Test: Teufel Concept E 450 digital

 

Detailansicht: Subwoofer

Den „CM 2014 SW“ getauften Aktiv-Subwoofer haben wir ja schon einleitend thematisiert, dass er neue Maßstäbe setzt, und dies gleich in vielerlei Hinsicht. Ob nun die 27 Kilogramm Nettogewicht, das stilsichere Design oder der massive Funktionsumfang, alles zusammen findet sich im Subwoofer von Teufels Concept E450. Neu beim E450 in der 2015er Ausführung ist, dass jetzt ein Verstärker direkt mit im Sub-Chassis verbaut wurde. Der 62 Zentimeter !!! hohe Klotz ist laut Hersteller genormt und passt unter jedem Schreibtisch. Referenz bildeten dazu die Modelle von einem bekannten schwedischen Möbelhaus. An der Front befindet sich das Touch-Panel, welches wie schon der Name suggeriert, über Berührung gesteuert werden kann. Zusätzlich kann der Control-Puk mit eingesetzt werden. Eine weiße Beleuchtung sorgt für entsprechendes Ambiente. Mehr aber im Praxistest.

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Die Rückseite zeigt sich vielfältig, nicht überladen aber mit allen notwendigen Schnittstellen ausgestattet. Dazu zählt u.a. die USB-Schnittstelle zum Verbinden des PCs. Subjektiv gesprochen, schwimmt bei USB-Verbindungen im Zusammenspiel von Audioeinspeisung immer ein „unwohles Gefühl“ mit. Klären wir aber im Praxistest. Des Weiteren kann über die drei Klinkenstecker die Verbindung zu einer Soundkarte im PC oder einer Teufel Decoderstation aufgebaut werden, oder man nimmt den optischen Stecker via Toslink (SPDIF). Für weitere externe Zuspielgeräte stehen drei weitere Anschlüsse bereit (Coaxial, 2x Chinch). Sehr schade an dieser Stelle: die Lautsprecherkabel werden nur mit einfachen Federklemmen befestigt und verfügen über einen etwas zu dünnen Querschnitt. Unser „altes“ Vergleichssystem Motiv 5 setzt auf hochwertigere Schraubanschlüsse. Das Fehlen eines On-Off-Kippschalters sowie Kaltgerätestecker müssen wir ebenfalls negativ anmerken.

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Das Chassis als solches vermittelt ein hohes Maß an Wertigkeit. Der aus MDF-Holz (Herstellerangabe) gefertigte Gehäuse hat einen matten Lack versehen bekommen, der auch gern mal Fingerabdrücke verzeiht. Hinsichtlich der Stoß- und Kratzresistenz haben wir auf einen Test verzichtet. Die Fertigung lässt den Anschein erwecken, der Korpus sei aus einem Guss. Spaltmaße oder ähnliches sind erst auf der Unterseite zu erkennen, wo logischer Weise der Subwoofer das Downfire-Prinzip umsetzt. Einen sicheren Stand sollen die vier Gummigekoppelten Standfüße verleihen, die mit silberfarbenen Elementen verziert sind. Der im Durchmesser 300mm große Sub soll im Zusammenspiel mit dem Chassis einen maximalen Schalldruck von bis zu 113 dB/1m entwickeln können. Es bedarf eigentlich nur der Blick auf die Größe, dass man diesen technischen Angaben fast blind glauben mag. Die Verarbeitung dieser Gesamtkomponente bewegt sich auf einem sehr hohen Niveau und gibt zu keinem Zeitpunkt Anlass zur Kritik.

 

Detailansicht: Satelliten

Etwas mehr „Fülle“ bekommt der Anwender nun mit der überarbeiteten E450-Version. Dem Set liegen vier Satelliten sowie ein Center-Lautsprecher bei, die auch schon beim Consono 25 MK3 5.1 verwendet werden. Die Verarbeitung des geschlossenen Lautsprecher ist ohne Fehl und Tadel. Die tiefschwarze Lackierung macht auf den aus Struktur-Kunststoff gefertigten Satelliten eine sehr gute Figur. Unter der gebogenen Meshgitter-Front sitzen jeweils ein 19mm Hochtöner und ein 80mm großer Mitteltöner. Im IEC-Long-Term sollen so 60 Watt als Ausgangsleistung möglich sein.

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Ganz nüchtern betrachtet, waren wir gespannt, was wir von im Volumen 0,7 Liter großen „Würfeln“ zu erwarten haben. Der waagerecht liegende Center-Lautsprecher hat direkt zwei Mitteltöner (80mm) verbaut bekommen und hält zugleich noch marginal mehr Ausgangsleistung (80 Watt) bereit. Das Netto-Innen-Volumen gibt Teufel hier mit 1,2 Liter an.

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Alle Lautsprecher verfügen auf der Rückseite über kleine Ausparungen um diese mit Halterungen an der Wand aufhängen zu können. Wer möchte kann auch zu den separaten Standfüßen (AC 1001 SP) greifen. Diese müssen allerdings nachgekauft werden. Ebenfalls schade: Auch die Satelliten verfügen „nur“ über Federklemmen. Schraubanschlüsse hätten dem System an dieser Stelle wesentlich besser zu Gesicht gestanden. Kommen wir nun zur Konfiguration der Lautsprecher.

 


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