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THEMA: Worklog: Red Dwarf - Define Mini C mit Wasserkühlung

Worklog: Red Dwarf - Define Mini C mit Wasserkühlung 14 Apr 2017 14:35 #1

  • Junatic
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Der erste Beitrag in einem neuen Forum. Eine schwere Sache. Wie stellt man sich vor, was sagt man und wie reagieren die anderen?

Ich bin kein Freund von Vorstellungsthreads. Das ich von der Ostsee komme, als Fachinformatiker arbeite und vorher als Moderator im netzwelt.de Forum unterwegs war, dass kann ich euch auch hier sagen.

Darum habe ich gedacht, mache ich etwas anderes und stelle mich einfach zusammen mit meinem aktuellstem Projekt, dem Red Dwarf, vor.
Dieses Projekt entstand in Verbindung mit einem Review des Fractal Design Define Mini C, das ich im netzwelt Forum geschrieben habe.
Da ich beim Define Mini C, genau so wie ich es vorher beim Define S schon gemacht habe, eine Wasserkühlung einbauen wollte um die Einbaumöglichkeiten und eventuelle Probleme genau zu kennen.

Um dieses Gedanken auch in die Tat umsetzen zu können, habe ich mich mit einigen Partnern zusammen geschlossen, denen ich an dieser Stelle noch einmal danken möchte
MSI - Für die Bereitstellung des Mainboards
Fractal Design - Für die Bereitstellung des Gehäuses
Alphacool und Aquatuning - Für die Bereitstellung der Wasserkühlung sowie sämtlichem Zubehör

In den kommenden Tagen, werde ich euch also an meinem Projekt und allen damit verbundenen Erfahrungen oder Problemen, teilhaben lassen.
Wer also mit dem Gedanken spielt, im Fractal Design Define Mini C, eine Wasserkühlung zu installieren, der sollte genauer aufpassen.

Gruß Junatic
Letzte Änderung: 14 Apr 2017 14:35 von Junatic.
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Folgende Benutzer bedankten sich: Marcel., Leo.

Worklog: Red Dwarf - Define Mini C mit Wasserkühlung 15 Apr 2017 11:40 #2

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uh klasse! :D
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Worklog: Red Dwarf - Define Mini C mit Wasserkühlung 17 Apr 2017 19:05 #3

  • Clemens
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Sehr interessantes Projekt, bin gespannt!
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Worklog: Red Dwarf - Define Mini C mit Wasserkühlung 18 Apr 2017 19:43 #4

  • Junatic
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Im ersten Update meines Worklogs, möchte ich das große Paket von Aquatuning auspacken. Dabei möchte ich gleichzeitig auch auf die verschiedenen Komponenten eingehen und eventuell die erste Hardware im Gehäuse unterbringen.

Wenn solch ein großes Paket ankommt, ist es wie Weihnachten. Man ist gefühlte Ewigkeiten nur damit beschäftigt, Verpackungen aufzureißen und sich die Produkte und ihre Etiketten durchzulesen. Auch wenn das Define Mini C, ein etwas kleineres Gehäuse ist, kommt bei solch einem Projekt schon einiges zusammen. Doch mir war von Anfang an klar, das wird nicht das letzte Paket von Alphacool sein.

Das erste das ich genauer unter die Lupe genommen habe, dient als Unterlage für das gesamte Projekt und ist dank seiner verschiedenen Aufdrucke, auch ideal für ein Wakü Projekt geeignet. Die Rede ist von der Anti Statikmatte, Alphacool Eisplateau.

Als nächstes ging es an die eigentlichen Wakü Komponenten. Was darf bei einer Wasserkühlung natürlich nicht fehlen? Die Radiatoren!
Trotz der geringen Größe, kann man im Define Mini C, gleich zwei 240mm Radiatoren unterbringen.
Das werde ich natürlich tun und habe mich daher für einen normalen Alphacool NexXxoS 240mm Radiator und für einen Alphacool NexXxoS X-Flow 240mm Radiator entschieden.

Diese werden dann mit den besonders leisen Alphacool NB-Eloop 120mm Lüftern versehen. Da ich zwei 240mm Radiatoren habe, benötige ich dann gleich vier der Lüfter.

Als nächstes habe ich mir die Pumpe und das Reservoir genauer angeschaut. Als Pumpe kommt die Brandneue Alphacool Eispumpe-VPP775 und als Reservoir, der Alphacool Eisbecher mit D5 Combo-Kit zum Einsatz.
Beides kann dank dem Combo-Kit, Platzsparend zusammen gebaut werden. Platz wird bei dem Projekt Mangelware sein.

