Netzteil-Testsystem vorgestellt

newsbildneuImmer mehr Hersteller von Netzteilen schieben Produkte mit mehr als 1000 Watt in den Markt. Oftmals wird die Frage gestellt ob diese Werte wirklich benötigt werden. Ist es nicht sinnvoller, auf mehr Effizienz, als auf reine Leistung zu setzten? Genau diese Ansätze sind wir nachgegangen und haben ein, rein auf die Verbrauchswerte bezogen, sehr leistungsstarkes Praxis-Setup zusammengestellt, welches jedes aktuelle Netzteil an die Leistungsgrenze bringen kann. Weitere Details und Testverfahren, lassen sich dem nachfolgenden Bericht entnehmen.

Ein einheitlicher Testablauf sowie standardisierte Messungen sind unabdinglich um vergleichbare Ergebnisse zu ermitteln, bzw. die entscheidenden Knackpunkte eines Netzteils herauszukristallisieren. Auch soll diese Ausführung dazu dienen, unser Testverfahren und Messmethoden näher bringen, so dass der vorliegende Testbericht für den Leser absolut transparent ist. Viel Spaß beim Lesen!

 

 


Bevor wir auf die technischen Details eingehen, wollen wir die Gelegenheit nutzen und uns bei unseren Partnern bedanken, die Hardware-Journal ein weiteres Mal tatkräftig unterstützt haben.

Verwendete Komponenten

 

  • CPU

Auch der Prozessor spielte bei der Zusammenstellung eine tragende Rolle. So vermag diese Recheneinheit, erheblich zum Stromhunger eines Systems beizutragen. Die Wahl fiel auf einen Intel Core i7-975 Extreme Edition (S.1366). Das einstige Top-Modell mit den vier Rechenkernen gilt immer noch als sehr leistungsstark.

  • CPU - Kühler

Um diesen leistungsstarken Prozessor auch entsprechend kühlen zu können, haben wir uns für den Evergreen aus dem Hause Prolimatech, dem Megahalems, entschieden. Selbiger wird mit zwei beQuiet SilentWings UCS versehen, die mit 12V Betriebsspannung arbeiten.

  • Mainboard

Als adäquater Untersatz für o.g. Komponenten setzten wir auf ein solides Sapphire Pure Black X58. Zwar bietet Sapphires „X58-Abenteuer“ keine SLI, dafür aber CrossfireX-Unterstützung. Dem darauf verbauten AMD Karten kann dies also nur zu Gute kommen.

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  • SSD / HDD

Als Datenträger greifen wir auf eine  Western Digital WD5003ABYX Enterprise zurück,

  • Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher der HyperX Genesis Serie (KHX1866C9D3K3/12GX) für dieses Testsystem, stammt aus dem Hause Kingston und ist mit 3x4GB Module bestückt. Betrieben wird dieser mit seinen Stock-settings.

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  • Grafikkarten

Dieser beiden Komponenten bilden die eigentlichen Herzstücke unseres Setups. Zur Verfügung stehen insgesamt sechs Karten, welche noch unter dem ATi-Label vertrieben wurden.  Zum einen wird ein Betrieb mit drei HD 4870 Karten vollzogen und zum anderen setzten wir auf ein CrossfireX-Gespann aus drei HD 4870X2 Karten. Wie und warum diese Konstellation zum Einsatz kommt, klären wir auf der nächsten Seite. Der Betrieb aller GPUs erfolgt ebenfalls mit den Stock-Spannungen sowie Taktraten.

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