Test: Sennheiser GSP 550

 

Das Äußere - Design und Features

Die äußerliche Konstruktion des Sennheiser GSP 550 hat der Hersteller eins zu eins vom GSP 500 übernommen. Markante Elemente sind das fest montierte Mikrofon, die großen Kappen auf beiden Seiten sowie die silbernen Scharniere beim sonst vorherrschenden schwarzen Farbton. Apropos Farbton, hier hat man sich mutig für einen Olivton entschieden. Was direkt "Battle" suggeriert, könnte einigen wohl eher ein Dorn im Auge sein.

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Wir können aber schnell für Erleichterung sorgen. Die Cover lassen sich entfernen und Sennheiser bietet auch Austauschkappen an, sollte man sich wirklich an der Farbe stören (Sennheiser GSA 10). Das Mikrofon ist fest installiert, lässt sich aber natürlich drehen. Ein Stummschalter ist verbaut, welchen man beim Klappen auch durch in Klicken wahrnimmt. Eine Hintergrundgeräuschunterdrückung unterstützt das Bi-Direktionale Mikrofon ebenfalls.

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Bei der Auslegung der Kopfhörer fügt sich Sennheiser nicht dem Gro. Denn statt wie sonst meist üblich ein geschlossenes System zu verbauen, dürfen die Treiber des GSP 550 frei aufatmen. Die Treiber sollen eine Impedanz von 28 Ohm vorweisen, was natürlich beim Betrieb mitttels USB-Anschluss erstmal keine große Rolle spielt. Interessanter ist das angegebene Frequenzband, welches von 10 Hz bis 30 kHz reichen soll. Insgesamt schon breiter als der Durchschnitt in diesem Segment.

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Um sich dem Kopf anzuschmiegen zu können, hat der Hersteller mehrere Elemente verbaut, die dies so angenehm wie möglich machen sollen. Als erstes ist das Kopfband zu nennen. Hier können zwei Elemente verschoben werden, um sozusagen die Spannung des Bügels zu erhöhen bzw. die Punkte der Biegepunkte zu ändern. Üblicher ist die Längen- bzw. Höhenverstellung. Diese ist gut gerastert, könnte aber für große Köpfe (vermutlich) großzügiger ausfallen. Die letzte Kofanpassung erfolgt über die Scharniere, welche die Ohrmuscheln in zwei Richtungen neigen könen. Die Freiheitsgrade sind zwar nicht sehr groß, brauchen sie aber auch nicht zu sein.

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Bei den Polstern greift man zu Atmungsaktiven Bezugsstoffen, statt zu Kunstleder. Nicht nur, dass dies deutlich besser zum sportlichen Charakter passt, es fühlt sich auch immer direkt angenehm an. Gleiches trifft auch auf das hier verwendete Füllmaterial zu. Mit den genannten Verstellmöglichkeiten und den Memory Foam Polstern ergibt sich insgesamt ein sehr komfortables Headset, welches allerdings auch ein etwas "klein" wirkt. 

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Das Kabel des GSP 550 ist modular und setzt auf einen proprietären Klinken-Anschluss (3-Polig). Im Lieferumfang ist ein USB-Kabel mit Fernbedienung enthalten. Diese lässt allerdings nur den Dolby 7.1 Sound de- oder aktivieren. Die Position mag etwas merkwürdig erscheinen, legt man das Kabel allerdings von hinten auf den Schreibtisch, liegt die Fernbedienung sozusagen auf Höhe des Monitors.  Insgesamt ist das Headset serienmäßig nur am PC zu nutzen. Für den Betrieb an der Konsole hällt der Hersteller aber auch ein optionales Label bereit.

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Sennheiser Mauspad und Headsethalter

Wie erwähnt, gibt es beim Kauf ausgewählter Heaqdsets auf der Herstreller-Seite gratis Zusatzequipment. Konkret gibt es entweder ein Mauspad mit Wahlgröße von S bis XL oder einen Headsethalter, je nach gekauftem Headset.

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Das Sennheiser GSA 15 ist ein schwarzes Stoffpad mit Mikorfaser Struktur. Die Verarbeitung mit geketteltem Rand und gummierter Unterseite ist wirklich sehr gut. Mit der kürzlich getesteten Lioncast LM50 ergaben sich keine Probleme. Dabei bietet bereits die L Variante sehr viel Platz, wie der Größenvergleich mit dem GSP 550 zeigt.

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Die tolle Verarbeitung trifft auch den Sennheiser GSA 50 zu. Beim Material setzt man auf Aluminium und Glasfaser verstärktem Kunststoff. Der Headset-Halter kann an Platten bis 34mm Dicke montiert werden. Da der Stempel und die Auflagefläche gummiert sind, rutscht er auch bei geringem Anzug bereits fest. Das Headest kann einfach aufgelegt werden.

 


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