Test: Kingston HyperX 3K 240 GB

newsbild-kingston-hyperx-3kDerzeit ist es etwas ruhig geworden um den vielfach verwendeten Controller namens SandForce aus dem Hause LSI. Dies scheint jedoch kein Grund zum Hindernis für Kingston zu sein die eigenen Produkte stetig zu verbessern und dem SandForce SF-2281 weitere Reserven zu entlocken. Die Nachricht ist eindeutig: noch mehr Leistung für weniger Geld. So lautet die Offensive beim aktuellen Modell Kingston HyperX 3K. Was die geheimnisvolle Bezeichnung 3K im Namen bedeutet und wie sich die SSD im Vergleich zu den Mitstreitern schlägt, verrät wie immer der nachfolgende Bericht

Die Serie HyperX von Kingston hat eine klare Zielgruppe: Gamer und Enthusiasten. Der Begriff HyperX definiert dabei höherwertigere und leistungsstärkere Produkte aus den Bereichen Arbeitsspeicher, USB-Sticks und auch SSDs. Mit der HyperX 3K möchte Kingston diese Leistung nun zu erschwinglichen Preisen anbieten und setzt dabei auf MLC NAND Flash Speicher, der mit 3000 P/E-Zyklen arbeitet. Daher stammt folglich die Bezeichnung 3K im Produktnamen. Was ist an diesem Speicher so besonders? Die Antwort ist trivial: Dieser Speicher ist günstig, hat eine kürzere Lebensdauer und ist dennoch leistungsstark. Die verkürzte Lebensdauer gleicht Kingston durch Techniken wie der Wear-Leveling-Technologie aus, welche die Schreibvorgänge auf alle Zellen gleichmäßig verteilt. Eine 3-jährige Garantie unterstreicht die Haltbarkeit dieser SSD und stellt eine übliche Größe bezüglich der Lebensdauer dar.

Kingston lässt dem Kunden offen, wieviel Over Provisioning er wirklich haben möchte. Üblicherweise wird ein bestimmter Prozentsatz an frischen Zellen vorgehalten, welcher ersatzweise für defekte Zellen verwendet wird. Dabei wird im Grunde Speicherplatz geparkt, welcher unter Umständen selten zum Einsatz kommt. Die Veränderung der Anzahl vorgehaltener Zellen kann im schlimmsten Fall zur Unnutzbarkeit der SSD führen und zwar genau dann, wenn mehr Zellen benötigt werden als vorrätig sind. Deshalb unser Tipp: Man sollte diese Option wirklich nur nutzen, wenn man weiß, was man tut.

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Für diesen Test hat uns Kingston eine HyperX 3K mit 240 GB zur Verfügung gestellt. Sie bietet einen netto Speicherplatz von 223,6 GB. Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Kingston für die Bereitstellung des Testobjektes und das damit entgegengebrachte Vertrauen.

 


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