Test: ASUS ROG Strix X370-F Gaming

ASUS ROG Strix X370 F Gaming NewsMit dem ASUS ROG Strix X370-F Gaming hat der Hersteller eine Platine ins Rennen geschickt, welche offentsichtlich wieder klar dem geneigten Gamer zusagen soll. Der Hersteller garantiert einen stabilen Betrieb, welcher durch hochwertige Komponenten erreicht wird. Anschlussseitig sollte das Mainboard ebenfals keine Wünsche unerfüllt lassen. Alle aktuellen Standards sind reichlich vorhanden. Mit ASUS AURA kommt auch die Optik nicht zu kurz. Wir haben uns das Mainboard genauer angesehen. Ob es auch für euer Gaming-Rig die richtige Wahl sein könnte, erfahrt ihr auf den folgenden Seiten.

Beim Test des ASUS ROG Strix X299-XE Gaming erwähnten wir bereits, dass eigentlich für jeden aktuellen Sockel die Strix-Serie nicht fehlen darf. So auch beim Sockel AM4. Für AMDs Ryzen Prozessoren stellt ASUS insgesamt vier Mainboards zur Verfügung. Zwei kommen im ATX und zwei im Mini-ITX Format daher. Auch bei den Chipsätzen wird die Menge geteilt, sodass zwei mit B350 und zwei mit X370 Chipsatz ausgeliefert werden. Mit dem ASUS ROG Strix X370-F Gaming liegt also das Top-Modell der Strix-Reihe für den Sockel AM4 vor.

ASUS ROG Strix X370 F Gaming Opener

Optisch ist das Mainboard der Serie wieder eindeutig zuzuordnen. Es dominiert die Farbe Schwarz, welche durch ein paar wenige graue Akzente aufgelockert wird. Auch RGB Beleuchtung darf natürlich nicht fehlen. Diese fällt hier zimlich ähnlich zum genannten Strix X299-XE aus. Bei der Ausstattung geht man einen gesunden Mittelweg. Heißt, dass alle aktuellen Anschlüsse vorliegen, aber nicht im übermaß vorhanden sind. Die Platine bewirbt sich damit, ähnlich wie das Biostar Racing X370GT7, als gute Gaming Basis mit Spielraum für Overclocking auf den Markt zu stoßen, welches zudem auch noch schick anzusehen ist. Übertakten wird bei diesem Mainboard nicht so exzessiv auf der Platine selber ersichtlich, jedoch bieten die Spannungsversorgung, das BIOS und auch die Software genügen Umfang.

 

 

Lieferumfang

Der Lieferumfang dürfte ruhig etwas mehr bereithalten, als es tatsächlich der Fall ist. Denn ehrlich gesagt erhält man nicht nur Standardkost, sondern insgesamt auch relativ wenig. Neben Anleitung und Treiber-CD, sind ROG Strix-Sticker und Kabel-Label mittlerweile bei ASUS fast normal. Dazu gesellen sich vier SATA3 Kabel, eine SLI HB Bridge sowie eine Hand voll Kabelbinder. Weiterhin findet man zwei Schrauben für 3D-Druck-Elemente sowie eine zur Montage des M.2 Laufwerks und ein Verlängerungskabel für einen der RGB-Anschlüsse. Was hätten wir uns noch gewünscht? Zum Beispiel eine weitere RGB-Verlängerung oder/und einen Temperatursensor. Beides dürfte den Preis nicht in die Höhe treiben und wären trotzdem sinnvolle Dreingaben.

ASUS ROG Strix X370 F Gaming 34 ASUS ROG Strix X370 F Gaming 35

 

Die Spezifikationen

Die Spezifikationen des ASUS ROG Strix X370-F Gaming schießt zwar nicht den Vogel ab, sollte aber der Zielgruppe, den Gamern, sehr gerecht werden. Dabei reizt ASUS den X370 vollständig aus. Gemeint ist, dass neben dem M.2 Slot, welcher an der CPU angebunden ist, insgesamt acht SATA3 Anschlüsse bereitgestellt werden. Zudem wurden alle möglichen USB 3.1 Gen.1 (10) sowie Gen.2 ausgeführt (2). Zustäzlich kann ein USB 3.1 Gen.2 Anschluss am Front Panel per Header angeboten werden. Netzwerke können per Kabel über den Intel I211-AT erreicht werden. Auf WLAN muss man verzichten. Für die Ohren wird mit dem SupremeFX S1220A ein guter Klang versprochen.

 

ASUS ROG Strix X370-F - im Überblick
Mainboard-Format  ATX
Bezeichnung  ASUS ROG Strix X370-F Gaming (90MB0UI0-M0EAY0)
Sockel  PGA AM4
Preis  ~180€
Hersteller-Homepage  www.ASUS.de
Chipsatz-Eckdaten
Chipsatz  AMD X370 Chipsatz
Speicherbänke und Typ  4x DDR4 Ryzen bis zu 3200MHz (OC) - Dual Channel
 4x DDR4 Athlon- / A-Serie bis zu 2400MHz - Dual Channel

Arbeitsspeicher (RAM)
 max. 64 GB
SLI / CrossFire  3-Way AMD-CrossFire
Phasen  6+2 (CPU + SoC)
Stromanschlüsse  1x 8-PIN
 
1x 24-PIN-ATX
Features-Keyfacts
PCI-Express  2x PCIe 3.0 x16 (x16/x0 oder x8/x8 mit Ryzen)
                              (x8 mit Athlon-/ A-Serie)
 1x PCIe 2.0 x16 (elektrisch x4) 
 3x PCIe 2.0 x1
PCI  -
Serial-ATA-, SAS- und 
ATA-Controller
 8x SATA 6G
 1x M.2 x4 Gen 3.0 und SATA - 2242, 2260, 2280, 22110
RAID  RAID 0, 1, 10 mit SATA Datenspeichern
USB  3x USB 3.1 Gen2 (2x I/O-Panel; Typ-A und Typ-C; 1x Typ-C über Front-Header)
 10x USB 3.1 Gen1 (6x I/O-Panel; 4x über Front-Header)
 4x USB 2.0 (2x I/O-Panel; 2x über Front-Header)
Grafikschnittstellen  1x HDMI
 1x DisplayPort
Thunderbolt  -
LAN  1x Gb LAN (Intel I211-AT)
Audio  SupremeFX S1220A
 Analog-out (3,5mm Klinke)
 Digital Out (Toslink)
Sonstiges

 


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Diskutiert diesen Artikel im Forum (1 Antworten).
Gesendet: 19 Dez 2017 03:03 von Scarecrow1976 #13364
Scarecrow1976s Avatar
Asus hat sich in den letzten Jahren bei den Boards echt übertroffen. Hohe Stabilität und echt viele zusätzliche Features verbaut. TOP !

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