Test: beyerdynamic Custom Game

 

Das Äußere - Design und Features

Im Auslieferungszustand ist das Gaming Headset relativ zurückhaltend. Wie auch das MMX 300, ist das beyerdynamics Custom Game eigentlich fast ausnahmslos Schwarz. Lediglich der Schriftzug der Modellbezeichnung tanzt aus der Reihe. Das soll aber nicht immer so sein, wie sich im weiteren Verlauf zeigen wird.

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Mit dem bereits genannten höherpreisigen Bruder hat es ein paar konstruktionstechnische Gemeinsamkeiten. So kommt auch beim Custom Game ein Federstahl-Kopfbügel zum Einsatz, welcher mit weichem Polster und Kunstleder bezogen ist. Dank Klettverschluss lässt sich das Polster leicht reinigen oder auch komplett austauschen. Die Y-Träger und der Verstellmechanismus sind identisch ausgeführt und daher von selber Stärke bzw. Robustheit. Gleiches gilt für die Drehgelenke.

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Das war es allerdings mit den Gemeinsamkeiten. Die Bauweise ist ansonsten aber auch nicht neu, sieht man sich bspw. das beyerdynamic Custom One Pro an. Statt komplett kreisrund, sind die Gehäuse seitlich abgeflacht. An den Seitenflächen sind zudem geschraubte Rahmen angebracht, die einen leicht mechanischen Look verursachen. Dass es keine Fake-Schrauben sind oder nur Zierelemete zeigt sich weiter unten.

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In beiden Seiten ist je ein Sound Slider integriert, welchen das Bassreflex-System der geschlossenen Kopfhörer anpassen soll. Die Rede ist von vier Klangprofilen, durch welche man sich der Umgebung anpassen kann. Geschlossen ist der Bass geringer, aber die Abschrimung höher, hingegen soll eine Öffnung mehr Bass erzeugen, aber auch die Geräuschunterdrückung verringern. Im Gegensatz zum MMX 300 kommt Kunstleder als Kontaktmaterial zum Einsatz, welches sich ähnlich dem des Kopfbandes anfühlt. Die beiden 40mm Neodym Treiber sollebn hier ebenfalls ein Spektrum von 5 Hz bis 35 kHz abdecken können, bei einem Kernschalldruck von bis zu 96 dB. Die Impedanzt liegt dabei nur bei 16 Ohm.

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Das Mikrofon wird zusammen mit dem Kabel angesteckt. Gedreht werden kann es dann nicht, was durch eine kleine Nut zustande kommt. Der Schwanenhals sowie auch das Kondensat-Mikrofon sind scheinbar wieder identisch zu dem des MMX 300, zumindest wenn es nach den Leistungsangaben geht. Das Kabel ist am Ende mit einem mehrpoligen 3,5mm Klinkestecker versehen. Unterbrochen wird es durch die neue Kabelfernbedienung, welches neben der Lautstärkeregelung auch das Mikrofon muten kann. Der Taster soll Medienfunktionen oder temporäres muten ermöglichen. Mittels der beiligenden Y-Verlängerung ist auch ein Betrieb am PC möglich. Der 6,35mm Adapter lässt es auch am Verstärker werken.

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Nun aber zum Special-Feature der Custom-Serie. Eine optische Anpassung kann man durch die Seitenflächen vornehmen. Dazu schraubt man den Rahmen zunächst ab und legt anschließend einfach ein anderes Cover ein. Da das bereits montierte auch geflippt werden kann und zwei weitere Paare beiligen, stehen insgesamt bereits sechs Looks zur Auswahl. Weitere Cover kann man im beyerdynamic Shop erwerben. Die Auswahl ist dabei nicht nur auf Pappe beschränkt, auch Kunstleder steht zur Auswahl. Die Preise bwegen sich von 5 bis 10€.

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