Test: MSI X299 Gaming M7 ACK

MSI X299 Gaming M7 ACK News 2Wem eine Grafikarte nicht genug ist und eine beschränkte Anbindung nicht in Frage kommt, der wird unausweichlich zu einer HEDT Plattform greifen. Intel hat dieses Jahr dem angestaubten Sockel 2011 eine Frischzellenkur verpasst und mit den Skylake-X sowie Kaby Lake X für den größeren Sockel 2066 gebracht. Das Mainboard des vorliegenden Reviews entspringt der Enthusiasten Gaming Serie von MSI - Das MSI X299 Gaming M7 ACK kommt mit WLAN, LAN-Chip von "Killer", RGB-Beleuchtung und einem zweifachen Audio-Ausbau daher. Für Übertakter sind der Turbo Sockel sowie eine Spannungsversorgung mit 12 Phasen verbaut. Ob das Mainboard wirklich für Enthusiasten ist, klärt der nachfolgende Test.

Auch wenn Intel mit dem Sockel 1151 v2 (Coffee Lake) nun die Sechskern-Prozessoren für den Mainstream Sockel herausgebracht hat, ist die HEDT Plattform durch die vielen Lanes und das Quad-Channel-Interface immer noch sehr reizvoll. Außerdem ist hier nicht bei sechs Kernen schluss. Bis zu 18 Kerne und 36 Threads sind nun zum Kauf verfügbar. Um diese vollends auszunutzen, hat MSI das X299 Gaming M7 ACK mit vielen Features und Anschlüssen bestückt. Zum Beispiel können, passender CPU vorausgesetzt, im zweifach GPU Betrieb beide Grafikkarten mit 16 PCIe 3.0 Lanes angebunden und dabei ebenfalls drei PCie SSDs mit je vier Lanes mit uneingeschränkter Leistung Betrieben werden.

MSI X299 Gaming M7 ACK Opener

Der Sockel 2066 macht eigentlich die Grätsche zwischen Mainstream und Workstation. Trotzdem handelt es sich beim MSI X299 Gaming M7 ACK eine waschechte Zocker-Basis. Dies wird alleine schon durch die Design-Elemente sichtbar, welche im Betrieb mit ihrer RGB Beleuchtung dieses noch einmal unterstreichen. Auch die Killer Netzwerkchips von Rivet Networks sind ein eindeutiges Indiz dafür, dass dieses Mainboard nicht für den tristen Arbeitsalltag gedacht ist. Preislich sortiert sich die Platine aktuell bei rund 340 EUR ein.

 

 

Lieferumfang

Der Lieferumfang des MSI X299 Gaming M7 ACK hält keiner wirklichen Überraschungen bereit. Das übliche Beiwerk aus Anleitung, Treiber CD sowie SATA Kabeln (hier vier an der Zahl), wird hier noch durch Kabel-Label und ein Case Badge ergänzt. Interessanter sind da schon die zwei WLAN-Antennen und die SLI HB Brücke. Auch die 3D X-Mounting schrauben sowie die RGB-Extensions sind eher seltener anzutreffen. Erstgenanntes dient dazu, eigenes Equipment aus dem 3D Druck am Mainboard zu befestigen.

 MSI X299 Gaming M7 ACK 1 MSI X299 Gaming M7 ACK 2 MSI X299 Gaming M7 ACK 3

 

 

Die Spezifikationen

Das Enthusiasten Mainboard wirkt schon ohne weitere Hardware recht imposant. Schuld daran sind die I/O-Blende, PCIe Verkleidung, der große Chipsatzkühler, welcher auch die beiden M.2 Laufwerke kühlt und der MOSFET-Kühler - allesamt werden zudem auch noch beleuchtet. Aber auch die Ausstattung ist sehr umfangreich. MSI hat für Übertakter den Turbo Sockel verbaut und natürlich auch den DDR4 Boost integriert. Zudem ist ein Dual Bios vorhanden, welches Übertaktern ebenso entgegen kommen sollte, wie die OC Engine und Bios Flaschback+.

An Anschlüssen ist auch einiges Vorhanden. Zur Außenwelt kann per LAN mit Killer E2500 oder per WLAN mit Killer 1535 in Verbindung getreten werden. Auch Bluetooth ist mit an Board. Weiterhin werden viele USB 3.1 Anschlüsse der ersten und zweiten Generation bereitgestellt. Ein eher seltenes Feature stellt der Audio Boost 4 PRO dar. Die non PRO ist bei MSI Mainboards häufiger anzutreffen. Die Pro Version geht aber noch einen Schritt weiter und sieht einen Realtek Dual ALC1220 vor, welcher zwei Audio Quellen getrennt voneinander wiedergeben kann.

 

MSI X299 Gaming M7 ACK - im Überblick
Mainboard-Format  ATX
Bezeichnung  MSI X299 Gaming M7 ACK
Sockel  LGA 2066
Preis  334€
Hersteller-Homepage www.msi.com
Chipsatz-Eckdaten
Chipsatz  Intel x299 Chipsatz
Speicherbänke und Typ  8x DDR4 (ECC und non-ECC) bis zu 4226MHz (OC) - Quad Channel
Arbeitsspeicher (RAM)
 max. 128 GB
SLI / CrossFire  3-Way Nvidia-SLI
 3-Way AMD-CrossFireX
Phasen  12 Phasen (CPU, RAM, SOC)
Stromanschlüsse  1x 8-PIN
 1x 4-PIN

 1x 24-PIN-ATX
Features-Keyfacts
PCI-Express  4x PCIe 3.0 x16 (x16/x16/x8/x4)
 2x PCIe 3.0 x1
 1x PCIe 3.0 x1 (M.2/E-Key - belegt mit WiFi+BT-Modul)
PCI  -
Serial-ATA-, SAS- und 
ATA-Controller
 8x SATA 6G
 1x M.2 x4 (32 Gb/s) - 2242, 2260, 2280
 1x M.2 x4 (32 Gb/s) - 2242, 2260, 2280, 22110
 1x U.2 x4 (32 Gb/s)
RAID  RAID 0, 1, 5, 10
USB  4x USB 3.1 Gen.2 - (1x Typ-A und 1x Typ-C, 2x Front-Header)
 8x USB 3.1 Gen.1 - (4x am I/O-Panel,  4x über Front-Header)
 7x USB 2.0 (3x am I/O-Panel, 4x über Front-Header)
Grafikschnittstellen  -
Thunderbolt  -
LAN  1x Killer E2500 Gb LAN
Wireless  1x Killer Wireless AC 1535 802.11 a/b/g/n/ac Wi-Fi
 Bluetooth 4.1
Audio  Audio Boost 4 PRO
 2 getrennte HD Audio Prozessoren (Realtek ALC1220)
 digital-out (Toslink)
 analog-out (3,5mm Klinke)
Sonstiges  RGB-Beleuchtung in den Kühlelementen
 "Steel Armor" - besonders verstärkte Slots
 Fan Xpert 4 Lüftersteuerung (6x PWM-Header)
 MSI Game Boost
 M.2 Shield Frozr

 OnBoard Schalter
 Debug LED
 Military Class 6 Komponenten

 


Prev 1/12

Anmelden

Aktuelle News

Letzte Mainboard Testberichte