Test: Sennheiser GSP 370

 

Das Äußere - Design und Features

Da man das Sennheiser GSP 300 bzw. GSP 350 als Ausgangspunkt gewählt hat, gibt es in puncto Design oder Gehäuse eigentlich keine Überraschungen. Interessant ist jedoch, dass man beim Farbschema das selbe gewählt hat wie beim Sennheiser GSP 670. Das heißt, es dominieren Grau und Schwarz Töne. Bunte Gaming-Akzente scheinen nicht mehr so angesagt zu sein. Schon etwas erstaunlich für den Hesteller, hält man sich das gewagte Farbschema des Sennheiser GSP 550 vor Augen.

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Der Aufbau des Headsets kann insgesamt schon fast als klassisch angesehen werden. Das Kopfband lässt die Verwandtschaft zu bspw. dem Sennheiser GSP 600 zwar durch das verwendete Polster-Material und die zweistegige Ausführung erkennen, verzichtet jedoch auf die Features der höherpreisigen Gaming-Headsets. Eine Verstellung erfolgt dort also nur seitlich in der Höhe.

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Anpassungen erfolgen aber auch automatisch durch die seitlichen Kugelscharniere. Die Ohren werden von Memory-Schaum gefüllten Ohrpolstern umschlossen. Insgesamt lag der Komfort des Headsets schon im Fokus, auch wenn die bereits genannten Features keine Eigenheiten des GSP 370 sind. Denn auch die Geschwister weisen diese auf. Bemerkbar macht sich der Fokus allerdings beim Gewicht. Mit 285g ist es fünf Gramm leichter als das analoge GSP 300 und nur 23g schwerer als das GSP 350. Keine schlechte Umsetzung, bedenkt man, dass beim kabellosen Modell auch der Empfänger sowie Akku verbaut werden muss. Dieser stellt 530mAh Kapazität bereit und wird mit 100 Stunden Laufzeit beworben.

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Neben der optischen Verwandtschaft zum GSP 300, wurde auch auf der technischen Seite bzgl. der Akustik die selbe Basis gewählt. Die verbauten Treiber sollen im Zusammenspiel mit den geschlossenen Ohrmuscheln und den umschließenden Polstern für einen kräftigen Bass sowie Klarheit sorgen. Sie messen 40mm und sehen bspw. auch denen des GSP 550 ziemlich ähnlich. Im Gegensatz zum analogen Pendant können mittels Sennheiser Gaming Suite (Windows) noch individuelle Anpassungen vorgenommen werden.

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Davon betroffen ist auch das Mikrofon. Wie bei allen Geräte des Herstellers wird das unidirektionale Noise-Cancelling Mikrofon mit Broadcasting-Qualität beworben. Wie bei den anderen Gaming-Headsets des Hersetllers lässt sich dessen Arm flexibel verstellen und es sich durch Hochklappen stumm schalten.

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Geladen wird der integrierte Akku via Micro-USB-Buchse. Das kann auch während der Nutzung erfolgen. Schade ist aber, dass man auch hier nicht auf den Typ-C Stecker setzt, der die Nutzung wirklich erleichtert. Das Kabel selbst kann aber nicht wie bspw. dem GSP 670 genutzt werden. Dies erfolgt ausschließlich über das 2.4 GHz Band bzw. den beiliegenden GSA 370 Dongle, welcher deutlich größer als beim GSP 670 ausfällt. Die Latenz soll aber wie beim stärkeren Modell ebenfalls sehr gering sein. Auf Bluetooth wird hier verzichtet, sodass es nur ein Lautstärkerad an das Gerät geschafft hat. Dieses verstellt jedoch direkt die Windows-Lautstärke.

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