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XXL Test: be quiet! Dark Base Pro 900

 

Impressionen Außen

Das Gehäuse hinterlässt beim ersten Anblick einen erwachsenen Eindruck. Es ist durchaus nachvollziehbar, dass an dieser Stelle jetzt eine Vielzahl der Leser meint, es sei einfach zu viel Kunststoff an diesem Gehäuse verbaut. Wir meinen: Ja es ist definitiv eine Menge Kunststoff bei der Außenverkleidung verwendet worden. Dafür bietet aber ein sehr guter und hochwertig anmutender Materialmix aus Aluminium sowie den genannten PVC-Elementen, ein sehr gutes Gleichgewicht bei der äußeren Erscheinung. Subjektiv eingeschätzt wird die eigentliche Wertigkeit des Chassis auf den Bildern nicht zu 100 Prozent vermittelt – dies einmal als kleine Randnotiz.

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Bei der Designsprache orientiert sich der Hersteller federführend am Silent Base 800. An der Seite sitzt ein 4mm starkes, gehärtetes und mit Gummifüßen entkoppelte Glas-Seitenteil („Tempered Glass“), welches mit einer leichten Tönung versehen wurde. Das einfache Herauslösen erfolgt mittels vier Schrauben und ist leicht sowie schnell umgesetzt. Allerdings gibt es an diesem Punkt einen Anlass zur leichten Kritik, da die Entnahme sowie Montage immer ein wenig mit „Fummelei“ verbunden ist; ein Putzen der Scheibe im Nachgang ist quasi auch immer Pflicht. Selbige soll zu einem späteren Zeitpunkt auch separat erhältlich sein. Der Preis wird auf ca. 30,- EUR geschätzt.

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Wie bereits von den Vorgängerserien bekannt, gibt es auch beim Dark Base (Pro) 900 keine offensichtlichen Lufteinlässe. Dies wird wieder über die seitlichen Einlässe an der Front geregelt. Im hinteren Bereich der Verkleidung finden sich so genannte „geräuschreduzierende Belüftungsöffnungen“ Mit diesen will man „das Design nicht zerstören“ und zugleich den Luftfluss sowie die Geräuschkulisse optimieren. Der Deckel selbst sowie die komplette Front bestehen aus Aluminiumblechen. Die Verarbeitungsqualität ist als absolut ohne Fehl und Tadel zu beurteilen. Korrekte Spaltmaße und die Umsetzung selbst lassen keinen Anlass zur Kritik.

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Die Standfüße wurden beim Vorgänger, dem Silent Base 800 mehr als nur einmal kritisiert. Sie boten oftmals Annahme zum Bruch bzw. hinterließen nicht den Eindruck, den man sich gern wünscht. Beim neuen Modell sieht dies ganz anders aus. Durch die geänderte Montage sitzt alles perfekt, fest und es wackelt rein gar nichts mehr. Auch werden beim Blick in diese Region die schicken orangenen Farbakzente wieder hervorgehoben. Die Seitenscheibe fügt sich ebenfalls perfekt in das Gesamtbild mit ein.

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Das I-O-Panel wurde sehr zur Freude der Ergonomie nach vorn hin angewinkelt. So muss man nicht mehr etwas nervig auf dem Top-Deckel „herumsuchen“, sofern der PC auf dem Tisch steht. Neben den beiden USB-3.0- sowie USB-2.0-Ports befinden sich auch die üblichen Audio-Klinkenstecker, ein Power- Reset-Button an dieser Stelle. Der große Einschaltknopf leuchtet, sofern man den entsprechenden Stecker am Mainboard angeschlossen, im perfekt abgestimmten Orange-Ton, der auch das Gehäuse selbst ziert. Ein besonderes Feature findet man auf dem Deckel des Dark Base Pro 900, nämlich eine QI-Ladestation für mobile Endgeräte um diese darüber kabellos laden zu können. Die normale Gehäuseausführung kommt ohne dieses Feature daher. Hinter der Frontklappe verbergen sich die stufenlose Lüftersteuerung sowie der Schalter zum Ändern der Farbe der mitgelieferten LED-Streifen.

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Apropos Fronttür, diese ist wie schon bei den Vorgängermodellen wieder mit dem Dämmmaterial ausgestattet und kann bei Gefallen oder Bedarf, im Anschlag geändert werden. Zum Beispiel von rechts nach links. Hochkant befindet sich wieder das bekannte Staubschutzgitter (240mm) welcher sich sehr leicht entnehmen lässt. Anschließend ist der Blick auf die dahinter verbauten Silent Wings 3 140mm freigelegt. Das zweite Staubschutzgitter wird dann unten herausgezogen und deckt den kompletten Gehäuseboden ab (360mm). Das Thema Dämmung ist auch beim Dark Base (Pro) 900 wieder ein großes Thema. Die beiden 5,25 Zoll Laufwerksblenden können durch sehr einfaches Lösen an dieser Stelle entnommen werden, sofern man dies muss.

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Nicht nur an der Front wurden die Elemente mit schallisolierendem Material versehen, sondern auch im Deckel und auch an den Seitenteilen. Dort gibt es ebenfalls eine kleine Neuheit, wer will kann jetzt am Seitenteil zwei (140mm) Lüfter montieren und für zusätzlichen Luftstrom sorgen.

 


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Diskutiert diesen Artikel im Forum (9 Antworten).
Gesendet: 28 Jun 2016 13:19 von Takeya #11058
Takeyas Avatar
Wieder mal vielen Dank für diesen ausführlichen Test! Ich muss schon sagen, Ihr macht es mir nicht einfach mich für ein Gehäuse zu entscheiden :silly:
Gesendet: 28 Jun 2016 13:59 von AlexKL77 #11059
AlexKL77s Avatar
Schöner Test und schön zu sehen, das be quiet! sich der Kritiken zum 800er angenommen hat und mit den beiden nächsten Gehäusen deutlich besseres abgeliefert hat.
Das 900 Pro würde ich auch gerne mal testen, auch wenn ich persönlich in dem Preisbereich immer das Enthoo Primo vorziehen würde.

Btw:
Optimal wird der Platz mit ATX-Boards genutzt, alles darüber geht dann über die Empfehlung bzw. Freigabe seitens Corsair hinaus. (Seite 4)
Gesendet: 28 Jun 2016 14:03 von Marcel. #11060
Marcel.s Avatar
AlexKL77 schrieb:
Btw:
Optimal wird der Platz mit ATX-Boards genutzt, alles darüber geht dann über die Empfehlung bzw. Freigabe seitens Corsair hinaus. (Seite 4)

Danke für den Hinweis, ka. wie das da reingekommen ist. Habe es gelöscht:)
Gesendet: 28 Jun 2016 16:00 von AlexKL77 #11061
AlexKL77s Avatar
Ja ja, mit Absicht eingebaut um zu sehen, ob der Test wirklich komplett gelesen wird.
Und nicht nur das Fazit gelesen und die Bildchen geguckt werden. ;)
Die Rechtschreibfehler und vergessenen Worte picke ich aber nicht raus, sonst heißt es wieder Erbsenzähler. :P

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