Test: XPG GAMMIX D30 16GB DDR4-3200

 

Detailbetrachtung der XPG Gammix D30

Anhand des letzen,in der Produktbezeichnung auftauchenden Buchstabens,kann man erkennen, welche der beiden Farbvarianten des GAMMIX D30 man vorliegend hat bzw. vorliegend haben sollte. Bei diesem Sample ist dort ein "B" vorzufinden, welches für Black steht. Anders als bei den DR30, bei denen das "R" für Red steht, sind die Kunststoffzierelemente hier also schwarz statt rot. Diese sind mit feinen Linien verziert und minimal Lichtdurchlässig, zumindest Stellenweise. Die Markenzugehörigkeit ist auf der Oberseite durch den XPG Schriftzug und an beiden Seiten durch das Logo erkennbar.

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Der Heatspreader des RAMs kommt im sogenannten Flügeldesign daher. So richtig wird dies erst, wenn man die Riegel aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und mit Licht und Schatten spielt. Neben dem ästhetischen Aspekt, könnte die Formung aber auch aufgrund der Stabilität gewählt worden sein. Die Bleche sind nämlich nicht besonders dick, hinterlassen haptisch aber einen hochwertigen Eindruck. Die Oberfläche ist dabei minimal geschliffen und mit einer stark reflektierenden Lackschicht versiegelt, was ebenfalls einiges her macht. Über die Verarbeitung kann man sich ebenfalls nicht beschweren. Alle Spalte passen perfekt.

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Etwas fraglich ist allerdings der Effekt der Heatspreader. Diese bedecken die ICs nämlich nicht komplett. Vor allem die jeweils äußeren beiden sind davon stark betroffen. Da es sich jedoch um Single-Sided Module handelt, können theoretisch beide Seiten die acht Speicher-Chips auf trab halten. Praktisch dürfte sich die Kühlmethode jedoch nicht deutlich von den Patriot Viper RGB abheben. Selbst die Corsair Vengeance RGB Pro haben etwas massivere Kühlelemente, von den Dominator Platinum SE Contrast ganz zu schweigen. Interessant wäre zu sehen, wie die GAMMIX D30 Konstruktion mit 4600 MHz zurechkommen, welche mit 1,5V befeuert werden.

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Vom Farbschema her passt sich der RAM hervorragend in dunklen Systemen ein, vor allem dann, wenn wie bei zu sehenden MSI B450M Mortar auch graue Elemente im Spiel sind. Dass ausnahmsweise mal keine Beleuchtung am Start ist, muss hier nicht als Negativ-Aspekt aufgefürt werden bzw. ist sogar eine angenehme Abwechslung. Im Vergleich zu den XPG GAMMIX D10 ist die D30 Serie rein subjektiv um Längen ansehnlicher.

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Einen Nachteil hat das schicke Design der D30 allerdings schon: Sie stehen etwas höher als das LP-Format. Beim Kühler-Kauf sollte man also darauf achten, ob dieser über die RAM-Slots ragt oder nicht bzw. wie viel Spielraum er dem RAM zuspricht. Gemessen haben wir vom Slot ausgehend knapp unter 42mm Höhe. Würde der zu sehende Arctic Freezer 34 bzw. der BioniX P120 Lüfter nicht vor den Slots abschließen, würde es hier schon ggf. zu einem Konflikt kommen. An sich ist die Höhe aber noch nicht bedenklich. Corsair Dominator Platinum RGB (55mm) und GeiL Evo X RGB (59mm) zeigen jedoch deutlich wohin die Reise auch gehen kann.

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