Test: Corsair HS50 Stereo

 

Das Äußere - Design und Features

Von Corsair wurde uns das HS50 Stereo in der Farbgebung Carbon zur Verfügung gestellt. Des Weiteren ist das Headset auch mit grünen oder blauen Farbakzenten erhältlich. Diese werden als Ring um das schwarze Gitter auf den Außenseiten der Ohrmuscheln angebracht sowie in die Naht des Kopfbügelpolsters aufgenommen. In der Carbon Version sind allerdings keine Elemente in "Racing-Optik" zu finden. Eigentlich ist es einfach komplett in schwarz gehalten. 

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Bei der Konstruktion setzt Corsair auf einen Kopfbügel, welcher auf beiden Seiten ausziebahre Elemente besitzt. An den Ohrmuscheln sind die Bügel leich drehbar gelagert, wobei der Winkel knapp bemessen ist. Um das Headset an den Kopf anzupassen sind die Einstellmöglichkeiten jedoch ausreichend, zumindest bei den Köpfen unserer Redaktion.

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Der Kopfbügel ist von Innen mit einem leichten Polster versehen, welches mit einer Rautennaht abgesteppt ist. Bei dem niedrigen Preispunkt auf jeden Fall eine Überraschung. Denn dies wirkt sehr hochwertig. Hochwertig wirkt auch der Rest der Verarbeitung an sich. Das Kunststoff erscheint sehr dick und die beweglichen Elemente machen nicht den Eindruck, als würden sie ihren Dienst in den nächsten Monaten quittieren.

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Hinter den Metallgittern auf den Außenseiten verbirgt sich je ein 50mm Neodymium Treiber. Angegeben werden diese mit einem Frequenzbereich von 20 bis 20.000 Herz. Die Nennimpedanz beträgt 32 Ohm bei 1 kHz. Rein von den Spezifikationen her, findet man diese Lautsrpecher auch in höherpreisigen Modellen. Einen farblichen Akzent konnte sich Corsair bei den Kopfhörern aber nicht verkneifen und hat auf den Metallgittern das Firmen-Logo angebracht.

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Wie man den vorherigen Bildern entnehmen konnte, ist das Mikrofon abnehm- bzw. ansteckbar. Die Klinkebuchse liegt tief in der Ohrmuschel und wird bei nichtgebrauch von einem Gummi-Stöpsel vor Staub und Dreck geschützt. Auch wenn der Sitz des Mikrofons durch die Form des Steckers vorgegeben ist, ist es dennoch sehr flexibel. Denn der Arm besteht aus kleinen Metallelementen und ist komplett biegbar. Eine Anpassung der Lage erfolgt daher leicht, bleibt aber bestehen. Was sehr nützlich sein kann, ist der mechanische Stummschalter sowie das Lautstärkerad. Gerade im Betrieb an einer Konsole wäre beides ansonsten nicht auf die Schnelle zu Kontrollieren.

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Was nicht ganz so gut gefällt ist, dass das Kabel fest an der Ohrmuschel befestigt ist. Auf Grund des dicken Gummi-Mantels des Kabels gehen wir zwar nicht davon aus, dass es hier schnell zu mechanischen Schäden kommt. Nichtsdestotrotz kann man dies nie ausschließen. Zudem ist das Kabel für einen Einsatz z. B. am PS4 Kontroller extrem lang, sodass der Wechsel auf ein kürzeres eine willkomene Funktion wäre. Clever ist auch, dass am Kabel ein Klettband befestigt ist wodurch man das Kebl immer wieder zusammensortieren kann.

 


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