Das letzte Produkt das in diesem Update wichtig ist, ist der CPU Kühlblock. Natürlich wird auch hier nur das aktuellste und beste verbaut, das Alphacool zu bieten hat. Beim CPU Kühlblock ist dies der Alphacool Eisblock XPX, der im Gegensatz zum älteren NexXxoS XP³ Light, nun in einer sehr ansprechenden und gut sortierten Verpackung geliefert wird.

Auch der Zusammenbau der Einbauhalterung hat sich im Vergleich zum Vorgänger um einiges vereinfacht. Nun müssen nur noch die beiden Teile der Halterung am Kühlblock zusammen gesteckt werden und die vier Schrauben durch die Löcher in der Halterung geführt und mit Federn versehen werden.

So vorbereitet, kann er dann auch direkt seinen Platz auf meinem i5 6600K, auf dem von MSI bereitgestellten Z170I Gaming Pro AC, finden.

Für eine bessere Optik, können abschließend noch Kappen über die Schrauben gezogen werden. So macht der Eisblock XPX schon Einiges her und kann optisch ganz klar mit der Konkurrenz mithalten.

Als nächstes werden die beiden Radiatoren samt ihrer jeweils zwei Lüfter verbaut. Dabei beginne ich mit dem Front Radiator, bei dem sich schnell das erste Problem zeigte.
Wollte ich die Lüfter des vorderen Radiators im Innenraum des Define Mini C verbauen, so passte weder die Grafikkarte, noch der zweite Radiator hinein. Zum Glück für mich, ist die Front außerhalb des Innenraums beim Define Mini C so groß gehalten, dass ich die beiden Lüfter dort verbauen konnte. Lediglich der Front Staubfilter fällt dabei weg.

Da eine Lösung für das Problem gefunden wurde, kann auch der Top Radiator verbaut werden. Bei diesem konnte ich die Lüfter nun aber wie gewohnt im Innenraum montieren. Da aufgrund von Platzmangel, die Reservoir-Pumpe-Kombo, am Top Radiator verbaut werden soll, muss dieser soweit wie möglich an den Frontradiator geführt werden. Die Lüfterplätze des Define Mini C im Deckel, sind dabei eine große Hilfe gewesen.

Zu guter letzt in diesem Update, habe ich alle bereits verbauten Komponenten der Wasserkühlung mit ihren Hardtube Fittings versehen. Hierbei kommen die Alphacool Eiszapfen in Chrome zum Einsatz, die mit gleich drei optionalen, leuchtenden Gummi Ringen geliefert werden.



So ist nun der aktuelle Stand, Radiatoren samt Lüfter, Mainboard samt Eisblock sowie alle Fittings wurden verbaut.

Im nächsten Update, bekommt dann die Grafikkarte ihren Kühlblock verpasst und wird in das System eingebaut.

Bis dahin
Gruß Junatic
Letzte Änderung: 19 Apr 2017 21:23 von Junatic.
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Worklog: Red Dwarf - Define Mini C mit Wasserkühlung 20 Apr 2017 09:16 #5

  • Marcel.
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Sieht interessant aus, gerade auch weil nur Mini-ITX-Board gewählt hast. Warum eigentlich? So nimmst du dir ja selbst mehr Möglichkeiten, gerade wenn es mal um die Nutzung einer hochwertigen Soundkarte geht. Habe selbst auch gerade so ein Beispiel bei mir. ^^
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Worklog: Red Dwarf - Define Mini C mit Wasserkühlung 20 Apr 2017 13:13 #6

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Ach, ein externes DAC/AMP per USB ist auch nicht falsch ;)
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Worklog: Red Dwarf - Define Mini C mit Wasserkühlung 21 Apr 2017 22:40 #7

  • Junatic
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Es ist ein Mini-ITX Mainboard geworden, da das Mainboard auch für andere Tests und Projekte genutzt werden sollte. Da ich mir die Möglichkeit auch für Mini-ITX Gehäuse offen lassen wollte, habe ich MSI um ein solches Mainboard gebeten ;)

Gruß Junatic
Letzte Änderung: 21 Apr 2017 22:40 von Junatic.
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Worklog: Red Dwarf - Define Mini C mit Wasserkühlung 09 Jun 2017 17:29 #8

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Nach einer langen Pause durch Prüfungsstress und Krankheit, sah es lange Zeit düster für meinen roten Zwerg aus. Heute gibt es das zweite Update, in dem ich der Grafikkarte ihren Wakü Block verpasse.

Da die Montage des Wakü Blocks von Alphacool im Grunde fix erledigt ist, wird dies nur ein kleines Update, bevor es dann an das Biegen und Einbauen der Hardtubes geht.

