Test: LG 38UC99-W

 

Gerät im Detail

Wie alle Consumer-Produkte in LGs Display-Lineup kommt auch der 38UC99-W mit dem Farbmix aus Silber, Weiß und Schwarz daher. Das im Zusammenspiel ergibt eine edel anmutende Optik, auch wenn das Gehäuse überwiegend aus Kunststoff besteht. Der Standfuß strahlt in polierter Aluminiumoptik, die Rückseite im Hochglanzweiß. Der seitlich sichtbare Rahmen ist ebenfalls in der gleichen Farbe wie der Standfuß gehalten. Die Rückseite hinkt leicht dazu, dass man hier subjektiv empfunden, mehr Materialgüte an den Tag hätte legen können. Die Optik selbst ist sehr ansprechend gestaltet. Auf Grund des Curved-Design verliert der LG 38UC99-W aber ein Stück seiner Wuchtigkeit, was dem Gerät gut steht und ihn nicht zu einer „Wand“ auf den Tisch mutieren lässt.

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Die Oberschicht des Panels selbst hinterlässt einen leicht spiegelnden Eindruck, was es aber doch nicht ganz ist - nicht ganz einfach zu beschreiben. Sichtbare Steuerelemente oder Knöpfe findet man wie inzwischen von LG gewohnt, nicht mehr vor. Dies wird alles über einen Joystick realisiert der sich unter dem Hersteller-Schriftzug bzw. der Gehäuse-Unterseite befindet.

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Die Montage ist selbstverständlich auch beim 38UC99-W kinderleicht und komplett Werkzeuglos ausgelegt. Dazu muss lediglich der Standfuß in die Halterung am Panel geclippt werden und fertig ist das Ganze. Die Entnahme funktioniert ebenfalls so einfach. Am Fuß selbst sind Schrauben vorbereitet, die man einfach per Hand festdrehen kann. Insgesamt sehr angenehm wie wir finden.

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Der Rahmen wurde hier auch wieder so klein wie möglich gehalten. Lediglich einige wenige Millimeter sind sichtbar. Das Panel ist bis zum äußeren Rahmen hin „durchgehend“. In Summe also recht ansehnlich gelöst. Der effektive Rahmenabstand zwischen sichtbarem Panel und der Außenkante beträgt circa 10mm. Auf dem Bild daran zu erkennen, dass zwei verschiedene Farben in Erscheinung treten. Die Verkleidung erfolgt am ganzen Monitor überwiegend mit Kunststoff, den man netterweise beim Blick auf die Front nicht sieht. Andere Hersteller bezeichnen solch einen Aufbau auch gern als Rahmenlos – was es aber an den Fakten bemessen, nicht wirklich ist.

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Der sichtbare Bereich des Panel zum Rahmen - circa 10mm Abstand

Die Steuerung der Menüpunkte funktioniert tadellos, das Feedback und die Haptik sind tadellos, auch wenn der Steuerknopf selbst auch nur aus Kunststoff besteht. An solchen Feinheiten hätte man mehr Mut zum Detail zeigen und den hohen Kaufpreis nochmal untermauern können. Optional dazu gibt es aber auch noch eine Software, die man direkt aus dem Betriebssystem heraus steuern kann, dazu aber auf der nächsten Seite mehr. Um auch die Kabel hinter dem Monitor in Linie zu halten, kann man diese mit einem kleinen Halteclip am Standfuß ordnen. Dieser wird ganz einfach aufgedrückt und kann auch wieder entfernt werden.

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Das oftmals subjektiv empfundene Panelschwingen ist zwar bauartbedingt marginal vorhanden, aber im normalen Alltag nicht wirklich zu vernehmen. Davon mal abgesehen bewegt man sich mit 38 Zoll auch in Größendimensionen, wo ein solches Schwingen konstruktionsbedingt dazu gehört – man kennt es vielleicht auch das dem TV-Bereich. Zum Anschluss-Portfolio zählen zwei HDMI- (2.0) sowie ein Display-Port (1.2) und zwei USB-3.0 Typ-A-Anschlüsse. Einer der beiden Typ-A-USB-Stecker kann auch als Schnelllade-Anschluss verwendet werden. Hinzukommen noch zwei Klinkenstecker für die Line-In- und Line-Out-Kanäle sowie der bereits angesprochene Anschluss für das externe Netzteil. Als Highlight präsentiert sich an dieser Stelle auch der USB-3.0-Typ-C-Stecker der zum Einen als Upstream fungiert, zum anderen aber als Ladeschnittstelle genutzt werden kann. Maximal werden darüber 60 Watt Ausgangsleistung bereitgestellt.

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Als Highlight präsentiert sich an dieser Stelle auch der USB-3.0-Typ-C-Stecker der zum Einen als Upstream fungiert, zum anderen aber als Ladeschnittstelle genutzt werden kann. Maximal werden darüber 60 Watt Ausgangsleistung bereitgestellt. Thunderbolt-Anschlüsse wie sie zum Beispiel beim LG 34CB98-B vorhanden sind, vermisst man an dieser Stelle.

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Ergonomische Einstellungsmög des Monitors - angenehme Umsetzung

Desto größer die Panel werden, umso wichtiger wird auch die Ergonomie derer. Diesen Fokus hat man selbstverständlich auch beim 38UC99-W nicht außer Acht gelassen. So beträgt die effektive Höhenverstellung 110mm (nachgemessen), was einiges an Spielraum für Individualitäten zulässt. Beim Neigungswinkel hat der Anwender ebenfalls genügend Freiheiten zur Hand um sein ideales Setting zu finden (5° nach unten bzw. vorne und 15° nach hinten). Die Anpassungen selbst gehen sehr angenehm und einfach von der Hand, ohne dabei in das „zu leicht verstellbare“ abzurutschen. Vom Empfinden her genau richtig.

 

 

Beispielvergleich: 38UC99-W (38 Zoll) und LG 34CB99-B (34 Zoll)

Um mal einen Größenvergleich zwischen 34 und 38 Zoll geben zu können, haben wir die beiden o.g. Geräte gegenüberstellt und ein paar Bilder zur Veranschaulichung erstellt. Der Unterschied scheint marginal, in der Praxis aber schon deutlich bemerkbar.

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Vorne der 34-Zöller - im Hintergrund das 38 Zoll große Gerät

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Darüber hinaus sollte auch mal ein Vergleich der Biegeradien her. Im Bild zu sehen sind der Gaming Monitor LG 34UC79G-B (3800R/3.8m), unser Testobjekt der 38UC99-W (2300R/2.3m) sowie der 34CB98-B (1900R/1.9m). Auf der nächsten Seite geht es weiter mit der OnScreen-Control-Software und weiteren praxisnahen Features des Monitors.

 


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