Biostar A75MH

Praxistest

Zum Einsatz kam unsere Testplattform, welches in Form eines offenen Aufbaus realisiert und durch die entsprechenden FM1-Komponenten ergänzt wurde. Vor jedem Test wird das Betriebssystem frisch installiert, so dass es bei den Benchmarks sowie Temperaturwerten zu keinen Ergebnisverfälschungen kommen kann. Die Leistung eines CPU-Kühlers kann durch mehrere Umstände positiv oder negativ beeinflusst werden. Dazu zählt unter anderem auch ein Luftstrom, der durch zusätzliche Lüfter in einem Gehäuse erzeugt wird. Da aber jedes Gehäuse anders ist, bietet diese keine nennbare Vergleichsreferenz. Hinzukommen auch noch die Anordnung der einzelnen Kühlkomponenten und der angesprochene Luftstrom-Netzteil- und Gehäuselüfter. Letztere genannte Aspekte spielen in diesem Test jedoch keine Rolle, sondern sind eher auf die Kühlersparte übertragbar.

Wichtig an dieser Stelle: Alle AM3(+) Kühler können auch auf FM1 Platinen verbaut werden, da der FM1 die gleichen Lochmaße besitzt. Nachfolgende Komponenten wurden für den Testaufbau verwendet. Das Mainboard wurde auf die aktuellste Bios-Version 07/08/2011 vom 08.07.2011 geflasht und damit getestet. Mit dem verwendeten AMD Llano A8-3850, wurde der maximal bootfähige Bus-Takt des Mainboards ermittelt.

 

AMD A75 Llano Testsystem 1
Prozessor:
AMD A8-3850K (Llano - Retail)
Mainboard: Biostar TA75MH
Kühlung: Prolimatech Megahalems + 2x Noctua NF-P12PWM
HDD: Western Digital WD5003ABYX Enterprise
SSD: Kingston HyperX SSD - 240GB
RAM:
2x4GB Kingston HyperX Genesis 1600MHz
Netzteil: Seasonix X-560
Grafikkarte:
Sapphire HD4870
Betriebssystem: Windows 7 x64
Grafiktreiber: CCC 12.4

 

Die CPU wurde mit einem Multiplikator von 29x, also 29 x 100MHz = 2900MHz, bei einer Spannung von 1,400V betrieben. Sofern die angelegte Spannung nicht zum stabilen Betrieb reichte, wurde an entsprechender Stelle nach gebessert. Die VCore hingegen blieb stets die Gleiche; dazu aber später bei den Benchmarks mehr. Der Arbeitsspeicher lief mit einem Takt von 1600MHz bei 8-8-8-24 1T und 1,66V. Als Grafikkarte wurde eine "angestaubte" X300 aus der ATi-Schmiede verbaut.


Montage des Kühlers

Als CPU-Kühler wurde ein Prolimatech Megehalems mit zwei Noctua NF-P12 PWM Lüfter verwendet. Die Montage selbst lief absolut problemlos auf dem Mainboard ab. Das benötigte AM3 bzw. FM1 Retentionmodul (für beide Sockel Kompatibel), muss separat nachgeordert werden und liegt dem Kühler nicht bei. Wie weiter oben in der Übersicht des Testsystem zu sehen, ist das komplett zusammengebaute System als sehr wuchtig und „vollgestopft“ zu betrachten. Prinzipiell gab es aber keinerlei Probleme bei der Montage sowie des späteren Betriebes.

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Benchmarks

Futuremark 3DMark 11 - entry
Der aktuelle Benchmark Futuremark 3DMark Vantage benötigt DX10 und läuft nur unter Windows Vista und Windows 7. Dank der umfangreichen Tests werden Mehrkernprozessoren und Multi-GPU-Systeme unterstützt. Ob das Server Pack 2 bei Vista installiert ist oder nicht, macht in der Praxis keinen Unterschied. Der synthetische Benchmark beinhaltet zwei GPU-Tests sowie zwei CPU-Tests sowie "Physikberechnungen". Weitere Details zu diesem Programm gibt es bei Futuremark.

3DMark11-entry

 

PCMark Vantage
Der Nachfolger des beliebten PCMark 2005, testet das System in insgesamt acht Disziplinen. Der Benchmark unterstützt ausschließlich Betriebssysteme ab Windows Vista. Insgesamt ein sehr nützliches Tool, um die Leistungsfähigkeit aller verbauten Komponenten auf die vorhandene Leistung zu kontrollieren.

PCMark-Vantage

 

 


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