Für die Montage, brauchen wir natürlich die Grafikkarte, den Kühlblock und das notwendige Zubehör. Die verwendete Grafikkarte ist eine MSI GTX 770 2GB. Der Kühlblock ist der passende von Alphacool, der Alphacool GPX-N 770 M01.

Damit die Grafikkarte nach Einbau des Kühlers auch noch funktioniert, wird natürlich strikt nach Anleitung vorgegangen. Somit ergibt sich als erster Schritt, das Entfernen des alten Kühlers. Dies geht ziemlich schnell, es müssen nur alle Schrauben auf der Rückseite, sowie zwei an der Slotblende gelöst werden. Das Ergebnis ist eine nackige Grafikkarte.

Der zweite Schritt besteht darin, Wärmeleitpads zu zuschneiden und diese erst auf die RAM-Bausteine und anschließend auf die Spannungswandler zu legen. Hierbei sollte möglichst sauber gearbeitet werden, denn es liegt nur etwas mehr, als benötigtes Material bei.

Bevor auf die Vorderseite nun der Wasserkühler aufgesetzt werden kann, wird die GPU noch mit ausreichender Wärmeleitpaste eingedeckt. Dadurch das die GPU keinen Heatspreader hat, verwende ich etwas mehr Wärmeleitpaste als bei einer CPU, Tests haben jedoch ergeben, das zu viel Wärmeleitpaste nicht schädigend ist. Eher zu wenig Paste ist schlecht.

Nun geht es der Rückseite an den Kragen. Diese wird zunächst, wie auch die Vorderseite, von Überresten vorhandener Wärmeleitpads gesäubert und die Stellen auf denen neue Pads angebracht werden, wurden zusätzlich mit Nagellackentferner, gesäubert. Danach werden auch hier, auf die laut Anleitung vorgegebenen Komponenten, Pads zugeschnitten und aufgelegt. Anschließend wird die Backplate des Kühlers aufgesetzt.

Nun müssen nur noch alle Schrauben mithilfe des beigelegten Sechskantschlüssels, über Kreuz angezogen werden und der Wasserkühlblock der Grafikkarte ist verbaut.

Natürlich habe ich die fertige Karte dann auch direkt in den Zwerg gesetzt und mit Strom versorgt. Danach wurde die Pumpe-Reservoir-Kombo am oberen Radiator befestigt, sodass ich nun die Reihenfolge der Komponenten für das Biegen der Hardtubes festlegen kann.

Im nächsten Update geht es dann genau darum, das Biegen und Verbinden der Hardtubes. Auch ein erstes Befüllen und Bleeden des Systems ist geplant. Ich hoffe ihr seid dann auch wieder dabei.

Gruß Junatic
Letzte Änderung: 13 Jun 2017 08:44 von Junatic.
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Worklog: Red Dwarf - Define Mini C mit Wasserkühlung 12 Jun 2017 07:43 #9

  • Arimes
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Hallo Junatic,

ein wirklich tolles Projekt! Schön das jemand mal auf "klein, aber fein" statt "höher, größer, breiter" setzt :)
Hast Du für den Platz zwischen Graka und NT-Abdeckung schon etwas geplant? Ich persönlich würde die AGB-Pumpen-Kombi dorthin packen, dann beeinträchtigt sie die Luftzirkulation (vorn rein, oben raus) nicht ;) Ist aber nur meine persönliche Meinung.

Ansonsten ein schönes Projekt! Ich bin auf weitere Updates gespannt.
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Worklog: Red Dwarf - Define Mini C mit Wasserkühlung 12 Jun 2017 13:46 #10

  • Junatic
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Für den Platz habe ich nichts geplant. Die Kombo dahin zu verlegen hatte ich auch schon im Sinn. Jedoch habe ich an der Abdeckung keinerlei Montagepunkte und wollte nicht zwingend Bohren müssen, solange es auch anders geht.

Wie sich im nächsten Update zeigen wird, leiden die Temperaturen auch nicht zu sehr ;)
Danke fürs Feedback!

Gruß Junatic
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Worklog: Red Dwarf - Define Mini C mit Wasserkühlung 13 Jun 2017 08:15 #11

  • Arimes
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Das mit dem Bohren kann ich verstehen. Mir würde dazu die Montage mit Entkopplung nach Vorbild eines Shoggy Sandwiches einfallen. Dabei würde die Kombi auf dem Entkopplungsmaterial geschraubt und das ganze dann auf die Abdeckung "geklebt".
Wenn allerdings die Wassertemperatur nicht drunter leidet, geht es ja. :)

Bin halt ein Silentfreak ;) Mir ist ein Rechner i.d.R. erst dann leise genug, wenn cih den Unterschied zwischen ein- und ausgeschaltet nur an der Power-LED ausmachen kann XD
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