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Test: Cherry MX Board Silent

 

Die Tastatur im Detail

Das es sich bei dem Cherry MX Board Silent nicht um eine Gaming-Tastatur handelt, sondern eher um ein Office-Modell, wird bereits bei einem Blick auf die vorhandenen Tasten klar: Der Hersteller verzichtet komplett auf Makro-Tasten oder Medien-Tasten, sodass tatsächlich nur das klassische Layout vorhanden ist. Das zeitlose Design der G80-3000 wirkt optisch noch immer frisch und modern, sodass die Tastatur sowohl im Büro als auch auf dem heimischen Schreibtisch eine gute Figur macht. Das Mattschwarz passt sich optisch in jedes Ambiente ein und gerade die verlängerte Oberseite sorgt für einen etwas ungewöhnlichen Look, der trotzdem noch „business-like“ erscheint.  

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Während das Produkt also optisch durch seine Schlichtheit punktet, ist die Wahl der Materialien der größte Kritikpunkt in unserem Test. Mit einem Gewicht von etwas über 900 Gramm ist die Tastatur extrem leicht, denn das Gehäuse besteht aus einfachem Kunststoff, dass zwar stabil wirkt, aber eine recht "billig" anmutende Haptik mitbringt. Der in Schwarz gehaltene Kunststoff ist auch extrem anfällig für Fingerabdrücke, sodass das Eingabegerät regelmäßig gereinigt werden muss – zumindest, wenn die die saubere Optik erhalten bleiben soll.

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Gewöhnungsbedürftig sind auch die aufgedruckten Zahlen, Buchstaben und Symbole auf den Tasten, die sich von diesen abheben. Wer also zum Beispiel über „Shift“ oder „Backspace“ streicht, der wird klar den Schriftzug ertasten können. Das dürfte den einen oder anderen Nutzer mit Sicherheit stören und hinterlässt einfach ein ungewöhnliches Nutzungsgefühl.

Cherry MX Board Silent 8 Cherry MX Board Silent 10

Auf der Rückseite sind zwei Standfüße angebracht, die den Schreibwinkel erhöhen können. Sie bestehen aus durchsichtigem Kunststoff, haben jedoch immerhin einen Gummiabsatz am Ende, sodass wesentlich mehr Grip und ein fester Stand gegeben ist. Das Kabel ist nicht abnehmbar, verschwindet im Gehäuse und wurde mit einfachem Kunststoff ummantelt – eine dickere Stoffummantelung, wie sie in der Regel bei Gaming-Gear zu finden ist, wird hier nicht verwendet. Auch ein vergoldeter USB-Stecker für eine schnellere Übertragung suchen Nutzer vergebens, stattdessen ist ein einfacher Stecker vorhanden. Weiter geht es mit unseren Eindrücken aus dem Praxistest.

 


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