Test: Sharkoon Skiller SGH3

 

Das Äußere - Design und Features

Der Bezeichnung kann man entnehmen, dass es sich beim Sharkoon SKiller SGH3 um die dritte Generation des Headsets handelt. Optisch sieht man den drei Geräten die Verwandschaft aber kaum noch an. Der Hersteller hat einiges umgekrempelt und eigentlich nur das gefederte Kopfband beibehalten. Im Vergleich zum SGH1 und SGH2 wirkt das SGH3 etwas dezenter, was jedoch durch die Skiller-Logos auf den Seiten unterbrochen wird.

  Sharkoon Skiller SGH3 6k

Beim Material merkt man schnell, dass es sich eher um ein günstiges Modell handelt. Die Metallbügel sind sehr filigran, erfüllen aber ihren Zweck. Hier ist eine gewisse Ähnlichkeit zumn MSI GH70 erkennbar. Bei den Ohrmuschelgehäusen kommt Kunststoff zum Einsatz, welches bei Berührung unschöne Geräusche auf die Ohren überträgt. Die Verarbeitung ist im Allgemeinen aber ordentlich.

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Lediglich die Kunststoffgelenke zur flexiblen Lagerung der Gehäuse fallen etwas aus dem Raster. Sie sind wackelig und wirken weniger stabil. Eine massive Metallaufhängung wie beim Teufel Cage sollte man auch nicht ungebdingt erwarten, allerdings wirkt bspw. das Corsair HS50, welches nicht deutlich teurer ist, wertiger. Die eingesetzten Neodym-Vollbereichstreiber weisen einen Durchmesser von 53mm auf und sollen mit einem Frequenzgang von 20 Hz bis 20 kHz arbeiten.

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Der Sitz wird maßgeblich durch das automatisch verstellbare Kopfband und die ohrumschließenden Polster bestimmt. Hier wird auf Schaumstoff gesetzt, welches in weiches Kunstleder gehüllt wurde. In der Summe soll das SGH3 ohne Kabel 320g auf die Waage bringen, es fühlt sich aber in der Hand und auch auf dem Kopf leichter an. Dem beyerdynamic Custom Game würde man aufgrund der Haptik bspw. ein höheres Gewicht zutrauen.

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Schließt man das zusätzliche Kabel an, ergibt sich eine Länge von über 3,7 Meter, wodurch keine Probleme für einen Anschluss am Rechner unter dem Schreibtisch entstehen dürften. Ohne die Verlängerung eignet sich das Headset für Konsolen und mobile Geräte mit 4-Pin Klinke, mit der Verlängerung wird das Kabel auf zwei Stecker für Kopfhörer und Mikrofon aufgeteilt. Des Weiteren kann man per USB Typ-A eine Audioaus- und Eingabe verwirklichen, indem man die beiliegende Soundkarte SB1 nutzt. Diese bietet acht Hardware-Equalizer, virtuellen 3D Klang, Mirkofon-Stummschaltung und eine Lautstärke-Verstellung. Die Kabelfernbedienung bietet die beiden letztgenannten ebenso.

 


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