Test: Teufel Bamster XS

 

Detailansicht / Features

Die wirklich kompakten Maße des Lautsprechers sorgen dafür, dass der Lautsprecher sehr gut in der Hand liegt und den Anschein eines Smartphones erweckt. Das Chassis und dessen an den Tag gelegte Verarbeitung ist als hochwertig zu bezeichnen. Bei den Materialien verwendet der Hersteller einen Mix aus Kunststoff und Aluminium. Letzterer kommt als seitliche Rahmung zum Einsatz, was der Haptik des Produkts absolut keinen Abbruch tut. Der Korpus erscheint zugleich auch sehr robust, wobei die „Outdoor-Fähigkeiten“ im gewissen Sinne eher beschränkt zu bezeichnen sind. Im Klartext: runterschmeißen und fallenlassen sollte man den BAMSTER XS nicht unbedingt.

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Farbliche Akzente setzt der rot Zierstreifen auf der Vorderseite. In der Mitte des Lochmusters befinden sich die Bedienelemente nebst Pairing-Button sowie die beiden Laut und Leiser Schalter. Jeweils links und rechts davon befinden sich hinter der festen Kunststoffabdeckung, die beiden Lautsprecher-Membranen. Wie groß diese genau im Durchmesser sind, gibt der Hersteller nicht an. An der Seite wurde der Power-Button, die Micro-USB-Buchse zum Aufladen des Akkus und der 3,5mm Klinkenstecker untergebracht.

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Auf der Unterseite hat man eine softtouch-ähnliche Struktur aufgetragen, welche aber nicht vollends in der Ausprägung herüberkommt, wie man es zunächst annimmt. Vielmehr soll wohl vermieden werden, permanente Kratzer auf dem Chassis zu hinterlassen. Wie eingangs angesprochen, liegt auch noch ein kleines Gummipad bei, auf dem man den Lautsprecher auflegen kann / soll, um den eben beschriebenen Effekt entgegen zu wirken. Gleichzeitig soll auch der Klang verbessert werden.

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Größenvergleich: Samsung Note 4 - Teufel Bamster XS

Für den Transport liegt eine schicke Vliestasche mit bei, die nicht nur schick aussieht, sondern auch hochwertig in der Verarbeitung ist. Selbstverständlich auch mit farblichen Akzenten wieder gespickt. Der Blick ins Detail: Damit der BAMSTER XS nicht herausrutschen kann, lässt sich die Tasche auch mit einer Lippe verschließen. Größentechnisch steht der Kombi dann auch einem Smartphone samt Hülle in nichts mehr nach. Kommen wir nun zum Praxis- bzw. Klangtest.

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Praxistest / Klangcheck

Die Einrichtung ist denkbar einfach, Bluetooth auf den jeweiligen Geräten einschalten, also Mobile Device und Lautsprecher, miteinander verbinden und schon kann der Spaß losgehen. Im Falle das BAMSTER XS ging dies ohne Probleme von Statten. Als Smartphone kam das Samsung Note 4 zum Einsatz. Die Zuspielung erfolgte über die TIDAL-App.

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Klangcheck

Vor dem Kauf eines solchen mobilen Musikzwergs sollte natürlich jeder wissen worauf er sich einlässt. Schon bauartbedingt dürften keinen klanglichen Meisterleistungen zu erwarten sein, die zugleich das Genre neu definieren. Trotz dieser vermeintlichen und auch realistischen physikalischen Limitierung, legte der Lautsprecher eine erstaunliche Pegelfestigkeit an den Tag. Für die Beschallung des eigenen Strandhandtuchs und das der Freunde, mehr als nur ideal. Auch Zweckentfremdet als Lautsprecher um zum Beispiel im Garten mal eine TV-Übertragung zu konsumieren reicht dieser völlig aus – natürlich immer in Relation zum Eigenen Anspruch gesetzt.

Wer mag bzw. es benötigt, kann über den großen „T-Button“ in der Mitte des Lautsprechers auf die Freisprechfunktion zurückgreifen. Diese sollte allerdings mehr oder weniger als Notlösung angesehen werden. Hier gibt es sicher bessere Möglichkeiten um sich via Satellit auszutauschen. In der Summe aber ein sehr solides Produkt, welches grundsoliden Klang liefert, der pegelfest ist, in hohen Tonlagen nicht knirscht oder knatscht und zugleich aus einem sehr kompakten Chassis ausgestrahlt wird. Kommen wir abschließend zu unserem Fazit.

 


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