein SATA oder M.2 Laufwerk handelt, sind den Ausmaßen der SSD eigentlich keine Grenzen gesetzt. Der Hersteller hat sich dazu entschlossen, auf ein Low Profile Half Hight Format zu setzen. Dadurch kann man sie auch in kleinen Systemen verbauen. Besonders hilfreich könnte hierbei auch die Low-Profile Blende sein. Den einnehmenden Raum nutzt Drevo großzügig für die Kühlund der Bauteile.

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Unter der silbernen Verblendung auf der Vorderseite, verbirgt sich ein großzügiger passiv Kühler aus Aluminium. Auch auf der Rückseite ist eine Platte angebracht. Diese soll aber eher vor Schäden schützen, als dass sie zur Verbesesrung der Kühlung beiträgt. Beim Design fällt vor allem das Logo auf, welches sich noch einmal von dem üblichen Logo des Herstellers unterscheidet. Auch die kleinen Dreiecke auf der Kante sind markant. Im Betrieb werden diese blau durchleuchtet und geben den Zugriff der SSD an.

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Auf der Rückseite ist ein etwas ungewöhnliches und für uns auch nicht nachvollziehbares Bauteil vorzufinden. Der Kippschalter lässt die Einstellung verschiedener Leistungsprofile zu. Warum man die Leistung der SSD bremsen sollte, wollte uns dabei einfach nicht verständlich werden. Bei der Leistungsaufnahme sollte dies keinen Unterschied machen.

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Hat man die Drevo demontiert, bekommt den Überblick über alle Bauteile. Hier wird schnell offensichtlich, dass theoretisch auch ein größerer Ausbau möglich wäre. Eventuell wird Drevo hier ja noch nachlegen. Wie man sieht, wird die Abwärme zum Kühlkörper über Wärmeleitpads realisiert. Auf der gegenüberliegenden Seite ist dies nicht der Fall. Da dort auch nur der DDR3 Cache von Nanya verbaut ist. Alle Plätze für Speicherchips sind auf dieser Seite unbesetzt.

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Auf der anderen Seite wäre auch immer noch Platz für vier weitere Bausteine. Bei den vorhandenen handelt es sich um 265Gbit 3D MLC NAND von Micron der ersten Generration. In Kombination mit dem Dual-Core Controller SM2260 sind hier keine herausrageneden Leistungswerte zu erwarten, jedoch birgt die Kombination eine hohe Lebenserwartung. Satte 350TBW werden für die Drevo Ares angegeben.

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Insgesamt macht die SSD einene sehr ordentlichen Eindruck. Verstärkt wird dieser auch durch die drei dicken Kondensatoren zu Glättung der Eingangsspannung. Der Hersteller verspricht durch den Einsatz der dicken Kondensatoren auch, dass es zu keinem Datenverlust bei einem Stromausfall kommt. Etwas bessser hätten wir gefunden, wenn Drevo den Anschluss als PCIe X16 ausgeführt hätte. Nicht um die weiteren Datenbahnen zu nutzen, sondern um dem Laufwerk mehr Halt zu verleihen. PCIe X4 Steckplätze sind bei den aktuellen Mainboards nämlich insgesamt eher seltener anzutreffen. 

 


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