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Test: Gigabyte Z170X-Gaming 7

 

Fazit

Mit dem Gigabyte Z170X-Gaming 7 hat der Hersteller ein Mainboard im Angebot, welches viele Funktionen vereint und dementsprechend auch eine große Menge an potentiellen Käufern ansprechen soll. Sicherlich mag das sehr extrovertiert wirkende Platinen-Design nicht jedermanns Geschmack treffen, objektiv betrachtet macht es aber eine Menge her. Auf der Habenseite steht eine lange Feature-Liste, mit der die Platine punkten kann. Die sehr umfangreiche Ausstattung im Audio-Bereich, die Anschlussvielfalt im internen und externen Bereich, sowie nette Gimmicks wie das beleuchtete Backpanel, verleihen dem Mainboard ein gewisses Esprit.

Für ein optimales Gaming-Erlebnis soll der verbaute Killer-LAN-Chip sorgen, der wesentlich geringe Latenzen ermöglicht. Positiver Weise kommt das Z170X-Gaming 7 noch mit einen zweiten LAN-Anschluss (Intel I219-V) daher. Kritik gibt es wenig, muss aber angesprochen werden. Die Platzierung des 8-PIN-EPS-Steckers für die CPU-Stromversorgung erscheint doch arg eng kalkuliert zu sein. Im eingebauten Zustand kann da schnell mal eine fummelige Situation entstehen. Beim UEFI-Bios hat Gigabyte glücklicher Weise sich mehr auf die „puristische“ Steuerung besonnen. Hinsichtlich der Übersicht sehr gut, im Vergleich mit anderen Herstellern, erscheint die GUI doch eher trist und lieblos - Potential verschenkt!

Trotz der kleinen Kritikpunkte ist das Gigabyte Z170X-Gaming 7 ein ausgezeichnetes (Gaming)-Mainboard mit den dafür vorgesehenen Features. Viele kleine Details heben es aus der breiten Masse der Z170-Platinen hervor. Erhältlich ist es aktuell für rund 206,- EUR oder kann bei Amazon gekauft werden.

 

Gigabyte Z170X-Gaming 7
ausgewachsener Gamer-Mainboard mit sehr vielen Features und kontrastreicher Optik - 02.10.2015

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Pro Contra  MSI-Z170A-Gaming-Pro-2

+ umfangreiche Ausstattung (Anschlüsse, Software)
+ hochwertige Audio-Komponenten
+ Multi-GPU-fähig (2x GPU)

+ "Steel Shielding" an PCI-Express-Slots
+ nettes Beleuchtungs-Gimmick (
+ Dual-LAN (1x Killer-Nic, 1x Intel)
+ fülliger Lieferumfang (Invite Code etc.)
+ Twin M.2-Anschluss

- 8-PIN-EPS-Stromstecker ziemlich eingebaut
- UEFI-Bios wirkt etwas trist und lieblos





 

gold

 

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Diskutiert diesen Artikel im Forum (8 Antworten).
Gesendet: 02 Okt 2015 15:36 von Braineater #7155
Braineaters Avatar
Du hast nicht zufällig mal OC angetestet, um zu sehen ob das Board mehr oder weniger Vcore benötigt? Hier würde für eine gute Vergleichbarkeit sicherlich schon 30 Minuten Prime95 mit 1344k und FFTs in Place ausreichen.
Dadurch das die Spannungsregler bei Skylake nun wieder auf die Boards ausgelagert wurde könnte es da durchaus interessante Unterschiede geben :)
Gesendet: 02 Okt 2015 16:27 von stadler5 #7156
stadler5s Avatar
Das ist auch von der Optik echt Genial :woohoo:
Gesendet: 04 Okt 2015 16:36 von Chrismu #7157
Chriss Avatar
Optik gefällt mir auch ganz gut. Leider merkt man bei Skylake halt deutlich das die Konkurrenz fehlt. Sind zwar sparsamer geworden und somit auf jeden Fall effizienter, der gewünschte Performacesprung ist jedoch ausgeblieben. Vorallem wenn man ihn P/L-mäig mit einem Xeon 12.. oder so vergleicht. Wirklich Sinn macht es im Moment wenn man die neuen Anshclüsse benötigt die die Boards nun "Out of the Box" mitbringen.
Gesendet: 07 Okt 2015 11:17 von Planet P #7164
Planet-Ps Avatar
Ich stimme dir zu und möchte nur ergänzen, dass in dieser Generation vor allem die Chipsätze zu größeren Fortschritten beitragen. Hier kompakt beschrieben:

www.technikaffe.de/anleitung-301-intel_s..._bei_den_chipsaetzen

Davon abgesehen, das Mobo dürfte im Seitenfenster eine ziemlich dynamische Figur machen, dafür ist man bei den Farbstellungen bereits weitgehend festgelegt. Aber für'n Mod sollte es ja nicht unmöglich sein, die Abdeckungen umzulackieren.

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